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BRAUT-OUTFIT 1/8

Brautkleid

⇒ 1.2 Wissen zum Hochzeitskleid

⇒ 1.3 Dirndl als Brautkleid

⇒ 2 Brautstrauß

⇒ 3 Brautschmuck

⇒ 4 Schleier - Schleppe

⇒ 5 Haarschmuck

⇒ 6 Brautschuhe

⇒ 7 Brauttasche oder Brautbeutel

⇒ 7.1 Brauttasche Inhalt - Notfallset

⇒ 7.2 Mehr zur Brauttasche

⇒ 8 Accessoires

Worauf muss man beim Kauf des Brautkleides achten?

Die 10 häufigsten "Brautkleid-Fehler"!

Zum Hochzeitskleid muss ich nicht viel erzählen. Jede zukünftige Braut kennt sich da bestens aus und hat (zumeist schon seit Kindheitstagen) eine genaue Vorstellung, wie sie als Braut gekleidet sein möchte. Doch immer wieder erlebe ich, das Bezug auf das Brautkleid manches schief lief, obwohl die Bräute genau wussten, was sie wollten. Darum gebe ich hier ein paar Tipps, mit denen die eine oder andere "Brautkleid-Enttäuschung" vermieden werden kann.

Brautkleidfehler Nr. 1

Manchmal gibt es das Problem, dass die Zeit zu knapp ist, um noch Änderungen am Brautkleid vorzunehmen!

Oftmals ist das Brautkleid erst im letzten Moment fertig. Doch dann bleibt keine Zeit mehr, kleine notwendige Änderungen vorzunehmen. Bedenkt, dass ein "Wunschkleid" mehrere Wochen Lieferzeit hat - jedenfalls, wenn man es nicht von der Stange kauft, sondern nach eignen Maßen und Vorstellungen anfertigen lässt. Bei Internetanbietern muss man einkalkulieren, dass die Lieferzeit länger als angegeben sein kann. Bei ausländischen Anbietern (insbesondere bei Brautkleidern aus China) können noch Verzögerungen durch den Zoll hinzukommen. Bei Internetanbietern schaut genau hin, ob das Hochzeitskleid aus China geliefert wird - das ist oft nicht leicht ersichtlich. Diese Kleider sind preiswert und nicht unbedingt schlecht, doch oft muss man lange warten und etwas nachbessern.

Besonders in größeren Städten ist es nicht einfach zu entscheiden, welches der richtige Brautmoden-Shop vor Ort ist. Zumal man eine Hochzeit meist zum ersten Mal macht und entsprechend wenig Erfahrung damit hat. Unter Brautkleider Berlin findet man z.B. eine große Anzahl von Modellen der Top Brautmode-Designer. Eine vergleichende Online-Recherche vorab gibt einem wichtige Hinweise und erspart viel Zeit: Modellauswahl, Öffnungszeiten, Änderungsschneiderei, Kundenbewertungen helfen bei der Auswahl der Top 3. Die sollte man auf jeden Fall rechtzeitig besuchen, um sich persönlich für DEN Einen zu entscheiden – und damit hat die Braut ja immerhin schon Übung.

Sechs Monate vor dem Hochzeitstermin sollte man jedenfalls schon das Kleid bestellen. Rechne für eventuelle Änderungen sicherheitshalber ca. drei Wochen ein!

 

Brautkleidfehler Nr. 2

Manchmal ist das Hochzeitskleid plötzlich zu weit oder zu eng!

Das kommt häufig vor: Die Braut hat abgenommen!

Wenn du einige Pfunde abnehmen möchtest, um in deiner "Traumfigur" vor den Altar zu treten, so beginne mit der Diät frühzeitig. In den letzten Wochen vor der Hochzeit sollte das Gewicht stabil bleiben. Sei dann einfach mit dir zufrieden. Du fühlst dich dann wohler, weniger gestresst, und das Kleid passt. Probiere das Hochzeitskleid zwei Wochen vorher noch einmal an, damit es die endgültige Form erhält.

Doch auch das ist nicht selten: Die Braut hat zugenommen!

Du kennst dich selbst am besten. Neigst du dazu, mehr zu essen, wenn es stressig wird? Dann lass in deinem Kleid schon bei der Anprobe einen Spielraum. Stress gibt es bestimmt in den Wochen und Tagen vor der Hochzeit.

Bestelle jedenfalls das Hochzeitskleid nicht sehr eng, weil du meinst, du könntest zur Hochzeit noch etwas abnehmen. Gerade jetzt wird dir das kaum gelingen. Sei nun einfach so mit dir zufrieden, wie du bist; ansonsten wird das Brautkleid nicht sitzen.

Brautkleidfehler Nr. 3

Manchmal entdecken Bräute ein viel schöneres Kleid - nachdem sie ihr Brautkleid längst bestellt haben!

Das soll dir nicht passieren, dass du dich über Ihr Hochzeitskleid ärgerst, weil du kurz vor der Trauung ein viel schöneres entdeckst. Schaue dir zahlreiche Vorlagen an und wäge die Möglichkeiten gründlich ab, bevor du dein Brautkleid auswählst oder in Auftrag gibst. Und: Modle ausführlich. Das heißt, probiere in allen möglichen Geschäften alle möglichen Kleider an und teste die Accessoires. Es muss dir nicht peinlich sein, wenn du nach ausführlichem "modeln" ein Brautgeschäft verlässt, ohne dich entschieden zu haben. Jede Verkäuferin weiß, dass man die Hochzeitsbekleidung nur einmal im Leben kauft und diese Anschaffung nicht "übers Knie gebrochen" werden darf. Es gibt so viele Möglichkeiten zu bedenken und anzuprobieren. Der Schnitt, muss zu deiner Figur passen. Möchtest du dein Kleid mit Ärmeln oder ärmellos? Unterschiedliche Materialien stehen zur Auswahl: Seide, Satin, Seidenchiffon, Organza, Brokat, Tüll und Pelz und Samt für den Winter. Vergleiche die Materialien und Verzierungen wie Perlen, Rüschen, Spitzen, Pailletten.

Mache keine Kompromisse! Sei nicht zufrieden, bevor du deinideales Hochzeitskleid gefunden hast!

 

Brautkleidfehler Nr. 4

Manchmal wirkt ein Traumkleid dennoch unvorteilhaft!

Es kommt vor, dass ein Hochzeitskleid unvorteilhaft wirkt, obwohl es ein wunderbares Kleid ist und dem Kindheitstraum der Braut voll entspricht. Dann hört man schon mal: "Das Kleid ist wunderbar, aber an ihrer Stelle hätte ich mir etwas anderes ausgesucht!" Ein Kleid muss nicht nur zu deinen Träumen, sondern in erster Linie zu deiner Figur und Körpergröße passen. Deine Träume von einem wunderbaren Hochzeitskleid musst du nicht vergessen. Doch komme beim Auswählen des Brautkleides auf den Boden der Realität. Suche kein Kleid, dass zu deiner "Traumfigur" passt, sondern zu dir. Sei mit dir zufrieden, und entscheide dich für ein Hochzeitskleid, das für dich wie geschaffen ist. Wenn du klein bist, kannst du nicht ein Kleid tragen, das in die Breite geht. Wenn du "kräftig gebaut" bist, passt kein mächtiges Kleid mit ausladenden Puffärmeln und Rüschen. Die Gefahr eines "Fehlgriffes" bei der Hochzeitskleidung verringerst du beträchtlich, indem du bei der Auswahl des Brautkleides andere Personen einbeziehst. Denke dabei besonders an deine Trauzeuginnen und Brautjungfern - es gehört zu deren traditionellen Aufgaben der Trauzeuginnen, die Braut zu beraten. Gute Ratgeberinnen können auch Freundinnen sein, die Schwester, die Mutter.

Ermutige deine Trauzeuginnen, dich wirklich kritisch zu beraten, auch wenn du dann von manchen deiner Vorstellungen Abschied nehmen musst. Jedenfalls muss eine Person beim Brautkleidkauf dabei sein, deren guter Geschmack bekannt ist.

 

Brautkleidfehler Nr. 5

Auch das kann man bei der Auswahl des Brautkleides falsch machen!

Manchmal entdecken Bräute ihr Hochzeitskleid, später anderswo viel preiswerter!

Es kommt vor, dass Hochzeitskleider der letzten Saison im Preis reduziert werden, wenn die neue Kollektion eingetroffen ist. Vergewissere dich, dass dein Kleid nicht in einigen Monaten schon zur Ware der letzten Saison gehört. Wenn der Brautausstatter deiner Wahl in den nächsten Monaten eine neue Kollektion erwartet, so handele den Preis herunter. Du wirst dich zu sehr ärgern, wenn es ansonsten noch vor Ihrer Hochzeit für einen viel geringeren Preis angeboten wird. Bedenke durchaus, dass es oftmals preiswerte und doch schöne "Auslaufmodelle" gibt.

Wenn du ein Kleid maßschneidern lässt, so lasse dir von der Schneiderin bzw. vom Brautmodeatelier Beispiele ihrer Arbeit zeigen. Scheue dich nicht, Referenzen zu prüfen und um den Preis zu handeln.

 

Brautkleidfehler Nr. 6

Manchmal sind ein herrliches Dekolletee oder die Spagettiträger unangebracht!

Wenn das Dekollé oder die Spagettiträger einen großzügigen Blick auf Brust und Schulter freigeben, kann das sehr schön sein - doch nur, wenn die Farbe deiner Haut zum Stoff passt. Wenn du dazu neigst, vor Nervosität rote Flecken oder Pickelchen zu bekommen, verfliegt der zauberhafte Eindruck sehr schnell. Lege ein zartes Tuch über diese freien Stellen; oder sorge dafür, dass eine Brautjungfer bzw. Freundin ein solches Tuch für dich griffbereit hält. In diesem Fall gehört ein entsprechendes Tuch am Hochzeitstag zu den Utensilien, die die Braut in der Brauttasche haben sollte. Auch für die Zeremonie am Altar solltest du ein großzügiges Dekolletee durch ein passendes Tuch kaschieren. Vor allem, damit die Blicke des Pfarrers nicht zu häufig auf deinen Ausschnitt gelenkt werden. Ich kenne Geistliche, die dabei schon die Konzentration aufs Wesentliche verloren haben.

Übrigens: In der Kirche sind die Schultern der Frauen bedeckt. Diese Regel gilt nicht nur für das Brautkleid und die Kleidung der Brautjungfern, sondern eben für alle weiblichen Gäste. Sind die Kleider eigentlich schulterfrei, so bedeckt man sie während des Hochzeitsgottesdienstes mit einem Tuch oder zieht hier schon das Abendjäckchen über.

Ansonsten (außer bei der kirchlichen Zeremonie) darf der Ausschnitt des Brautkleides so tief sein, wie man sich selbst gern zeigen möchte. Aber natürlich sollte nichts von der Unterkleidung zu sehen sein: Büstenhalter und auch BH-Träger, Unterhemd und Unterrock bleiben unsichtbar.

 


Wenn die Schultern bedeckt sein sollten!

Es gibt durchaus Situationen, da sollte die Braut die Schultern bedeckt haben - am Altar in der Kirche und auch am Trautisch im Standesamt. Dafür gibt es keine Vorschriften; doch in diesen feierlichen Situationen sieht das einfach eleganter aus. Anders ist das natürlich bei einer Trauzeremonie an einem Sommertag im Freien. Ein leichtes Tuch oder ein Bolerojäckchen ergänzen das Brautkleid ideal. Schau doch mal da:

Bolerojacke


 

Brautkleidfehler Nr. 7

Manchmal sieht ein Hochzeitskleid nur von vorn wunderbar aus!

Man betrachtet sich selbst von vorn, und vergisst schnell, dass das Hochzeitskleid von hinten genau so gut aussehen und sitzen muss. Im Standesamt und in der Kirche sitzen die Gäste hinter der Braut. In der Kirche werden die Gäste fast eine Stunde lang auf deinen Rücken blicken.

Sorge dafür, dass auch von Hinten an deinem Hochzeitsoutfit etwas zu sehen gibt - Rüschen, Verzierungen, Schmuck, Schleifen.

 

Brautkleidfehler Nr. 8

Das solltest du bei der Auswahl des Brautkleides bedenken!

Manchmal wird eine lange Schleppe lästig!

Sie ist zwar "fürstlich" schön für den feierlichen Einzug in die Kirche; und wenn Sie am Altar sitzen, sieht die Schleppe von hinten berauschend aus. Beim anschließenden Empfang willst du dich nicht nur ehrwürdig, feierlich bewegen, sondern auch spontan auf Freunde zugehen. Das darf die Schleppe nicht verhindern! Die Schleppe engt oft die lebendige Spontaneität der Braut ein! Du kannst dich nicht spontan und ungezwungen bewegen. Die Schleppenträger bemühen sich, können jedoch deinen schnellen, unabgesprochenen Bewegungen nicht folgen.

Beim Kauf des Brautkleides achte darauf, dass die Schleppe leicht abnehmbar ist. Bespreche mit deinen "Helferinnen", wann du lieber ohne Schleppe sein solltest. Die Trauzeuginen bzw. Brautjungfern stehen dann bereit, um die Schleppe schnell abzunehmen.

 

Brautkleidfehler Nr. 9

Manchmal erschwert der Reif im Brautkleid das Niederknien!

Falls im Ablauf der kirchlichen Trauzeremonie vorgesehen ist, das dasw Brautpaar zum Trausegen niederknien wird, so achte darauf, dass dies mit deinem Brautkleid ohne Probleme möglich ist. Schon manche Braut hatte lange mit Ihrem Reif im Unterkleid zu "kämpfen" bevor sie endlich mit den Knien auf der Kniebank ankam. Wenn du dich für einen Reifenrock mit ein oder gar mehreren Reifen entscheidest, so übe vorher das Knien.

Vielleicht müssen Brautjungfern die helfen, die Reifen hochzuheben - übt auch das. Prüfe und bespreche schon im Brautgeschäft, ob und wie das Knien mit dem Hochzeitskleid möglich ist.

 

Brautkleidfehler Nr. 10

Manchmal passt das Kleid der Braut nicht zum Hochzeitsanzug des Bräutigams.

Klaffen das Brautkleid und der Anzug des Bräutigams stilmäßig zu sehr auseinander, dann wirkt das, als habe jeder seine eigenen Vorstellungen rücksichtslos verwirklicht. Zwar bleibt der Bräutigam bei der Auswahl des Brautkleides traditionell "außen vor", und es bleibt ihm ein Geheimnis bis zum Zusammentreffen in der Kirche.

Doch als Braut sprich seinen Anzug mit ihm ab und achte darauf, dass kein Stilbruch zustande kommt. Auch dabei lasse dich von Freundinnenund fachkundig beraten. Nicht nur die Braut sollte sich an ihrem schönsten Tag in ihrer Brautrobe wohl fühlen, das gilt auch für den Bräutigam.

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