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Wissen zum Hochzeitskleid

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Was Sie zum Hochzeitskleid wissen sollten!

Regeln zu Farbe, Design und zum Tragen des Hochzeitskleides

Die Farbe des Brautkleides

Brautkleid schon im Standesamt?

Warum ist das Strumpfband blau?

Wann trägt Braut das Brautkleid?

Warum sind Brautkleider weiß - können sie auch eine andere Farbe haben?

Man liest zwar immer wieder, die traditionelle Farbe des Hochzeitskleides sei Weiß, doch das stimmt nicht ganz. Sicherlich ist Weiß die Farbe der Reinheit, der Unschuld, der Unberührtheit. Daher trugen Bräute schon in heidnischer Zeit weiße Kleider. Doch dann wurde lange Zeit in Rot oder Schwarz geheiratet.

In früheren Jahrhunderten waren Hochzeitskleider nicht weiß. Das lag zum Teil daran, dass Weiß so schmutzanfällig ist. Für Rot sprach, dass es die Farbe der Leidenschaft ist. In Holland z. B. ist Rot noch heute für Hochzeitskleider sehr beliebt. In ländlichen Gegenden heiratete man (und heiratet oft noch heute) in der feinen Sonntagstracht. Ein extra Kleid für einen Tag wollte (und konnte) man sich nicht leisten. Erst seit etwa einhundert Jahren verbreitete sich Weiß als Brautfarbe. Dieser Siegeszug begann in den Adelskreisen. Die "feinen Menschen" wollten damit aber insbesondere zeigen, dass sie sich vom einfachen Volk abheben, welches hart arbeiten muss und daher für das feine Weiß zu "schmutzig" ist.

Die Farbe Weiß ist also ganz und gar nicht unumstößliche Bedingung für das Brautkleid. Die symbolische Aussagekraft der Farbe soll ja zur Braut passen. Vielleicht ziehst du das rassige Rot oder zarte Pastelltöne vor. Wie wäre es mit einem lindgrünen, lachsfarbenen, elfenbeinfarbenen oder champagnerfarbenen Hochzeitskleid?

 

Zieht man denn das Brautkleid schon im Standesamt an?

Braut mit Brautkleid im Standesamt

Eigentlich und traditionell ist das Brautkleid für die Kirche gedacht.

Wenn du auch kirchlich heiratest, so ist für das Standesamt ein Kostüm oder Kleid die bessere Wahl. In der Kirche überrascht du dann mit dem Brautkleid. Wenn du lediglich standesamtlich heiratest, so trage doch im Standesamt ungeniert dein Brautkleid.


Warum ist das Strumpfband blau?

Die alte Hochzeitsregel "Vier Dinge der Braut" besagt: Die Braut muss etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes (Geliehenes) und etwas Blaues am Tag der Hochzeit an sich tragen. Diese Regel stammt aus den mittelalterlichen Zeiten des Aberglaubens - gern halten Bräute sie aber heute noch ein. Das Blaue versteckt man gern unter dem Brautkleid: als Strumpfband.

Strumpfband der Braut

Strumpfband


 

Trägt man das Brautkleid bei der gesamten Hochzeitsfeier?

Es war früher üblich, dass die Braut das Brautkleid den gesamten Tag und Abend anbehielt. Zunehmend ziehen Bräute im Laufe des Abends ihr Hochzeitskleid aus und wechseln in etwas bequemes, das auch flottes Tanzen erlaubt.

Mein Tipp: Die Braut trägt das Hochzeitskleid noch nach der Kirche bis nach dem Hochzeitsessen. Nach dem Brauttanz zieht sie dann ein kurzes, flottes aber elegantes Kleid an, gegebenenfalls das Kleid der Standesamtlichen Trauung. Dieses Kleid trägt die Braut den ganzen Abend. Vielleicht überrascht du schon zum Brauttanz die Gäste mit einem neuen Kleid - jedenfalls, wenn du einen modernen, flotten Hochzeitstanz aufs Parkett legst. Und wenn es nicht zu viele Umstände macht, schlüpfst du zum Mitternachtstanz bzw. Schleiertanz wieder in dein Brautkleid, mit dem du dich dann auch von den Gästen verabschiedest.

Abbildung: pixabay.com / sfetfedyhghjCC0 Public Domain)

 

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