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Der Ablauf im Trauzimmer
Sie müssen sich keine
Gedanken zum Ablauf der Zeremonie Ihrer standesamtlichen Trauung machen. Sie
können einfach erscheinen und sich vom dem Standesbeamten bzw. der Standesbeamtin durch das Programm führen lassen.
Andererseits können Sie
können Sie im Vorgespräch (bei der Anmeldung
schon) Ihre Ideen und Wünsche mitteilen. Insbesondere, wenn keine kirchliche Trauung stattfindet, möchten Sie vielleicht die
standesamtliche Zeremonie in besonderer Weise gestaltet wissen.
Musik zum Einzug in das Standesamt
Wenn Sie zum schon zum
Einzug oder zu Beginn der Zeremonie ein bestimmtes Lied von CD gespielt haben
möchten, dann erklären Sie das schon im Vorgespräch. Sicherlich wird es
möglich sein, Ihren Wünschen zu entsprechen; unter Umständen müssen Sie die
CD selbst mitbringen. Die meisten Standesämter bieten Ihnen eine Liste mit
CD-Musikstücken zur Auswahl an. Manche Standesämter haben auch ein "Live-Musik" im Angebot.
Ansprache des Standesbeamten / der Standesbeamtin
Die Zeiten, da Standesbeamte
einfach eine allgemeine 08/15 Trau-Ansprache herunterleierten ist vorbei. Da wird sich
mittlerweile viel Mühe gemacht, auf das Paar und die Situation einzugehen. Dazu
müssen Sie Ihre Wünsche allerdings frühzeitig mitteilen. Am Besten, Sie
schreiben selbst einige Gedanken auf, die Sie gern in die Traurede eingewebt
haben möchten. Sie können z.B. notieren, wie sich kennen lernten, was Sie von
der Partnerschaft erwarten, warum Ihnen eine Ehe wichtig ist und was Liebe für
Sie bedeutet. Gut, wenn Sie einen Trauspruch ausgewählt haben, der als Motto
über Ihrem Zusammenleben stehen soll. Der Standesbeamte ist sicherlich dankbar,
wenn Sie ihm auch dazu Ihre niedergeschriebenen Gedanken vorher überlassen.
Falls Sie gar keine
persönlichen Worte wünschen oder gar keine Traurede hören möchten, so
wird auch das kein Problem sein; nur mitteilen müssen Sie dies schon frühzeitig im Vorgespräch mit dem Standesbeamten.
Das Ja-Wort (Ehegelübde) bei der standesamtlichen Trauung
Die Traufrage beantworten Sie
mit "Ja", einfach nur "Ja"! Ihr einfaches, freiwilliges, kräftiges "Ja" ist Voraussetzung dafür, dass der Standesbeamte bzw.
die Standesbeamtin Sie rechtlich zu Mann und Frau erklären kann. Sprüche wie "Na,
das muss ich mir das noch mal überlegen!" / "Na ja, o.k.!" / "Soll ich wirklich
ja sagen?" / "Jetzt bin ich schon mal hier, da sag ich halt
ja!" / ""Wenn es den sein muss, ja!" sind völlig fehl am Platze. Mit Blödeleien geben Sie der Zeremonie
keine persönliche Note. Möchten Sie originell sein, (vielleicht auch, um es auf Video aufzunehmen und später stolz dem Freundeskreis zu zeigen oder auch
auf YouTube zu veröffentlichen), so lesen Sie doch z.B. nach dem Ja-Wort eine außergewöhnliche Liebeserklärung vor.
Eine persönliche
Liebeserklärung / Ein Trauversprechen bzw. Treuegelöbnis nach dem Ja-Wort
Nachdem Sie von der
Standesbeamtin amtlich zu Mann und Frau erklärt wurden, können Sie sich gern
noch Ihre Liebe und Treue gegenseitig erklären. Das gehört nicht zum festen Ablauf der Trauung, gibt dieser aber eine sehr
persönliche Note. Dazu können Sie im Wechsel eine kleine Liebeserklärung vorlesen. Sprechen
Sie diese Worte nicht auswendig; die Gefahr sich zu verhaspeln ist zu groß.
Beispieltexte gebe ich Ihnen hier im Portal unter "DER
TAG / Ich liebe dich" und in meinem Portal zur kirchlichen
Trauung an dieser Stelle: www.Hochzeit-Trauung.de/Trauversprechen_Kirche.htm
Der Ringwechsel im
Rahmen der standesamtlichen Zeremonie
Nun werden Sie
vom Standesbeamten bzw. der Standesbeamtin zum
Ringtausch aufgefordert.
Sie haben vorher geklärt,
wer Ihnen die Ringe anreichen wird. Dies kann die Standesbeamtin tun, ein
Trauzeuge, eines Ihrer Kinder (falls Sie eins in die Ehe nehmen) oder eine
andere Person. Im Standesamt wird wahrscheinlich ein edler Teller vorhanden
sein, auf dem die Ringe nun liegen, die Sie vor der Zeremonie abgaben.
Vielleicht haben Sie aber auch ein eigenes Ringkissen mitgebracht. (Spätestens
direkt vor Beginn der Trauzeremonie klären Sie mit dem Standesbeamten / der Standesbeamtin, wer Ihnen von
welcher Unterlage die Ringe anreichen wird.)
Eheringe sind Symbole, also
Zeichen. / Die symbolische Bedeutung der Trauringe
Sie stehen für Liebe und Treue und zeigen, dass zwischen den beiden
Menschen, die sie tragen, alles "rund" und "gut" und
"heil" ist. Das Anstecken der Eheringe ist eine feierliche,
symbolische Handlung. Mehr zur Bedeutung der Ringe sage ich Ihnen hier: "6
MONATE / Trauringe".
Das Anstecken der Ringe kann
ohne Worte geschehen. / Doch Sie dürfen zum Ringtausch gern einen
"Treueschwur" sagen!
Diese Handlung spricht für sich selbst. Doch gerne
dürfen Sie einen erklärenden Satz sagen, während Sie dem Partner / der
Partnerin den Ring an die Hand stecken. Ein solcher Satz zur Ringübergabe kann
lauten: "Nimm diesen Ring als Zeichen meiner Liebe und Treue". Doch auch eine andere Formulierungen ist möglich; sie sollte aber
kurz sein, wirklich nur einen Satz beinhalten, damit die symbolische Handlung im
Mittelpunkt bleibt und nicht zerredet wird. Mehr solcher erklärende Sätze zur
Ringübergabe und Gestaltungsmöglichkeiten dieser symbolischen Handlung zeige
ich Ihnen auf www.Hochzeit-Trauung.de/Ringtausch_Trauung.htm
Der
Hochzeitskuss im Standesamt
Den ersten Kuss als
verheiratetes Paar gibt man sich nun am Trautisch in aller Öffentlichkeit.
Dieser Hochzeitskuss gehört
einfach dazu. Keine Angst, Sie werden den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen,
dann die Standesbeamtin bzw. der Standesbeamte geben fordern Sie dazu auf.
Dieser Kuss darf ruhig etwas länger dauern - auch damit alle Gäste die
Möglichkeit haben, diese Geste der Liebe und Treue auf Foto oder Video aufzunehmen.
Ein Musikstück als Abschluss der Trauzeremonie
Hier ist im Ablauf noch einmal Platz für Musik.
Vielleicht
gibt es im Verwandten-, Bekannten- oder Freundeskreis jemanden, der ein
Instrument spielt. Diese Person könnte Ihnen nun ein Ständchen bringen. Gibt
es ein Kind in der Familie, das ein Instrument beherrscht? Dann ermutigen Sie es
doch, nun ein Stück zu spielen. Diese musikalische Einlage muss nicht perfekt
sein; die Geste zählt, dass man nun für Sie etwas vorträgt. |
Im Namen der Liebe
Ein wunderbares Geschenkbuch!
"Lieben
heißt: aufeinander zugehen, so weit wie möglich, einander Raum geben, so
weit wie nötig. Und Tag für Tag miteinander wachsen, denn nur wenn wir
zusammen wachsen, können wir auch zusammenwachsen."
(Jochen Mariss) Schenken
Sie das Büchlein Ihren Trauzeugen und schreiben Sie dazu z.B.
dies:
"Das sagt ein Dichter namens Jochen Mariss in
diesem Büchlein über die Liebe.
Als Trauzeuge hast Du unser
"Ja" gehört, unser Versprechen ewiger Liebe und Treue. Wenn Du
dann Schwächen in unserer Liebe entdeckst, so darfst Du uns gern an unser
Versprechen erinnern, für das Du Zeuge bist. Erinnere uns daran, immer
wieder aufeinander zuzugehen, so weit wie möglich, einander Raum zu
geben, so weit wie nötig." >
Blick ins "Liebesbuch" und noch mehr Texte
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Begrüßen Sie die Gäste
im Trauzimmer!
Wenn Sie mögen, können Sie vor Beginn der Zeremonie im Trauzimmer einige
Worte an die Gäste richten. Hier sind die Beispielreden:
>
Begrüßungsrede im Trauzimmer
(Sitemap: DER TAG / Begrüßung)
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Ich wünsch dir was
Ein kleines Geschenkbuch voller Wünsche als Dank des Paares an die Trauzeugen
Schreiben Sie Ihren Danke Text dazu auf eine Karte. Das könnten Sie z.B. dazu schreiben: "Danke, dass Du
meine Trauzeugin bist! Dafür bin ich
immer mit Dankbarkeit und guten Wünschen bei Dir!"

> Blick ins
Wünschebuch und Danktexte und Wunschtexte!
Ich wünsch dir was
Dieses Büchlein ist auch ein
schönes kleines Geschenk der Trauzeugen an das Paar.
Schreiben Sie einen schönen Text dazu. Sie
könnten z.B. dies dazu schreiben:
Ich bin stolz,
Eure Trauzeugin zu sein. Ich werde Euren gemeinsamen Weg stets mit guten Gedanken und Guten
Wünschen begleiten.
> Blick ins Wunschbuch und mehr Vorlagen und Texte
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Abschluss der standesamtlichen Zeremonie
Segenstext oder gute Wünsche aus der Gästeschar
Zum Abschluss der besteht
auch die Möglichkeit, dass jemand aus der Gästeschar ein paar Sätze
vorträgt. Das kann gelesen werden: gute Wünsche, ein Gedicht oder ein
Segensspruch. Eines der vielen irischen Segensgedichte passt hier sehr gut.
Ein
solcher Text sollte nicht sehr lang sein und nicht jeder, der noch etwas sagen
möchte, sollte das an dieser Stelle tun. Ein solcher Beitrag zum Abschluss der
standesamtlichen Eheschließung ist Teil der offiziellen Trauzeremonie uns muss daher mit dem Standesbeamten abgesprochen
sein. Für das Paar allerdings muss vorher nichts von dieser Einlage wissen.
Für Braut und Bräutigam darf dieser "Auftritt" überraschend kommen.
Wenn das Paar Kinder in die Ehe bringt, die einen kleinen Text lesen
oder auswendig sprechen können (es müssen nur ein paar Worte sein), dann ist
jetzt eine ideale Gelegenheit dafür. Beispiele für Wunschtexte gebe ich Ihnen
da in meinem kirchlichen Portal zur kirchlichen Trauung: http://hochzeit-trauung.de/Wuensche_Trauung.htm
Unterschreiben der Urkunden direkt nach der Trauung
Sie müssen noch die
Beurkundung Ihrer Vermählung unterschreiben. Dazu liest Ihnen die Standesbeamte die formelle "Niederschrift über die
Eheschließung" zunächst vor. Dann unterschreiben Sie (wenn Sie Trauzeugen
haben, unterschreiben auch diese).
Falls Sie
zusätzliche Urkunden über die Eheschließung vorbestellt haben (schon bei der Anmeldung) werden Ihnen diese
ausgehändigt. Diese Urkunden dienen für die Beantragung neuer Ausweisdokumente
und zur Vorlage beim Finanzamt, bei Banken, Arbeitgeber.
Wenn Ihnen der Standesbeamte die Hand zur
Gratulation reicht, ist die Zeremonie beendet.
Auszug aus dem Standesamtzimmer
Nun können Sie (das Paar)
feierlich aus dem Trausaal schreiten, geleitet von den Trauzeugen und gefolgt von
der Gästeschar. Je nachdem, wie Sie es vorher mit dem Standesbeamten
abgesprochen haben, können Sie aber auch noch einen Augenblick verweilen. Dann treten
hier im Trauzimmer schon zunächst Ihre Eltern zu Ihnen, um Ihnen zu gratulieren.
Die anderen Gäste schließen sich an. Die Gäste gratulieren auch den Eltern des Paares. Es ist
nun Zeit noch einige Fotos zu machen und die Gäste können dem Paar kleine
Geschenke übergeben. Die Trauzeugen stehen bereit, um die Geschenke dann zu übernehmen.
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Das
Traubuch
Der WDR (Westdeutsche
Rundfunk) in einem Bericht über das Heiraten:
"Mit diesem
Buch beginnt das Fest schon in der Kirche!"
Dieser Bestseller (6. Auflage) erklärt jeden Abschnitt des Hochzeitsgottesdienstes
bzw. der Brautmesse und liefert Texte, Geschichten,
Trausprüche, Lieder und vieles mehr!
> Hier zeige ich Ihnen das Traubuch.
Die Planung einer Taufe
Falls
Sie schon die Taufe eines Kindes im Blick haben, so biete ich Ihnen eine
ganze "Kiste" voller Ideen:
www.taufe-texte.de
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Das
geschieht Direkt
im Anschluss an die standesamtliche Eheschließung
Vielleicht
möchte sie noch eine Weile im Standesamt verweilen. Sprechen Sie vorher mit dem
Standesbeamten ab, wie lange Sie sich noch im Trauzimmer aufhalten
können. Unter Umständen sind jetzt noch im Trauzimmer Glückwünsche und ein Glas Sekt
im Stehen möglich. Doch eigentlich sollte die Hochzeitsgesellschaft
das Trauzimmer bald verlassen; denn vielleicht wartet schon das nächste Paar.
Ein weiterer Austausch von Glückwünschen, Gratulationen, Geschenken und
vielleicht auch ein kleiner Sekt-Stehempfang kann dann im Flur, im Foyer in einem anderen
Raum oder im Freien stattfinden. In manchen Standesämtern stehen
Bistro-Tische und Sitzgelegenheiten für diese kleine private Nachfeier bereit.
Denken Sie
daran, die Räumlichkeiten sauber zu verlassen. Verpackungsmaterial und allen Abfall, den Sie verursacht haben,
nehmen Sie mit.
Im Standesamt werfen Sie
keinen Reis, kein Konfetti und streuen keine Blumenblätter. Inwieweit am
Ausgang und vor dem Gebäude diese Bräuche praktiziert werden können, klären
Sie schon bei der Anmeldung (jedenfalls rechtzeitig vorher). In manchen Städten
ist kein "Hupkonzert" vor dem Standesamt erlaubt. Doch wenn Sie im
Autokorso den Ort verlassen, wird ein solches Hupen kaum zu verhindern sein; das
muss Ihnen dann auch nicht peinlich sein.
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Begrüßungsworte
an die Gäste nach dem Verlassen des Standesamtes
Sprechen Sie ein paar Worte nach dem Verlassen des Trauzimmers an die davor
wartenden Gäste. Hier sind die Beispielreden:
Begrüßungsrede
nach dem Verlassen des Trauzimmers
(Sitemap: DER TAG / Begrüßung) |
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Kinder und Tiere
bei der standesamtlichen Trauung
Kinder gehören dazu!
Für Kinder ist es
pädagogisch jedenfalls sinnvoll, wenn sie die zentralen Feste des Lebens
miterleben dürfen. Bringt das Paar Kinder mit in die Ehe, so sollten diese auch
vorn direkt bei Braut und Bräutigam sitzen, noch näher als die Trauzeugen.
Kinder sind ab dem zweiten
Lebensjahr schon sehr interessiert an feierlichen Zeremonien wie einer
Eheschließung. Sie folgen dem Geschehen üblicherweise gebannt. Ausnahmen
bilden noch jüngere Kinder, die dem Geschehen nicht folgen können und Kinder
mit Verhaltensstörungen, die nicht geübt sind, sich einer Sache mit
ausdauernder Aufmerksamkeit zuzuwenden.
Die Kinder sind nicht der Mittelpunkt!
Im Mittelpunkt steht
natürlich die Trauzeremonie; die Kinder sind hier nicht der Mittelpunkt und
nicht der Anziehungspunkt für die Aufmerksamkeit. Sollten die ganz Kleinen oder
die Verhaltensauffälligen störend wirken, so verlässt einfach jemand
stillschweigend mit ihnen den Raum. Das Trauzimmer ist nicht der Ort, die Kinder
zu erziehen; Bemerkungen wie "Nun sei mal still!", "Merkst du
denn nicht, dass es hier nicht um dich geht?!" oder ein ständiges
"Psst" gehören hier also nicht hin. Man verlässt mit den Kindern
einfach wortlos den Raum. Sind die Eltern dieser Kinder im Trauzimmer
unverzichtbar, weil sie z.B. die Trauzeugen sind oder eine andere Aufgabe
übernommen haben, so sollten sie vorher ausmachen, wer sich um die Kinder
kümmert. Es ist nicht Aufgabe des Standesbeamten, die Kinder zur Ruhe zu
bringen. Unbetreute Kinder sind nicht zumutbar.
Kinder bitte aktiv am
Ablauf der standesamtlichen Zeremonie beteiligen!
Sind Kinder anwesend, so
sollte man aber auch im Ablauf darauf achten, dass sie berücksichtigt und wenn
möglich sogar einbezogen werden. Kinder können z.B. einen kleinen Text
vortragen, ein Gedicht aufsagen, ein gemaltes Bild überreichen, eine Kerze
anzünden, ein paar Töne auf einem Instrument spielen. Das beschäftigt einige
Kinder und bannt die Aufmerksamkeit der anderen anwesenden Kinder.
Auf meiner Seite für
kirchliche Trauungen habe finden Sie Vorschläge, wie man Kinder einbeziehen
kann. Einige davon lassen sich sicherlich auch für die standesamtliche Trauung
nutzen: http://www.hochzeit-trauung.de/Kinder_Trauung.htm
Dürfen Tiere mit ins Trauzimmer?
Ob Sie als Paar Ihr Tier mit
ins Trauzimmer nehmen können, müssen Sie im Vorgespräch mit dem
Standesbeamten / der Standesbeamtin klären! Wenn Sie wissen, dass Gäste ein
Tier bei sich haben möchten, so klären Sie dies ebenfalls möglichst vorher.
Es besteht die Gefahr, dass es
einem Tier sehr langweilig wird und es dann die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Ihre Aufmerksamkeit als Braut
oder Bräutigam gehört aber voll der Zeremonie und dem Partner,
nicht Ihrem Tier! Die Katze auf dem Schoß oder der Hund neben dem Paar ist also
nur dann sinnvoll, wenn sicher gestellt ist, dass das Tier hier ruhig verharren
wird oder jemand bei Störungen mit dem Tier sofort den Raum verlässt. Wenn
schon vorher abzusehen ist, dass Ihr Tier sich nicht still einfügen wird, dann
sorgen Sie lieber für eine gute Betreuung außerhalb des Standesamtes.
Gleiches gilt für Gäste und
deren Tiere. Bei mehreren hundert Trauungen habe ich nur einige Male gesehen,
dass Tiere mitgebracht wurden. Zumeist waren sie sehr lieb; und einige Hunde
verfolgten sogar neugierig das Geschehen. Ich habe aber auch schon erlebt, dass
sich Gäste nur mit ihrem tierischen Liebling beschäftigten; das ist gegenüber
dem Paar und dem Standesbeamten unverschämt.
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Kirchliche Zeremonie planen
Zur Planung der kirchlichen Trauung empfehle ich Ihnen mein
"Sonderportal Kirche":
www.hochzeit-trauung.de
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Ich sage Ihnen hier, wie es geht:
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Ratschläge zu vielen Themen der Kindererziehung
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Verhaltensregeln im Trauzimmer /
Benimmregeln für das Standesamt
Verhalten des Brautpaares bei der Eheschließung
Die Standesbeamtin
übernimmt die Regie; Sie als Brautpaar können kaum etwas falsch machen, wenn
Sie sich darauf konzentrieren. Entspannen Sie sich einfach und seien Sie aufmerksam bei der Sache.
Das
kommt immer häufiger vor: Hochzeitspaare sind unaufmerksam und die Männer "spielen gern den Kasper".
Standesbeamte klagen
zunehmend darüber, dass Paare unaufmerksam sind, weniger darauf bedacht
zuzuhören, als darauf, dass der Ablauf gut mit Foto- und Videokameras
aufgenommen wird. Manche Paare wollen gern witzig sein und werfen unpassende
Bemerkungen dazwischen. Das passt nicht. Es muss zwar nicht steif und überaus
förmlich zugehen, gern darf gelacht werden. Doch die standesamtliche Vermählung ist ein feierlicher und
offizieller Anlass; keine Mario-Barth-Show.
Verhalten
der
Gäste im Standesamt
Für die Gäste gilt: Alle Aufmerksamkeit gilt dem Paar und der Zeremonie.
Die Handys sind
selbstverständlich ausgeschaltet; auf keinen Fall nimmt man einen Anruf an! Man
spielt nicht mit dem Handy, checkt keine SMS. Man zieht sich nicht während der
Zeremonie die Lippen nach, kämmt sich nicht, redet nicht, tuschelt auch nicht und verkneift
sich jegliche Zwischenrufe. Man schenkt eben alle Aufmerksamkeit dem Paar.
Ein kleiner, geplanter und vorher mit dem Standesbeamten abgesprochener
Wortbeitrag (von ein oder zwei Personen gelesen) ist
möglich. "Überraschungen"
hebt man sich allerdings für danach oder für die Hochzeitsfeier auf.
Niemand verlässt während
der Zeremonie das Trauzimmer, weder für eine Zigarettenpause (auch das kommt
vor) noch, um draußen schon eine Überraschung oder den Sektempfang vorzubereiten.
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Bilder
Grafiken
für
die Verzierung und Gestaltung der Drucksachen
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