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Viele
abergläubische Erklärungen und Regeln haben sich im Laufe der
Jahrhunderte rund um die Hochzeitstorte angesammelt.
Es
bringt Glück, die oberste Schicht der Hochzeitstorte nicht sofort zu
verzehren, sondern sie einzufrieren. Wird eine Hälfte dann am ersten
Hochzeitstag verzehrt und die zweite Hälfte bei der Taufe des ersten
Kindes, so bringt das für Ehe und Kind besonderes Glück.
Also: Gestalten Sie die oberste Schicht
"einfrierbar"!
Unglück bringt es, wenn die Braut den Hochzeitskuchen oder die Hochzeitstorte selbst backt.
Also:
Die Aufgebe, die Hochzeitstorte zu backen, liegt bei der Brautmutter oder bei einem Konditor (Bäcker / Zuckerbäcker)!
Schon bald wir diejenige Person durch ein Unglück getroffen, die dem Paar das
Messer für den Tortenanschnitt reicht.
Also: Das Messer wird frühzeitig neben die Torte gelegt!
In der Ehe wird die Person die „Oberhand“ haben wird, die beim
Anschneiden die Hand am Messer oben hat.
Also: Halten Sie
als Hochzeitspaar das Messer gemeinsam so, dass keine „Oberhand“ erkennbar ist. Andererseits kann
einer der Partner dem anderen bewusst großzügig die Führung überlassen. Das ist ja auch ganz lustig.
Zwei Kaffeebohnen werden in der Torte versteckt, an einer Stelle, die nicht das
Paar erhält. Die eine Bohne ist gebrannt, die andere grün. Gespannt wird
beobachtet, welcher Gast welche der Bohnen in seinem Tortenstück
entdeckt. Wer die gebrannte findet, wird als Nächster heiraten. Wer die ungebrannte hat, wird ledig bleiben.
Im englischsprachigen Raum gibt es den Brauch, das Familienangehörige ein Stück
der Torte mit nach Hause nehmen. Kleine Pappbehälter dafür stehen
bereit. Wer nicht bei der Feier sein kann, bekommt ein Tortenstück zugesandt.
Frauen, die bisher vergeblich einen Ehepartner suchten, sollen das Liebesglück
auf diese Weise erzwingen: Sie tragen ein Stück der Torte in ihrer
Handtasche bis das Paar von der Hochzeitsreise zurück ist. Dann kommt in
dieser Wartezeit mit Sicherheit ein Freier.
Sie müssen diesen
Aberglauben natürlich nicht glauben. Doch es macht sicherlich Spaß,
einigen dieser Traditionen spielerisch ernst zu nehmen.
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Im Namen der Liebe
Ein wunderbares Geschenkbuch!
Es enthält Sprüche, Texte, Bilder zur
Liebe, wie z. B. diesen Spruch: "Lieben
heißt: aufeinander zugehen, so weit wie möglich, einander Raum geben, so
weit wie nötig. Und Tag für Tag miteinander wachsen, denn nur wenn wir
zusammen wachsen, können wir auch zusammenwachsen." (Jochen Mariss) Schenken
Sie das Büchlein Ihren Trauzeugen und schreiben Sie dazu z.B.
dies:
"Das sagt ein Dichter namens Jochen Mariss in
diesem Büchlein über die Liebe.
Als Trauzeuge hast Du unser
"Ja" gehört, unser Versprechen ewiger Liebe und Treue. Wenn Du
dann Schwächen in unserer Liebe entdeckst, so darfst Du uns gern an unser
Versprechen erinnern, für das Du Zeuge bist. Erinnere uns daran, immer
wieder aufeinander zuzugehen, so weit wie möglich, einander Raum zu
geben, so weit wie nötig." >
Blick ins "Liebesbuch" und noch mehr Texte
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