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Die Trauzeugen

Trauzeugen Seite 2    > Seite 1

Das sind Fragen, die mir immer wieder gestellt werden:

Brauchen wir Trauzeugen? Welchen Sinn und welche Aufgaben haben die Trauzeugen?

Klicken Sie sich einfach durch die Antworten

> Traditionen und traditionelle Bedeutung der Trauzeugen

> Aufgaben und heutige Funktion der Trauzeugen

> Wie Trauzeugin / Trauzeuge helfen und beistehen

Auf Seite 1

> Bedingungen für Trauzeugen im Standesamt!

> Diese Voraussetzungen stellt die katholische Kirche!

> Das erwartet die evangelische Kirche von Trauzeugen!

> Die Kleidung der Trauzeugen

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10
Monate

6
Monate

4
Monate

2
Monate

Der Tag

1. Checkliste Termin
Wie feiern?

Gästeliste

Wo feiern?

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Kostenplan

Spartipps

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 Hochzeits-
 
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2. Checkliste Standesamt
Kirche

Bestätigungen

Trauzeugen 2

Brautjungfern

Ehename

Ehevertrag

Brautkleid
Accessoires
Brautstrauß

Trauringe

 Geschenk- 
   Büchlein 

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3. Checkliste
Einladungen

Drucksachen

Geschenke

~G. -Liste
~G. -Tisch
~Geld- G.
~Gast- G.
Restaurant
Partyservice

Menü
~Menükarten Zeremonien-
-meister

Manager
Anzug
Unterkünfte

Grafiken

 

 

4. Checkliste
Trausprüche

Dekoration

Blumen

Tischordnung

Blumenkinder

Hochzeitstorte

H.- Anzeigen

Kinder dabei

Reden
Paar- Rede
Eltern- Rede
Gäste- Rede
Spiele

Überraschung

  Top  
  Karten- u. 
 Fotodruck
 

5. Checkliste
Handtasche
Standesamt
Begrüßung

Abschluss

Trausprüche

Ich liebe Dich!

Liebe ist ...!

  Danach 

6. Checkliste
Hochzeitsnacht
Danksagungen

Impressum

 

 

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weiter zu > Welche Bedeutung hatten die Trauzeugen früher?

 

 

 

 

Tradition Trauzeuge

 

Die traditionelle Bedeutung der Trauzeugen

Die Verpflichtung der Trauzeugen gegenüber Staat und Kirche

Geschichtlich gesehen sind Trauzeugen genau das, was der Begriff "Trau-Zeuge" besagt: Sie waren im staatlichen, im kirchlichen und privaten Bereich die Zeugen dafür, dass ein Paar verheiratet ist.

In Zeiten "staatlicher Unordnung" (wie z. B. in Kriegszeiten), in denen keine amtlichen Unterlagen einsehbar waren, galt ihr "Zeugnis". Sie bestätigten, das sie das "Ja-Wort" (in der Kirche bzw. im Standesamt) gehört hatten. Trauzeuge zu sein war ein "Amt", das man im Auftrag von Staat und Kirche wahrnahm. Trauzeuge bedeutete auch, dass diese Personen beauftragt waren, dem Paar gegenüber Zeuge für das Treueversprechen zu sein. Sie hatten das Paar an die Einhaltung des Eheversprechen zu erinnern.

Die Verpflichtung der Trauzeugen gegenüber Braut und Bräutigam

Aus der "amtlichen" Aufgabe für Kirche und Staat ergab sich gleichzeitig die private Verpflichtung, das Paar bei der Einhaltung des Eheversprechens zu unterstützen. 

Trauzeugen sind Seelsorger

Bei Sorgen jeglicher Art, die zur Ehekrise hätten führen können, waren Sie "qua Amt" in der Pflicht. Um das Eheglück zu sichern ist also die Trauzeugin seit jeher die Vertraute und "Anwältin" der Braut und der Trauzeuge der Vertraute und "Anwalt" des Ehemannes.

Trauzeugen sind Anwälte

Daher sind es traditionell zwei Personen: Trauzeugin und Trauzeuge - eine Person als Vertraute ausgewählt von der Braut, die andere vom Bräutigam. Aufgabe war also, die Interessen von Braut bzw. Bräutigam dem Partner gegenüber zu vertreten.

Trauzeugen sind Vermittler

Doch die Trauzeugen sollten nicht nur Anwalt, sondern auch Vermittler, Versöhner und "Mahner" sein. Wenn die Gefahr bestand, dass das Treuegelöbnis gebrochen wurde, sollten sie das Paar an das Eheversprechen, das sie als Zeugen gehört hatten, erinnern.

Trauzeuge zu sein, ist ein amtliche Tätigkeit

Mit der Unterschrift unter die Heiratsurkunde im Standesamt und unter das Trauformular in der Kirche bestätigten die Trauzeugen, dass sie das "Ja-Wort" gehört hatten, dass die Ehe rechtlich gültig ist und sie (die Trauzeugen) ihr Amt annehmen und ernst nehmen werden.

Die Aufgaben der Trauzeugen haben sich heutzutage nicht grundsätzlich geändert. Doch die rechtlichen Bedingungen haben sich geändert, und die Schwerpunkte haben sich etwas verschoben. Beachten Sie dazu das folgende Kapitel.

 Im Namen der Liebe 

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Ein wunderbares Geschenkbuch!

Es enthält Sprüche, Texte, Bilder zur Liebe, wie z. B. diesen Spruch:

 "Lieben heißt: aufeinander zugehen, so weit wie möglich, einander Raum geben, so weit wie nötig. Und Tag für Tag miteinander wachsen, denn nur wenn wir zusammen wachsen, können wir auch zusammenwachsen."
(Jochen Mariss)

Schenken Sie das Büchlein Ihren Trauzeugen und schreiben Sie dazu z.B. dies: 

"Das sagt ein Dichter namens Jochen Mariss in diesem Büchlein über die Liebe. 

Als Trauzeuge hast Du unser "Ja" gehört, unser Versprechen ewiger Liebe und Treue. Wenn Du dann Schwächen in unserer Liebe entdeckst, so darfst Du uns gern an unser Versprechen erinnern, für das Du Zeuge bist. Erinnere uns daran, immer wieder aufeinander zuzugehen, so weit wie möglich, einander Raum zu geben, so weit wie nötig."

> Blick ins "Liebesbuch" und noch mehr Texte

weiter zu > Die Aufgaben und die heutige Bedeutung der Trauzeugen

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Trauzeugen Aufgaben

 

Die Aufgaben von Trauzeuge und Trauzeugin heutzutage

Der Staat verzichtet seit 1998 darauf, Trauzeugen zu verpflichten. Sie sind also nicht mehr standesamtliche Bedingung. Doch wenn vom Paar Trauzeugen benannt werden, so müssen sie weiterhin gewisse Voraussetzungen erfüllen.

In der evangelischen Kirche hatten Trauzeugen nie eine rechtliche Bedeutung, da nach Ansicht der evangelischen Kirche der rechtliche Teil der Eheschließung bereits im Standesamt geschieht. Trauzeugen sind da also nicht Bedingung, sie können aber benannt werden. Selbiges gilt für eine "Ökumenische Trauung"*, wenn sie in der evangelischen Kirche stattfindet (Also auch bei einer Ökumenischen Trauung in einer evangelischen Kirche sind Trauzeugen keine Bedingung).

In der katholischen Kirche geht es weiterhin nicht ohne Trauzeugen. (Doch Achtung: Die Kirche stellt andere Bedingungen an Trauzeugen als das Standesamt! Dazu siehe das Kapitel Vorraussetzungen weiter unten auf dieser Seite.)

Die Bedeutung der Trauzeugen heutzutage ist auf dem geschichtlichen Hintergrund zu verstehen; ihre Aufgaben haben sich nicht grundsätzlich geändert.

Eine Aufgabe, die Trauzeugen seit jeher hatten, ist allerdings weggefallen: Trauzeugen müssen nicht mehr die "lebendigen Urkunden" sein, die rechtlich bescheinigen können, dass das Paar im Stand der Ehe lebt. Staatliche und kirchliche Ämter schaffen es in der Neuzeit allein, Eheschließungen zu registrieren und zu bestätigen.

Die zweite Aufgabe der Trauzeugen ist seit jeher, das Paar darin zu unterstützen, ein treues, glückliches und langes Leben miteinander zu führen. Diese Aufgabe ist nicht weggefallen. Sie hat sich nur etwas verändert. Früher haben die Trauzeugen das Paar eher ermahnt, das Eheversprechen ernst zu nehmen und nicht zu brechen. Heutzutage ist ihre primäre Aufgabe, das Paar im Eheglück zu unterstützen. Trauzeugen sind also Helfer, Unterstützer, Vertraute, Vermittler, die das Wohl des Brautpaares im Sinn haben.

Das ist eine sehr sinnvolle, hilfreiche Funktion für Braut und Bräutigam. Daher rate ich stets: Verzichten Sie möglichst nicht auf Trauzeugen.

* Ökumenische Trauung

Die "Ökumenische Trauung" gibt es kirchenrechtlich gesehen nicht wirklich! Was man Ökumenische Trauung nennt,  ist entweder eine evangelische Trauung unter Beteiligung eines katholischen Geistlichen (in der evangelischen Kirche) oder eine katholische Trauung unter Beteiligung eines evangelischen Geistlichen (in der katholischen Kirche). Die "Ökumenische Trauung" findet nach dem Recht und der Ordnung der Kirche, in der sie gefeiert wird - entweder katholisch oder evangelisch.

 

Für die spezielle Vorbereitung der kirchlichen Trauung biete ich Ihnen ein gesondertes Portal. www.Hochzeit-Trauung.de

weiter zu > Wie können Trauzeugen dem Paar helfen und beistehen?

> zum Seitenanfang

 

 

 

 

 

Trauzeugen helfen

 

Trauzeugen sind eine bedeutsame Hilfe - vor und nach der Eheschließung.

Trauzeugen helfen bei der Vorbereitung der Hochzeitsfeierlichkeiten

Die Hilfe und Unterstützung durch Trauzeugin und Trauzeuge beginnt nicht erst mit dem Tag der Eheschließung. Trauzeugen helfen bei der gesamten Vorbereitung der Hochzeit. Sie sind die Personen, an die sich das Paar mit Hilfegesuchen zuerst wendet. Die Trauzeugin berät bei der Auswahl des Brautkleides, der Trauzeuge bei der Entscheidung für den Hochzeitsanzug. Beide kümmern sich mit um die Gästeliste und organisieren den Geschenktisch. Für Aufgaben, die die beiden selbst nicht schaffen, finden sie Helfer. Die Trauzeugin als Vertraute der Braut organisiert den Junggesellinnenabschied; der Trauzeuge als Freund des Bräutigams verwirklicht Ideen für den Junggesellenabschied.

Trauzeugen unterstützen das Paar bei der Hochzeitsfeier

Am Hochzeitstag selbst werden Ihnen die Trauzeugen mit vielen Handgriffen zur Seite stehen, und sei es nur, Ihnen das Taschentuch zu reichen, den Stift zum Nachschminken, die Sektgläser zum Anstoßen. Mit Trauzeugen an Ihrer Seite stehen Sie nicht "zu zweit allein" vor dem Standesbeamten und vor dem Altar. Klassische Aufgabe des Trauzeugen ist es, darauf zu achten, dass die Ringe nicht vergessen werden. Vielleicht wird er sie Ihnen im Standesamt oder vor dem Altar reichen. 

Trauzeugen können das Paar schützen, wenn die "Überraschungen", mit denen man Sie "beglücken" will zu heftig werden. Beide können darauf achten, dass man den Flur des Standesamtes oder den Kirchhof sauber hinterlässt. Doch Sie werden sehen, im Laufe der weiteren Vorbereitungen wird Ihnen noch mehr einfallen.

Trauzeugen gestalten den Gottesdienstes bzw. die Brautmesse mit

In der katholischen Kirche gehört es zur gottesdienstlichen Zeremonie, dass die Trauzeugen das Trauformular mit unterschreiben.  Vielleicht beteiligen sich beide auch bei der dekorativen und inhaltlichen Ausgestaltung der kirchlichen Feier. Die Trauzeugen sind die ersten Personen, die gebeten werden, sich an Lesungen oder an den Fürbitten zu beteiligen. Wie der Gottesdienst inhaltlich bereichert werden kann, habe ich ausführlich hier beschrieben: http//www.hochzeit-trauung.de

Ein Trauzeuge bzw. eine Trauzeugin hält eine Rede an das Paar

Tradition hat, dass der Trauzeuge eine kleine Rede bei der Feier hält oder zumindest einen Toast ausspricht. Doch das kann auch die Trauzeugin tun - oder beide teilen sich diese Aufgaben.

 Ich wünsch dir was 

Ein kleines Geschenkbuch voller Wünsche als Dank des Paares an die Trauzeugen 

Das könnten Sie z.B. dazu schreiben:

"Danke, dass Du meine Trauzeugin bist! Dafür bin ich immer mit Dankbarkeit und guten Wünschen bei Dir!"

Das Wunschbuch

> Blick ins Wünschebuch und Danktexte und Wunschtexte!

 

 Ich wünsch dir was 

Dieses Büchlein ist auch ein schönes kleines Geschenk der Trauzeugen an das Paar.

Ich bin stolz, Eure Trauzeugin zu sein. Ich werde Euren gemeinsamen Weg stets mit guten Gedanken und Guten Wünschen begleiten. 

> Blick ins Wunschbuch und mehr Vorlagen und Texte

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© Dipl.-Päd., Pfarrer Frank Maibaum        http://www.frank-maibaum.de       Stand: 04.03.2012