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Wagnis Ehe

Die Krise vor der Hochzeit

Über dieses Thema spricht man nicht gern, doch es betrifft nicht wenige Hochzeitspaare: die Krise kurz vor der Hochzeit.

Es ist ein bedeutender Schritt, den zwei Menschen mit einer Hochzeit gemeinsam eingehen - sowohl in symbolischer wie auch juristischer Hinsicht. Solche Wendepunkte im Leben bringen nicht nur Freude und Glück, sondern auch Verantwortung und Belastungen. Sie sind verbunden mit einem Hochgefühl einerseits und mit tiefgreifenden, existentiellen Fragen andererseits. Das führt oft zu persönlichen Krisen.

Hinzu kommt das Wissen, dass ca. 40% aller Ehen geschieden werden, Tendenz steigend. Sich lebenslange Liebe zu geloben, ist durchaus eine der bedeutendsten Entscheidungen des Lebens.

Da ist verständlich, dass sich die Braut oder der Bräutigam mit dem Näherrücken des Hochzeitstermins die Frage stellt: Ist es wirklich der richtige Schritt?

Ehe - nicht nur Freude ...

Dass sie eine große Verantwortung übernehmen, ist dem zukünftigen Ehepartnern bewusst!

Fragezeichen

Und so fragen sie sich Braut und Bräutigam:

... doch auch Glück und Erfüllung!

In erster Linie heiraten Menschen heutzutage aus Liebe und in zweiter Linie auch aus Liebe und in dritter Linie erst spielen Vernunftgründe ein Rolle.

Ausrufezeichen

Die Vernunft zeigt, dass die Ehe Vorteile hat:

Dem oft zitierten kabarettistischen Satz: "Die Ehe ist der Versuch, die Probleme zu zweit zu lösen, die man alleine nicht hat", kann man also entgegenhalten: "In der Ehe hat man manche Probleme nicht, die man allein aber hätte!"

Ehe - ein stürmisches Unternehmen ...

"Liebe ist wie ein Feuer: Zunächst lodert sie heiß und wild, schließlich kühlt sie ab und es bleibt bestenfalls eine kleine Flamme, die kaum noch wärmt!" - So sagen Pessimisten.

Auch kann man hören: "Liebe ist wie eine bunte Farbe, die mit der Zeit abblättert sodass nur das Grau des Alltags bleibt." Wahr an solchen pessimistischen Sprüchen zum Thema Liebe ist durchaus: Aus dem Abenteuer Ehe wird irgendwann Alltag; diese Tatsache ist unvermeidlich. Vieles verliert den Reiz des Neuen, wird selbstverständlich. Doch das ist ja nicht das Ende der Liebe. Liebe ändert sich im Laufe der gemeinsamen Jahre, bekommt eine neue Qualität: In die die stürmische Zeit des frisch Verliebtseins kehrt mehr Ruhe ein und gleichzeitig wächst das erfüllende Gefühl, etwas gemeinsam erarbeitet und erlebt zu haben - gemeinsam gelebt zu haben und gemeinsam in die Zukunft zu blicken.

... und ein sicherer Hafen?

Daumen hoch"Die Ehe ist ein sicherer Hafen!" - So sagten unsere Großeltern.

Man meinte damit in erster Linie, dass die Ehe Frauen versorgt. Doch diese Alltagsweisheit meint noch mehr und besitzt auch heute noch ihre Wahrheit: Der anfängliche Überschwang wird vergehen, dafür stellen sich immer wieder glückliche Momente ein, die daraus resultieren, mit- und füreinander da zu sein. Liebe wird innerlicher und tiefer. Man treibt nicht auf dem offenen Meer, sondern lebt im Hafen der Geborgenheit. So gibt es neben der hohen Scheidungsraten ebenso viele Paare, die nach Jahrzehnten des Zusammenlebens noch sagen: "Ohne meinen Partner kann ich mir das Leben nicht vorstellen."

Das Miteinander als sicheren Hafen zu gestalten, in der Liebe leben und überleben kann, ist eine Aufgabe, der Braut und Bräutigam sich mit dem Jawort stellen. Das sollte bewusst sein; doch zurückschrecken braucht man davor nicht!

Das Kind in der Ehe

Kinder, die man in die Ehe mitbringt ...

Kindergesichter gezeichnet

Wenn ein Ehepartner ein Kind aus einer vorherigen Beziehungen in die Ehe mitbringt, ergeben sich daraus besondere Fragestellungen: Wie kann das Kind damit umgehen, dass der Vater bzw. die Mutter nun in neuer Partnerschaft lebt? Wird es eifersüchtig sein? Wie wird das Kind das Stiefelternteil akzeptieren und umgekehrt?

Noch mehr zu bedenken gibt es, wenn beide Brautleute ein Kind (oder mehrere Kinder) in die neue Familie mitbringen. Da geht es dann nicht nur um das Verhältnis zwischen Kind zu Stiefelternteil - auch die Beziehung der Stiefgeschwister zueinander gilt es im Blick zu haben.

Die kleinen und großen Anforderungen, die eine Patchworkfamilie mit sich bringt, führen oft direkt vor der Eheschließung zu Krisen, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. Eine gute Hilfe können dabei Erziehungsratgeber sein, wie man sie auch im Netz findet.

... und Kinder, die man sich wünscht

Familienplanung ist heute mehr denn je ein ausdrücklicher Teil jeder Hochzeit. Früher war es selbstverständlich und unvermeidlich, dass man als Ehepaar Kinder bekommt. Heute plant man dies. Der Storch kommt nicht mehr ohne ausdrückliche Einladung.

Schon wenn das gemeinsame Liebesleben beginnt, steht die Frage im Raum, ob und wann man ein Kind möchte. Mit dem näher rückenden Hochzeitstermin wird diese Frage bedeutender.

Es gibt bezüglich des möglichen Nachwuchses so viel zu bedenken und zu regeln. Unterschiedliche Auffassungen können zu kleinen Krisen führen. Gut, wenn Braut und Bräutigam sich einig sein über das Ob und Wann. Aber auch wenn man einer Meinung ist, bleibt manche Ungewissheit: Was bedeuten Kinder für das eheliche Zusammenleben, für die häusliche Aufgabenteilung und für die berufliche Karriere und für die familiären Finanzen und schließlich für die Absprachen bezüglich einer einheitlichen Erziehung?

Die Gespräche und Einigungsprozesse, die damit verbunden sind, lohnen sich jedenfalls. Jeder angehende Ehepartner stellt sich vor, wie es sein wird, wenn das eigene Kind zur Welt kommt. Es für beide ein stolzer und glücklicher Moment, den Nachwuchs bei seiner Entwicklung zu beobachten. Die eigenen Kinder zu führen, anzuleiten und auf die große Welt vorzubereiten, ist eine Aufgabe, an der Ehepaare wachsen und oft genug weitere Anknüpfungspunkte finden. Der Bund der Ehe wird jedenfalls durch Kinder gestärkt.

 

Sprechen Sie gemeinsam über alle Bedenken!

Wenn dann die ersten Einladungskarten geschrieben werden, tolle Ideen dazu finden sich übrigens auf www.karten-paradies.de, und das Lampenfieber steigt, dann dürfen Braut und Bräutigam ruhig darüber nachdenken, was kommt.

Klar, Krisen in der Ehe werden sich einstellen, sie gehören zum Zusammenleben. Für Menschen, die nicht aneinander gebunden sind, besteht die Möglichkeit, sich einfach umzudrehen und wegzugehen. Für ein Ehepaar geht es darum, Krisen gemeinsam zu bewältigen. Auch das bedeutet der Bund der Ehe - gut, wenn das vorher schon deutlich ist.

Auf jeden Fall lassen sich "gefährliche Klippen" zu zweit besser umschiffen und die "ruhige See" besser genießen.

 

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