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Tradition der Brautjungfern
Bedeutung der Brautjungfern

Brautjungfern & Brautführer

Die traditionelle Rolle der Brautjungfern

Tradition Brautjungfer

Den Teufel verwirren, dass er die Braut nicht findet

Traditionell haben die Brautdamen, wie man sie auch nennt, die Aufgabe, die Braut zu begleiten, um sie vor bösen Geistern (insbesondere vor dem Teufel) zu beschützen. Dieser Schutz gelang ihnen (wie man hört fast immer), indem sie äußerlich der Braut ähnlich waren.

Brautjungfern = Braut-Jungfrauen

Brautjungfern trugen ähnliche Kleider wie das Brautkleid, ähnliche Frisuren und ebenso kleine "Brautsträußchen". Noch in einem zweiten Punkt mussten Brautdamen früher wie die Braut sein: Sie waren grundsätzlich Jungfrauen.

Denn für Jungfräulichkeit hatte der Teufel ein Gespür, er hätte sonst den Betrug sofort gemerkt. Um ihn zu irritieren, wichen die Brautjungfern nicht von der Seite der Braut.

Der Teufel hatte Tricks drauf

Die Angst, dass der Teufel sich die Braut schnappt, erreichte im Mittelalter ihren Höhepunkt und zog sich bis in die Neuzeit. Auch die meisten der überlieferten Hochzeitsspiele und Hochzeitsüberraschungen hatten ursprünglich die Aufgabe, die dunklen Mächte abzuwehren.

Diese Furcht wurde von der Kirche kräftig geschürt. Die Priester wussten, dass der Teufel hübsche Frauen liebt, und so gesellten auch die Geistlichen sich mit Kruzifixen und Beschwörungsformeln zur Braut.

Böse Zungen behaupten, dass der Teufel sich manchmal im Priester versteckte, um so der Braut ganz nahe zu kommen. (Das erklärt vielleicht, warum es in alter Zeit hin und wieder Priester gegeben haben soll, die in unbeobachteten Augenblicken nach der Braut "grabschten" - Teufel auch!)

Die Aufgaben

Bedeutung und Aufgaben der Brautjungfern heute

Die Brautjungfer hat keine offizielle, "rechtliche" Funktion

Eine rechtliche (amtliche) Bedeutung haben Brautjungfern bei der Hochzeit nicht. Sie sind weder vom Standesamt noch von der Kirche gefordert. Die Furcht vor dem Teufel ist geschwunden. Brautjungfern haben haben also nicht mehr die mittelalterliche Aufgabe, ihn zu irritieren und ein Schutzschild gegen böse Geister zu sein. Bei uns wird daher heutzutage zumeist auf sie verzichtet.

 

Brautjungfern helfen und unterstützen die Braut

Entscheidet sich ein Paar für Brautjungfern, so können diese durchaus eine sinnvolle Funktion erfüllen.

Die Brautjungfern sind der Braut bei der Hochzeitsvorbereitung behilflich. Mit ihnen kann sie alle Fragen der Organisation, der Kleidung, der Dekoration besprechen.

Die Brautjungfern helfen aktiv beim beim Arrangieren des Blumenschmucks, beim Packen der Koffer für die Hochzeitsreise, beim Schminken, Frisieren, Ankleiden. Zumindest die erste Brautjungfer ist stets in der Nähe der Braut.

Die Brautjungfer ist die "Handlangerin" der Braut und achtet darauf, dass sie nichts vergisst. Beim Hochzeitszug / Brautzug und beim Einzug in die Kirche gehen die Brautjungfern vor dem Paar (bzw. vor der Braut mit dem Brautführer). Während des "Hochzeitswalzers" hält eine Brautjungfer den Brautstrauß.

Die beschriebenen Funktionen sind nur einige aus einer möglichen Fülle von Aufgaben. Hinzu kommt, dass die Brautjungfern das Hochzeitsgeschehen optisch bereichern. Ein Hochzeitszug mit Brautjungfern ist edel und schön anzusehen.

Wer eignet sich zur Brautjungfer?

Die Brautjungfern bilden also ein Team, das der Braut voll zur Seite steht. Die erste Brautjungfer ist daher üblicherweise die beste Freundin der Braut. Hinzu können Schwestern des Bräutigams, weitere Freundinnen und andere Frauen aus der Verwandtschaft kommen.

Traditionell ähneln die Brautjungfern altersmäßig der Braut, doch das ist nicht mehr "Bedingung". Unverheiratet müssen Brautdamen auch nicht mehr sein. Möchte man Kinder in den Kreis der Brautjungfern aufnehmen, so sollte man darauf achten, dass sie einer älteren Brautjungfer zugeordnet sind, die sich um sie kümmert.

Sind keine Brautjungfern vorhanden, so übernehmen die Trauzeugen die beschriebenen Aufgaben.