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hochzeitsfluesterer.de - So bereiten Sie Ihre Hochzeit vor! Weiter zu > Ist ein Sitzplan überhaupt notwendig?
Braucht man eine Platzaufteilung oder kann man auf den Tischplan verzichten? |
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Sie sollten auf keinen Fall auf einen Sitzplan verzichten! Eine aufgeschriebene Sitzplanordnung ist natürlich nicht angebracht, wenn das Paar nur mit den engsten Familienangehörigen ein Hochzeitsessen veranstaltet. Doch schon bei zwei Tischen oder wenn mehr als zehn Personen an einem Tisch Platz nehmen, empfehle ich eine durchdachte Tischordnung. Das nimmt Unsicherheit, die selbst bei solch kleinen Gruppen aufkommen kann. Zur Sitzplatzverteilung gehören auch die Platzkärtchen, die den Gästen zeigen, wo für sie ein Platz am Tisch vorgesehen ist. Zudem sind Tisch-Namenskärtchen dekorativ und untersteichen den festlichen Charakter der Hochzeitstafel. Zum Thema "Tischkarten" finden Sie ein extra Kapitel auf der Seite "4 MONATE / Drucksachen". Wäre eine freie Sitzplatzwahl nicht offener und freundlicher? Manche Paare befürchten, eine vorgeplante Sitzordnung könne der Feier einen zu förmlichen und steifen Charakter geben. Doch das Gegenteil ist der Fall. Locker und gelassen können Gäste nur sein, wenn sie sich sicher fühlen. Die vorgegebene, sichtbare Platzordnung gibt den Gästen die Orientierung, die sie gerade in der Anfangsphase des Festes benötigen. Die Sitzordnung ist daher von besonderer Bedeutung für das Gelingen der Hochzeitsfeier. Die Platzzuweisung gilt natürlich nur für das Essen. Vor, nach und zwischen den Essensphasen ist es gut, wenn die Gäste die Plätze wechseln und unterschiedliche Gesprächspartner an verschiedenen Plätzen und Tischen finden. Unterstützen Sie diese Beweglichkeit und die damit verbundene Kommunikation, indem Sie auch einen Stehbereich (mit Stehtischen) einplanen, falls die Räumlichkeiten es ermöglichen. Auch der Raucherbereich bzw. das Raucherzimmer kann als Stehbereich gestaltet sein. Wenn die Jahreszeit es zulässt sollten auch im Freien Aufenthaltsmöglichkeiten geboten werden. |
So kann der Sitzplan bei einer großen Hochzeitsgesellschaft aussehen:
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Ihr Sitzplan orientiert sich an unabänderlichen Gegebenheiten. Die Größe der Räume und die Form der Tische ist vorgegeben. Doch wahrscheinlich haben Sie schon bei der Auswahl des Hochzeitslokals darauf geachtet, dass diese Bedingungen zu Ihren Ansprüchen passen. Besprechen Sie mit dem Hochzeitswirt, welche Anordnung der Tische sich bewährt hat. Mit ihm legen Sie die Raumaufteilung fest. Grundlage für die Raumgestaltung sind Ihre Gästezahl, Ihre Wünsche (z.B. Tanzfläche / Raucherbereich / Kinderecke) und der nötige Platz für Akteure (Hochzeitsband / Künstler). Vor Ort gestalten Sie den Raum nach Ihren Anforderungen. Sie schieben in Ihrem Hochzeitslokal die Tische, Stühle und andere Gegenstände so lange hin und her, bis die Räumlichkeiten Ihren Anforderungen entsprechen. Nun zeichnen Sie einen Plan des Hochzeitssaals. Möglichst groß sollte die Zeichnung sein, denn sie zeigt graphisch den Standort aller Tische und Stühle an. Din-A3 Format sollte Ihr Lageplan jedenfalls haben. So können Sie mit mehreren Personen darum herum stehen und die grobe Aufteilung der Gäste vornehmen. Konkretisieren Sie die Platzverteilung. Der erste Sitzverteilungsplan ist wirklich nur grob. Er legt fest, wo der Brauttisch ist und wo welche Gruppen sitzen, wie Nachbarn, Kegelclub, Arbeitskollegen. Die Namen der einzelnen Gäste tragen Sie hier nicht ein, zu oft müssten Sie etwas durchstreichen und überschreiben. Die Verteilung der einzelnen Gäste ist eine Puzzleaufgabe. Dafür brauchen Sie ein "Puzzle", also bewegliche Teile. Puzzeln Sie Ihre Gäste hin und her. Es gibt Computerprogramme mit denen Sie die Tischordnung erstellen können. Doch die Computermethode bewährt sich nicht; das "Zurechtschieben" der Gäste macht man am besten mit der Hand. Dazu empfehlen sich zwei Möglichkeiten: Möglichkeit 1: Sie legen für jeden Gast einen schmalen Post-it-Zettel mit seinem Namen an. Die Zettel kleben Sie auf die für den Gast vorgesehene Stelle in Ihrem großen Plan. Nun puzzeln Sie bis alle Gäste einen Platz haben. Möglichkeit 2: Kaufen Sie im Drogeriemarkt Holzwäscheklammern. Schreiben Sie mit permanent Schreiber auf jede Klammer den Namen eines Gastes. (Besser: Schneiden Sie die Namen aus und kleben sie die Zettel auf die Klammer.) Schneiden Sie nun die Tische aus Pappe aus, in einer Größe, dass für jeden Sitzplatz eine Wäscheklammer angeheftet werden kann. Nummerieren Sie die Tische oder beschriften Sie diese mit "Nachbarn", "Freundeskreis", "Arbeitskollegen". Nun können Sie die Wäscheklammern an die Tische klammern und diese Sitzordnung verändern, bis es passt. (Vielleicht makieren Sie die Wäscheklammern noch farblich nach den Gruppen wie "Nachbarn", "Freundeskreis", "Arbeitskollegen", dann sehen Sie gleich, wer noch wo untergebracht werden muss.) |
So schaffen Sie sich die Übersicht über die Platzverteilung:
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Wie finden die Gäste bei einem großen Hochzeitsfest die ihnen zugedachten Plätze im Saal?
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Erleichtern Sie den Gästen die Platzfindung! An jedem Platz sollte ein Namenskärtchen stehen, selbst wenn die Hochzeitsgesellschaft klein ist und an ein bis zwei Tischen Platz findet. Die Tischkärtchen nehmen Unsicherheit, sind dekorativ und untersteichen den festlichen Charakter der Hochzeitstafel. Zum Thema "Tischkarten" finden Sie ein extra Kapitel auf der Seite "4 MONATE / Drucksachen". Bei kleinen Gesellschaften genügen Platzkärtchen. Anhand der Platzkarten finden die Gäste den für sie reservierten Sitzplatz. Bei einer kleinen Gesellschaft, die an ein bis vier Tischen Platz findet, reichen diese Namenskärtchen zur Orientierung aus. Gut ist , wenn dennoch eine Person dazu "abgestellt" ist, bei der Platzsuche behilflich zu sein. Bei großen Gesellschaften bieten Sie eine zusätzliche Orientierungshilfe. Sollten Sie für eine große Hochzeitsgesellschaft an mehr als vier Tischen eingedeckt haben, so reichen Tischkarten und Platzanweiser nicht aus. Dann geben Sie Ihren Gästen eine zusätzliche Hilfe bei der Platzsuche. Der ausgehängte Tischplan Sie können im Eingangsbereich des Hochzeitslokals einen Tischplan aufhängen oder aufstellen (z.B. auf eine Staffelei). Am besten hängen Sie gleich zwei Pläne auf – rechts und links am Eingang. Sie als Hochzeitspaar sind damit beschäftigt, die Gäste zu begrüßen; lassen Sie sich nicht dazu verleiten, die Plätze anzuweisen. Weisen Sie auf den ausgehängten Sitzplan hin. Am Sitzplan sollte eine Person stehen, die bei der Suche nach dem Namen behilflich ist. Der überreichte Tischplan Statt einen Tischplan auszuhängen, können Sie jedem Gast beim Eintreffen im Lokal eine Blatt mit dem Tischplan überreichen lassen. "Fein" ist es, wenn der Name des Gastes schon markiert ist und dieser Plan in einem Umschlag überreicht wird, auf dem der Name des Gastes steht. Es ist auch möglich, dem Gast nur ein Kärtchen zu überreichen, auf dem sein Name und seine Tischnummer steht. Doch ich ziehe es vor, jedem Gast einen Gesamtplan zu geben. So hat jeder Gast einen Überblick, wer anwesend ist und wo sitzt. |
So können Sie den Sitzplan für alle Gäste sichtbar am Eingang des Hochzeitslokals aufstellen:
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Sitzordnung im Standesamt Das Paar sitzt natürlich vorn in der Mitte am Brauttisch. Die Braut sitzt dabei rechts vom Bräutigam. Zu beiden Seiten des Paares ist üblicherweise Platz für jeweils einen Trauzeugen. Klären Sie die Sitzordnung vorher mit dem Standesbeamten. Trauzimmer sind üblicherweise klein, die Plätze sind begrenzt. Oft gibt es nur wenige Sitzmöglichkeiten, die Sie für die älteren Gäste bzw. engen Familienangehörigen freihalten sollten. Etliche Gäste müssen sicherlich stehen. Sie als Brautpaar brauchen sich aber zur Sitzordnung im Standesamt keine Gedanken zu machen. Die Platzverteilung regelt sich hier von allein. Wer nicht stehen kann, dem wird einer der wenigen Plätze angeboten; die anderen verfolgen stehend die Zeremonie, sie ist ja relativ kurz. Platzverteilung in der Hochzeitskirche Hier sitzt man ähnlich wie im Standesamt. Das Paar sitzt vorn in der Mitte vor dem Altar. Die Braut sitzt rechts vom Bräutigam! Jedenfalls in Deutschland und in ganz Europa! (Immer wieder erzählen mir Paare, sie hätten gelesen, die Braut ginge beim Einzug in die Kirche an der linken Seite des Bräutigams und säße auch links von ihm. Das ist eine andere Tradition, die aus dem "Wilden Westen" kommt, wo der Bräutigam die rechte Seite frei haben muss, um notfalls seinen Colt zu ziehen. Sie können das also so halten, wenn Sie eine "Westernhochzeit" feiern, ansonsten machen Sie bitte nicht jeden Unsinn mit!) Die Trauzeugen haben üblicherweise auch vorn beim Paar ihre Plätze. Sie sitzen rechts und links vom Paar oder an der Seite (vielleicht gibt es da extra eine kleine Bank für sie), je nach den Gegebenheiten der Kirche. Auch für die Kirche brauchen Sie keine Sitzverteilung planen. Die sich die meisten Gäste lieber weiter hinten hinsetzen, besteht nicht die Gefahr, dass Großeltern und andere Angehörige und Freunde keinen Platz vorn in der Kirche bekommen. |
Ich wünsch dir was Dieses Büchlein ist auch ein schönes kleines Geschenk der Trauzeugen an das Paar. Schreiben Sie einen schönen Text dazu. Sie könnten z.B. dies dazu schreiben: Ich bin stolz, bei Eurer Trauung dabei sein zu dürfen. Ich werde Euren gemeinsamen Weg stets mit guten Gedanken und Guten Wünschen begleiten. > Blick ins Wunschbuch und mehr Vorlagen und Texte
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Auf der Seite 2 finden Sie diese Themen: Wer sitzt wo am Brauttisch?
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Ein Tisch für Pfarrer und Ehrengäste? /
Was gibt es beim Einteilen der Gäste beachten? /
Wieviel Platz braucht jeder Gast > Seite
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© Dipl.-Päd., Pfarrer Frank Maibaum http://www.frank-maibaum.de Stand: 22.01.2012 |