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Haarschmuck der Braut

Haarkranz, Brautkrone, Diadem
Welcher Haarschmuck?

Der Haarkranz, Brautkranz bzw. die Brautkrone

Der Brautkranz oder die Brautkrone waren früher auf dem Kopf der Braut selbstverständlich und ergänzten optisch und symbolisch den Schleier. Sie waren deutlich zu erkennen. Noch bevor man das Brautkleid kannte, trugen die Bräute Kränze und Kronen.

Am besonderen Kopfschmuck erkannte man eine Braut. 

Der Kopfschmuck war das typische Zeichen der Braut, nicht das Kleid und nicht der Brautstrauß.

Der Kopfschmuck war so unverzichtbar, dass die Kirchen ihn verliehen, damit keine Braut ohne ihn sein musste. Nur die Braut, keine andere Frau schmückte ihren Kopf zur Hochzeitsfeier - so wie es sich heute nicht gehört, dass eine andere Frau als die Braut ein weißes Kleid trägt.

Als dann das Brautkleid den Kopfschmuck ergänzte, bildeten beide eine Einheit - je aufwändiger das Kleid, desto üppiger auch der Kopfschmuck.

 

Brautmyrte und Rosmarinzweige im Haarschmuck

Myrtenzweige und Rosmarinzweige gehörten in den Haarkranz oder zusätzlich zur Krone ins Haar.

Heutzutage müssen Kranz oder Krone nicht so deutlich hervortreten. Beide werden nur angedeutet oder durch andere Accessoires ganz ersetzt. So hat die Braut eine große Auswahl, den Kopfschmuck Ihrem Brautkleid anzupassen.

 

Diadem, Blumengesteck, Haarkamm und Curlies

Ein Diadem oder ein Blumengesteck, ein Haarkamm, eine Haarnadel oder Curlies deuten heute noch Krone oder Kranz an; der Schleier wird davon gehalten - wenn man nicht ganz auf einen Brautschleier verzichtet.

Die Braut hat nicht nur die Wahl zwischen diesen Schmuckstücken, sondern jeweils auch die Entscheidung zwischen Federn, Blumen, Satinblumen, Schleifen, Perlen, Kristallen oder die Möglichkeit, diese verschiedenen Materialien zu miteinander zu kombinieren.

Was ist für die Braut der schönste Haarschmuck?

Beobachten Sie! vergleichen Sie! probieren Sie aus!

An herkömmliche Regeln müssen Sie sich nicht mehr grundsätzlich halten.

So kann heutzutage ein auffälliger Kopfschmuck durchaus zu einem schlichten engen Brautkleid getragen werden oder lange Schleifen können weit über den Saum eines kurzen Kleides „hinabfallen“.

Dennoch ist Entscheidung für den Schmuck des Haares nicht zu trennen von der Wahl des Brautkleides. Elemente des Kleides wie Form, Farbe, Material sollen sich durchaus im Kopfschmuck wiederholen, um mit dem Kleid zu einer Einheit zu werden. Materialien des Kopfschmuckes können sich z. B. am Dekollete und an der Hüfte „spiegeln“.

Die Geschichte des Haarkranzes

Mädchen trugen früher zu Festtagen und Feierlichkeiten gerne Haarkränze, oftmals aus frischen Blüten selbst geflochten. Doch dieser verspielte Kopfschmuck ziemte sich nur für Mädchen, nicht für verheiratete Frauen.

 

Durch die Hochzeit kam die Frau unter die Haube

Für eine verheiratete Frau gehörte sich die Haube an Festtagen und das Kopftuch im Alltag.

Daher trug die Braut am Hochzeitstag zum letzten Mal einen Haarkranz, den schönsten, den sie je im Leben trug.

Er wurde im Verlauf der Trauung (spätestens zum Ende der Feier) durch eine Haube ersetzt. So kennen wir noch heute den Ausspruch "sie kommt unter die Haube".

 

Die Möglichkeiten das Haar zu schmücken

Als Braut haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten, Ihr Haar geschmackvoll zu schmücken!

Sie können sich für einen Haarkranz entscheiden, für eine Brautkrone, ein Diadem, Curlies, für einen verzierten Haarkamm, ein kleines Blumengesteck, Schleifen, eine Perslenkette oder einen kleinen Schleier.

Betrachten Sie mit der Google-Bildersuche die Vielzahl der Möglichkeiten das Haar der Braut zu schmücken.

Achten Sie beim Betrachten der Möglichkeiten besonders darauf, wie der Haarschmuck zur jeweiligen Frisur passt.

Frisur und Haarschmuck bilden eine Einheit!