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Die Trauringe - Geschichte und Bedeutung

Sie selbst haben schon längst eine Vorstellung, wie Ihr Trauring aussehen könnte und welches Material er haben sollte. Jetzt, sechs Monate vorher, müssen Sie spätestens damit beginnen, Ihre Vorstellungen in die Tat umzusetzen. Informationen zum Aussehen, zur Qualität und zum Material der Ringe gebe ich Ihnen hier nicht. 

Ich sage Ihnen hier etwas zur Geschichte und zur Bedeutung des Brautringes. 

> Der Ring als uraltes Symbol

> Wie der Ring zum Zeichen für reine Liebe wurde!

> Was der Trauring aussagt - früher und heutzutage!

> Wann wird der Ring angesteckt?

> Was kann man beim Ringwechsel sagen?

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10
Monate

6
Monate

4
Monate

2
Monate

Der Tag

1. Checkliste Termin
Wie feiern?

Gästeliste

Wo feiern?

Messen

Kosten

Kostenplan

Spartipps

Helfer

Musik

Attraktionen

Brautwalzer
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 Hochzeits-
 
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  als Buch
 

2. Checkliste Standesamt
Kirche

Bestätigungen

Trauzeugen

Brautjungfern

Ehename

Ehevertrag

Brautkleid
Accessoires
Brautstrauß

Trauringe

 Geschenk- 
   Büchlein 

Mini-Shop

 

3. Checkliste
Einladungen

Drucksachen

Geschenke

~G. -Liste
~G. -Tisch
~Geld- G.
~Gast- G.
Restaurant
Partyservice

Menü
~Menükarten Zeremonien-
-meister

Manager
Anzug
Unterkünfte

Grafiken

 

 

4. Checkliste
Trausprüche

Dekoration

Blumen

Tischordnung

Blumenkinder

Hochzeitstorte

H.- Anzeigen

Kinder dabei

Reden
Paar- Rede
Eltern- Rede
Gäste- Rede
Spiele

Überraschung

  Top  
  Karten- u. 
 Fotodruck
 

5. Checkliste
Handtasche
Standesamt
Begrüßung

Abschluss

Trausprüche

Ich liebe Dich!

Liebe ist ...!

  Danach 

6. Checkliste
Hochzeitsnacht
Danksagungen

Impressum

 

 

Stern Engel

 Ich schenk dir einen Stern! 

Gibt es ein schöneres Geschenk zur Hochzeit als einen echten Stern am Himmelszelt, der für ewige Zeiten den Namen von Braut und Bräutigam trägt?

Ich erkläre Ihnen hier, wie und wo man einen solchen 
Stern am besten erwirbt, "tauft" und verschenkt.

> mehr

weiter zu > Der Ring ist ein uraltes Symbol

 

Der Ring als Symbol

Bevor Menschen Sprache hatten, verständigten Sie sich mit Zeichen. Es gibt Zeichen, die jeder Mensch von Natur aus versteht, und die seit ewigen Zeiten bestehen. Solche "Urzeichen" der Menschheit sind insbesondere das Kreuz und der Kreis bzw. der Ring. Das Kreuz bedeutet: "Alles umfassend - von oben nach unten und von links nach rechts, von Nord nach Süd und von West nach Ost". Der Ring bedeutet: "Es ist heil, es ist gut!" Statt "Zeichen" kann man auch "Symbol" sagen. 

Das Wort Symbol kommt aus der griechischen Sprache und bedeutet "zusammengesetzt". Zusammengesetzt ist ein Symbol, weil es aus zwei Teilen besteht: Der eine Teil ist der bloße Gegenstand, der zweite Teil ist die Bedeutung. Gibt man einem Gegenstand eine tiefe Bedeutung (was oftmals im Rahmen einer feierlichen Zeremonie geschieht), so ist ein Symbol entstanden. Jeder Gegenstand kann also zum Zeichen (Symbol) werden, wenn man ihn mit einer tiefen Bedeutung verbindet.

Der Ring selbst ist einfach ein Gegenstand (eigentlich ohne tiefe Bedeutung). Durch die standesamtliche bzw. kirchliche Zeremonie wird er zum persönlichen Zeichen (Symbol) Ihrer Liebe.

 

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CD-Grafiken TrauungFür die Verzierung, Gestaltung, Verschönerung Ihrer Dankeskarten und anderer Hochzeitsdrucksachen habe ich Grafiken, Bilder, Clipart gesammelt. Über 500 schöne Motive in guter Qualität sind zusammengekommen. Schauen Sie mal hier:  

> Grafiken

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Wie der Ring zum Zeichen der Liebe wurde!

Die uralte Geschichte des Trauringes als ewigen Zeichen der Liebe

Im alten Griechenland, so sagt eine Legende, geschah dies vor langer Zeit:

Ein Mädchen und ein Junge liebten sich seit Kindestagen. Sie träumten davon ein Ehepaar zu werden. Noch noch bevor Sie den "Bund fürs Leben" eingehen konnten, musste der junge Mann auf eine weite Reise gehen. Über das Meer musste er mit dem Schiff nach Italien, eine gefährliche Reise damals. Er würde nicht so schnell wieder zurück kommen. 

Unter Tränen zerbrach die junge Frau den großen Ring, den sie als Schmuck an einem Band um den Hals trug. Eine Hälfte gab sie dem Liebsten mit, die andere behielt sie. Am Ziel angekommen, sandte der Reisende seine Hälfte des Ringes zurück in die Heimat. Die zurückgebliebene Geliebte setzte die beiden Teile wieder zusammen und hatte nun die Gewissheit: Es geht ihm gut; auch wenn ich ihn nicht sehen kann, so ist er in Gedanken bei mir und ich bin bei ihm. Wir sind "zwei" und doch "eins". So rund, heil, unzerbrechlich und endlos wie der Ring ist unsere Liebe.  

Auf diese Weise ist der Ring zum Symbol geworden für "heile", "ungebrochene", "unzerstörbare" Liebe . 

 

 

 

 

 

 Im Namen der Liebe 

Liebesbuch-Hochzeit

Ein wunderbares Geschenkbuch!

Es enthält Sprüche, Texte, Bilder zur Liebe, wie z. B. diesen Spruch:

 "Lieben heißt: aufeinander zugehen, so weit wie möglich, einander Raum geben, so weit wie nötig. Und Tag für Tag miteinander wachsen, denn nur wenn wir zusammen wachsen, können wir auch zusammenwachsen."
(Jochen Mariss)

Schenken Sie das Büchlein Ihren Trauzeugen und schreiben Sie dazu z.B. dies: 

"Das sagt ein Dichter namens Jochen Mariss in diesem Büchlein über die Liebe. 

Als Trauzeuge hast Du unser "Ja" gehört, unser Versprechen ewiger Liebe und Treue. Wenn Du dann Schwächen in unserer Liebe entdeckst, so darfst Du uns gern an unser Versprechen erinnern, für das Du Zeuge bist. Erinnere uns daran, immer wieder aufeinander zuzugehen, so weit wie möglich, einander Raum zu geben, so weit wie nötig."

> Blick ins "Liebesbuch" und noch mehr Texte

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Die Bedeutung des Trauringes - früher und heutzutage

Der Ring als ein Zeichen der männlichen Macht

Als Siegelring war der Ring lange Zeit auch Zeichen für die Macht und den Besitz des Mannes. Indem der Mann der Frau einen Ring ansteckte drückte er sein Vertrauen aus. Die symbolische Handlung des "Ring auf den Finger stecken" verdeutlichte: "Meinen Siegelring, den ich bisher nie aus der Hand gab, gebe ich nun auch dir. Ich vertraue dir damit alles an, denn ich vertraue dir ungebrochen. Ich teile alles, was ich habe mit dir, denn aus zwei wird nun eins." Daher war es im Mittelalter Sitte, dass nur der Mann einseitig der Frau den Ring an die Hand steckte. (Die Frau hatte keinen Ring für den Mann.) Der Ehering als Symbol hat also auch diese Traditionen.

Im Standesamt

Heutzutage hat der Trauring nicht mehr die mittelalterliche Bedeutung. Steckt man den Ring im Standesamt dem geliebten Menschen an die Hand, so sagt man damit aus: "So rund und heil wie dieser Ring wird meine Liebe zu dir sein. Ich bin bei dir, selbst wenn ich mal nicht da bin. Wenn du mich mal nicht siehst, schau den Ring an, er ist Zeichen meiner Nähe und Liebe."

Am Traualtar

Unter der Überschrift Wie der Ring zum Zeichen für reine Liebe wurde, habe ich weiter oben auf dieser Seite die alte Legende aus Griechenland erzählt. Sie zeigt, wie der Ring seine Bedeutung für liebende Paare bekam und so zum "Hochzeitsring" wurde. Diese Bedeutung hat der Trauring heute wieder zurück erlangt. Schenkt man sich einen Ring oder steckt man sich die Ringe an die Hand, so sagt man damit: "So rund, heil und ungebrochen wie dieser Ring ist unser Bund der Liebe. Ich bin bei dir, auch wenn ich mal weiter weg bin."  Verlegt man das Anstecken der Ringe vor den Altar, so drückt man zusätzlich aus: "Im Bund unserer Liebe hat auch Gott seinen Platz. Er ist bei uns Beiden, er verbindet uns - auch wenn er weit weg scheint - der Ring ist auch Zeichen für Gottes Nähe!"

 

Das schönste aller Geschenke:

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weiter zu > Wann wird der Trauring dem Partner an die Hand gesteckt?

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Wann und wie werden die Ringe angesteckt?

Das Paar bringt die Ringe mit zum Standesamt bzw. zur Kirche.

Oder es werden die Trauzeugen beauftragt, die Ringe mitzubringen. Die Ringe werden schon vor Beginn der Zeremonie dem Standesbeamten ausgehändigt. Während der Trauzeremonie reicht der Standesbeamte bzw. die Standesbeamtin die Ringe auf einem Tablett oder Ringkissen dem Paar. Braut und Bräutigam werden zum gegenseitigen Anstecken der Ringe aufgefordert. Der Ringtausch ist unverzichtbarer Teil der feierlichen Trauzeremonie. 

Im Standesamt ist ein Ringtablett vorhanden. Möchten Sie, dass Ihre Trauringe auf einem Ringkissen liegen, so müssen Sie für das Kissen wohl selbst sorgen. Sprechen Sie dies im Traugespräch an! 

Klären Sie für sich, ob Trauzeugen oder "Engelchen" Ihnen die Ringe zum Anstecken reichen, und informieren Sie den Standesbeamten entsprechend (schon im Vorgespräch oder direkt zu Beginn der standesamtlichen Feier).

Auf dem Standesamt 

Auf dem Standesamt werden die Ringe nach dem Ja-Wort gegenseitig angesteckt. 

Der Standesbeamte bzw. die Standesbeamtin wird Braut und Bräutigam dazu auffordern.

Vor dem Altar  

In der Kirche ist der Ringwechsel ein Teil der feierlichen Trauzeremonie. 

Das Paar wird vom Pfarrer bzw. der Pfarrerin direkt nach dem "Ja-Wort" oder nach dem Trauversprechen dazu aufgefordert.

 
weiter zu > Welches Trauversprechen kann man beim "Ringwechsel" geben?

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Was sagt man beim Anstecken der Trauringe?

Sie können sich die Ringe anstecken, ohne etwas dazu zu sagen. Denn es ist eine symbolische Handlung, die durchaus für sich selbst spricht. 

Doch gern dürfen Sie auch einen Satz dazu sprechen. Mehr als einen Satz sollten Sie an dieser Stelle allerdings nicht sagen. Die symbolische Handlung wird sonst in den Hintergrund gedrückt. 

Ihr Begleitsatz zum Anstecken des Ringes sollte frei gesprochen werden - so sehr ich sonst betone, dass man Texte durchaus ablesen darf. Denn auf die Handlung und auf den Ring soll sich alle Aufmerksamkeit konzentrieren - nicht etwa auf ein Blatt, von dem Sie etwas ablesen!

Sprechen Sie Ihre Worte nicht direkt während Sie den Ring an die Hand stecken. Wenn sie das tun, vermischen sich die optischen und sprachlichen Informationen.

Während Sie das "Ring-Versprechen" sagen, schauen Sie Ihren Partner bzw. Ihre Partnerin an! Dann erst stecken Sie ihm bzw. ihr still den Ring an den Finger. 

Dies ist der traditionelle Satz zum Ringtausch: 

Nimm diesen Ring als Zeichen meiner Treue und Liebe und Treue!

Doch Sie dürfen gern eine andere Formulierung benutzen. Sie können an dieser Stelle Ihrem Partner / Ihrer Partnerin z.B. versprechen:

"Ob ich nah bin oder fern, 
dieser Ring möge dich jederzeit und überall
daran erinnern,
dass ich in Liebe und Treue bei dir bin."

oder sie sagen dieses Versprechen zur Ringübergabe:

"So rund, so heil, 
und so endlos wie dieser Ring
wird meine Liebe zu dir stets sein; 
dazu helfe mir Gott."

Mehr Texte, für gegenseitige Versprechen beim Ringtausch und für Trauversprechen und Liebeserklärungen am Altar finden Sie auf meinem Portal zur kirchlichen Trauung: hochzeit-trauung.de. 

Dieser Link führt Sie direkt zu weiteren den Beispielen:

www.hochzeit-trauung.de/Ringtausch_Trauung.htm

 

 Ich wünsch dir was 

Ein kleines Geschenkbuch voller Wünsche als Dank des Paares an die Trauzeugen 

Schreiben Sie Ihren Danke Text dazu auf eine Karte. Das könnten Sie z.B. dazu schreiben: "Danke, dass Du meine Trauzeugin bist! Dafür bin ich immer mit Dankbarkeit und guten Wünschen bei Dir!"

Das Wunschbuch

> Blick ins Wünschebuch und Danktexte und Wunschtexte!

 

 Ich wünsch dir was 

Dieses Büchlein ist auch ein schönes kleines Geschenk der Trauzeugen an das Paar.

Schreiben Sie einen schönen Text dazu. Sie könnten z.B. dies dazu schreiben:

Ich bin stolz, Eure Trauzeugin zu sein. Ich werde Euren gemeinsamen Weg stets mit guten Gedanken und Guten Wünschen begleiten. 

Das Wunschbuch

> Blick ins Wunschbuch und mehr Vorlagen und Texte

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© Dipl.-Päd., Pfarrer Frank Maibaum        http://www.frank-maibaum.de       Stand: 22.01.2012