Die
Farbe "weiß" ist nicht Bedingung!
Sie
werden zwar immer immer lesen, die traditionelle Farbe des Hochzeitskleides sei weiß.
Doch
das stimmt nicht ganz. Sicherlich ist weiß die Farbe der Reinheit, der
Unschuld, der Unberührtheit. Daher trugen Bräute schon in heidnischer
Zeit weiße Kleider. Doch dann wurde lange Zeit in rot oder schwarz
geheiratet. Das Mittelalter kennt kaum weiße Brautkleider. Das lag zum
Teil daran, dass weiß so schmutzanfällig ist. Für rot sprach, dass es
die Farbe der Leidenschaft ist. In Holland z. B. ist rot noch heute sehr beliebt.
In
ländlichen Gegenden heiratete man (und heiratet oft noch heute) in der feinen Sonntagstracht. Ein extra Kleid für einen Tag wollte (und
konnte) man sich nicht leisten. Erst seit etwa einhundert Jahren verbreitete sich weiß als Brautfarbe. Dieser Siegeszug
begann in den Adelskreisen. Die "feinen Menschen" wollten damit aber insbesondere zeigen, dass sie sich vom einfachen Volk
abheben, welches hart arbeiten muss und daher für das feine weiß zu "schmutzig" ist.
Die
Farbe weiß ist also ganz und gar nicht unumstößliche Bedingung.
Die symbolische
Aussagekraft der Farbe soll ja zu Ihnen passen. Vielleicht ziehen Sie
wirklich das rassige rot oder zarte Pastelltöne vor. Wie wäre es mit lindgrün, lachs, elfenbein, champagner?
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Vermeiden
Sie Enttäuschungen
Um
Enttäuschungen vorzubeugen, beziehen Sie zum Auswählen des Brautkleides
andere Personen ein. Das können Freundinnen sein, die Schwester, die
Mutter. Ermutigen Sie diese, Sie wirklich kritisch zu beraten; auch
wenn Sie dann von manchen Ihrer Vorstellungen Abschied nehmen müssen.
Jedenfalls muss eine Person dabei sein, die für ihren guten Geschmack bekannt ist.
Auf
der Seite "Brautkleid 1" habe ich Ihnen die
10 häufigsten "Brautkleid-Fehler" beschrieben. Da sehen
Sie, auf was Sie beim Kauf Ihrer Hochzeitskleidung beachten müssen.
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Bezüglich des Designs haben Sie freie Auswahl!
Ein
Brautkleid muss kein typisches Brautkleid sein.
Es muss ja nicht
symbolisch für ein Prinzessinen-Kleid, ein Feen-Kostüm
oder eine Königinnen-Tracht stehen. Sie werden in modernen
Brautkleidkatalogen auch extravagante Vorschläge finden: enge Röcke und
und sehr kurze Minis, ausladende sowie enganliegende Hosenanzüge.
Prüfen
sie, in welcher Brautkleidung Sie sich ausdrucksstark fühlen.
Vielleicht
wählen Sie eine Kreation, die Sie später noch als Cocktailkleid tragen können.
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Zieht
man denn das Brautkleid
schon für das Standesamt an?
Eigentlich
und traditionell ist das Brautkleid für die Kirche gedacht.
Wenn
Sie auch kirchlich heiraten, so ist ein Kostüm oder Kleid die bessere Wahl für das Standesamt. In der Kirche überraschen Sie
dann mit dem Brautkleid. Wenn Sie lediglich standesamtlich heiraten, so tragen Sie hier ungeniert Ihr Brautkleid.
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Voller
guter Wünsche
Ein kleines Geschenkbuch
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Infos und Texte zu Wünschen
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Trägt
man das Brautkleid bei der gesamten Hochzeitsfeier?
Es
war früher üblich, dass die Braut das Brautkleid den gesamten Abend
anbehielt. Zunehmend ziehen Bräute im Laufe des Abends ihr Hochzeitskleid
aus und wechseln in etwas bequemes, das auch flottes Tanzen erlaubt.
Mein Tipp: Die Braut trägt das Hochzeitskleid noch nach
der Kirche bis nach dem Hochzeitsessen. Zum Brauttanz zieht sie dann
ein kurzes, flottes aber elegantes Kleid an. (gegebenenfalls
das Kleid der Standesamtlichen Trauung) Dieses trägt sie den
ganzen Abend. (Und wenn es nicht zu viele Umstände macht, schlüpft sie zum Mitternachtstanz bzw. Schleiertanz wieder
in ihr Brautkleid, mit dem sie sich dann auch von ihren Gästen verabschiedet.)
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