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Die Hochzeitstorte 3   >  >  

Geschichten und der Aberglaube rund um die Hochzeitstorte

> Die Herkunft und Geschichte der Hochzeitstorte

> Der Aberglaube rund um die Hochzeitstorte

Seite 1

Das Aussehen der Torte - Form und Zutaten?

Seite 2

Das Anschneiden der Torte - wann und wie?

 

 

 

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Hochzeitstorte 3

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5. Checkliste
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Trausprüche

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6. Checkliste
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Impressum

 

 

Langweilige Tortenfiguren? Nicht mit uns!

> Woher kommt der Brauch der Hochzeitstorte?

 

 

 

Geschichte und Herkunft der Hochzeitstorte

Die Hochzeitstorte hat verschiedene Traditionen

Geschichtlich gesehen hat die Hochzeitstorte verschiedene Ursprünge. Die Unterschiede in den Bräuchen sind zur zum Teil regional bedingt; besonders aber spielten die soziale Schicht und finanziellen Möglichkeiten eine Rolle. Konnten sich der Adel und die reichen Kaufleute eine Marzipantorte leisten, so war für die Lohnabhängige Landbevölkerung schon ein einfaches Brot eine seltene Köstlichkeit.

Gemeinsam ist all diesen Traditionen, dass man diese Gabe (ob Brot oder Torte) als Segen verstand. Das Anschneiden der Hochzeitstorte war immer ein religiöses Ritual und eine Segnung des Paares (das heißt nicht, dass Geistliche dabei sein mussten). Erst in den letzten Jahren ist dieser Aspekt zunehmend vergessen worden.

Im Alten Rom: Der Mandelkuchen

Im alten Rom, also schon in vorchristlicher Zeit, zerbröckelte man als Segnung über dem Kopf der Braut einen Mandelkuchen. Die herabgefallenen Stücke wurden von den Gästen aufgenommen und verzehrt; der Segen strahlte auf diese Weise auch auf sie aus.

Ebenfalls aus dem alten Rom wird berichtet, dass ein ganz einfacher Kuchen in der Mitte geteilt wurde. Braut und Bräutigam erhielten je eine Hälfte dieses Hochzeitskuchens, um davon zu essen. Hintergrund dieser Handlung ist sicherlich, dass das Zerbrechen und Aufteilen eines Brotes seit Menschengedenken eine Geste der Liebe, der Verbindung und Versöhnung ist.

Vom Mittelalter bis in die Neuzeit: Das Hochzeitsbrot

Vom frühesten Mittelalter bis in die Neuzeit hinein war das Hochzeitsbrot verbreitet. Ein übergroßer Laib Brot wurde speziell für die Hochzeit gebacken. Vor dem Anschnitt segnete der Pfarrer oder die Brautmutter bzw. der Brautvater diesen Laib. Dabei wurde zu den Worten "Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen" mit der Hand oder mit dem Messer ein großes Kreuz auf das Brot "gezeichnet". Zunächst wurde ein Stück für die Braut abgeschnitten. Dieses aß sie nicht, sondern bewahrte es auf, um später einen Sauerteig für ihr erstes eigenes Brot als Ehefrau anzusetzen. Das zweite Stück kosteten die Brautleute. Wenn dann noch viele Menschen davon aßen, konnte man sich auf eine besonders glückliche Ehe freuen.

Ein Brauch der Neuzeit: Kuss über dem Kuchenturm

Ein relativ junger Brauch kommt hat sich erst im 18. / 19. Jahrhundert im anglo-amerikanischen Raum entwickelt. Die Gäste kamen mit selbst gebackenen Kuchen zum Hochzeitsfest, um diese dann  aufeinander zustapeln. Das Paar stand dann vor der Aufgabe, sich über diesen Kuchenturm hinweg zu küssen. Gelang dies ohne die Kuchen umzustoßen, so war eine glückliche Ehe sicher.

Hochzeitstorte

 

 Ich wünsch dir was 

Ein kleines Geschenkbuch voller Wünsche als Dank des Paares!

Schreiben Sie Ihren Danke Text dazu auf eine Karte. Das könnten Sie z.B. dazu schreiben: 

"Danke, dass mitgeplant und mitgehofft und mitgelacht hast! Dafür sind wir immer mit Dankbarkeit und guten Wünschen bei Dir!"

Das Wunschbuch

> Blick ins Wünschebuch und Danktexte und Wunschtexte!

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Welchen Aberglauben gibt es um die Hochzeitstorte?

Viele abergläubische Erklärungen und Regeln haben sich im Laufe der Jahrhunderte rund um die Hochzeitstorte angesammelt. 

Es bringt Glück, die oberste Schicht der Hochzeitstorte nicht sofort zu verzehren, sondern sie einzufrieren. Wird eine Hälfte dann am ersten Hochzeitstag verzehrt und die zweite Hälfte bei der Taufe des ersten Kindes, so bringt das für Ehe und Kind besonderes Glück. 

Also: Gestalten Sie die oberste Schicht "einfrierbar"!

Unglück bringt es, wenn die Braut den Hochzeitskuchen oder die Hochzeitstorte selbst backt.  

Also: Die Aufgebe, die Hochzeitstorte zu backen, liegt bei der Brautmutter oder bei einem Konditor (Bäcker / Zuckerbäcker)!

  Schon bald wir diejenige Person durch ein Unglück getroffen, die dem Paar das Messer für den Tortenanschnitt reicht. 

Also: Das Messer wird frühzeitig neben die Torte gelegt!

In der Ehe wird die Person die „Oberhand“ haben wird, die beim Anschneiden die Hand am Messer oben hat. 

Also: Halten Sie als Hochzeitspaar das Messer gemeinsam so, dass keine „Oberhand“ erkennbar ist. Andererseits kann einer der Partner dem anderen bewusst großzügig die Führung überlassen. Das ist ja auch ganz lustig.

Zwei Kaffeebohnen werden in der Torte versteckt, an einer Stelle, die nicht das Paar erhält. Die eine Bohne ist gebrannt, die andere grün. Gespannt wird beobachtet, welcher Gast welche der Bohnen in seinem Tortenstück entdeckt. Wer die gebrannte findet, wird als Nächster heiraten. Wer die ungebrannte hat, wird ledig bleiben.

Im englischsprachigen Raum gibt es den Brauch, das Familienangehörige ein Stück der Torte mit nach Hause nehmen. Kleine Pappbehälter dafür stehen bereit. Wer nicht bei der Feier sein kann, bekommt ein Tortenstück zugesandt.

Frauen, die bisher vergeblich einen Ehepartner suchten, sollen das Liebesglück auf diese Weise erzwingen: Sie tragen ein Stück der Torte in ihrer Handtasche bis das Paar von der Hochzeitsreise zurück ist. Dann kommt in dieser Wartezeit mit Sicherheit ein Freier.

Sie müssen diesen Aberglauben natürlich nicht glauben. Doch es macht sicherlich Spaß, einigen dieser Traditionen spielerisch ernst zu nehmen.

 Im Namen der Liebe 

Liebesbuch-Hochzeit

Ein wunderbares Geschenkbuch!

Es enthält Sprüche, Texte, Bilder zur Liebe, wie z. B. diesen Spruch:

 "Lieben heißt: aufeinander zugehen, so weit wie möglich, einander Raum geben, so weit wie nötig. Und Tag für Tag miteinander wachsen, denn nur wenn wir zusammen wachsen, können wir auch zusammenwachsen." (Jochen Mariss)

Schenken Sie das Büchlein Ihren Trauzeugen und schreiben Sie dazu z.B. dies: 

"Das sagt ein Dichter namens Jochen Mariss in diesem Büchlein über die Liebe. 

Als Trauzeuge hast Du unser "Ja" gehört, unser Versprechen ewiger Liebe und Treue. Wenn Du dann Schwächen in unserer Liebe entdeckst, so darfst Du uns gern an unser Versprechen erinnern, für das Du Zeuge bist. Erinnere uns daran, immer wieder aufeinander zuzugehen, so weit wie möglich, einander Raum zu geben, so weit wie nötig."

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© Dipl.-Päd., Pfarrer Frank Maibaum        http://www.frank-maibaum.de       Stand: 22.01.2012