hochzeitsfluesterer.de

Platzbedarf Lokal«  Sitzen: Standesamt / Kirche  »Blumenkinder  »Blumen streuen  »Blumenschmuck

So sitzen Hochzeitsgäste im Standesamt und in der Kirche

A) Sitzordnung im Standesamt

Im Standesamt sitzt das Traupaar natürlich vorn in der Mitte vor dem Brauttisch. Üblicherweise sitzt die Braut hier rechts vom Bräutigam. Man kann es auch so machen, dass die Braut an der linken Seite des Bräutigams in den Trausaal einzieht, links von ihm sitzt und dann an seiner rechten Seite den Trausaal verlässt. Dies zeigt symbolisch, dass sie durch das Ja-Wort zu seiner Frau geworden ist, die er nun an der rechten Hand hält.

Zu beiden Seiten des Paares ist üblicherweise Platz für jeweils einen Trauzeugen. Klären Sie die Sitzordnung vorher mit dem Standesbeamten.

Trauzimmer

Trauzimmer im Standesamt

Bei der üblichen standesamtlichen Trauung

Die Trauzimmer der Standesämter sind zumeist klein. Sehen Sie hier Bilder von Trauzimmern. Die Plätze sind begrenzt, oft gibt es nur wenige Sitzmöglichkeiten. Halten Sie einige Plätze für die engen Familienangehörigen frei und für die älteren Gäste. Denken Sie auch daran, dass Kinder vorn sein sollten - zumindest hier einen Stehplatz erhalten, von dem aus sie die Zeremonie gut sehen können. Etliche Gäste müssen sicherlich stehen.

Mehr Gedanken brauchen Sie sich als Brautpaar zur Sitzordnung im Standesamt nicht machen. Die Platzverteilung regelt sich hier von allein. Wer nicht stehen kann, dem wird einer der wenigen Plätze angeboten; die anderen verfolgen stehend die Zeremonie, sie ist ja in der Regel relativ kurz.

Bei einer erweiterten standesamtlichen Zeremonie

Anders verhält es sich, wenn die standesamtliche Zeremonie mit Textlesungen und Hochzeitsmusik feierlich erweitert wird, weil keine kirchliche oder freie Trauung folgt. Dann dauert die Zeremonie länger und es werden sicherlich mehr Gäste eingeplant. In diesem Fall machen Sie den Platzbedarf und die Platzverteilung schon bei der standesamtlichen Anmeldung zum Thema. Klären Sie, wer wo sitzen kann und ob man die Anzahl der Sitzplätze erweitern kann - etwa durch Klappstühle. Eventuell bleibt die Tür zum Trauzimmer geöffnet, damit Gäste, die in und vor der Tür stehen, etwas sehen und hören.

Schließt sich direkt nach der Trauung im Flur des Standesamtes oder vor dem Standesamt ein kleiner Sektempfang an, so organisieren Sie einige wenige Stühle für die Menschen, die nicht gut stehen können - etwa für Großeltern und Urgroßeltern.

Hochzeitszeremonie kreativ gestalten

Das ist der Top-Ratgeber für die Planung und Feier einer kirchlichen sowie freien Trauzeremonie - 7. Auflage

Mit Erklärung des Ablaufs der Trauzeremonie, kreativen Ideen, Liedvorschlägen, Lesetexte, Sprüche, Geschichten, Gedichte - Alles zur Gestaltung einer besonderen Trauung.

Blick ins Traubuch

B) Platzverteilung in der Hochzeitskirche

In der Kirche verteilt sich die Hochzeitsgesellschaft ähnlich wie im Standesamt. Das Paar sitzt vorn in der Mitte vor dem Altar. Die Braut sitzt rechts vom Bräutigam - so ist sie auch in die Kirche eingezogen! Jedenfalls ist dies die herkömmliche, traditionelle Sitzordnung in Europa! Schreitet die Braut an der linken Seite des Bräutigams in die Kirche, so sitzt sie auch links und verlässt die Kirche an seiner rechten Seite.

Brautpaar und Trauzeugen sitzen am Altar

Die Trauzeugen haben üblicherweise auch vorn beim Paar ihre Plätze. Sie sitzen rechts und links vom Paar oder an der Seite (vielleicht gibt es da extra eine kleine Bank für sie), je nach den Gegebenheiten der Kirche.

Auch für die Kirche brauchen Sie keine Sitzverteilung planen. Die sich die meisten Gäste lieber weiter hinten hinsetzen, besteht nicht die Gefahr, dass Großeltern und andere Angehörige und Freunde keinen Platz vorn in der Kirche bekommen.

Warum sitzen Gäste oft sehr weit hinten in der Kirche?

Leider sitzen einer großen Kirche die Hochzeitsgäste oft sehr verteilt. Viele Gäste nehmen weit hinten Platz, obwohl weiter vorn in den Reihen noch Platz genug wäre. Es entstehen große Leerräume, was ein Gemeinschaftsgefühl verhindert. Sitzen die Gäste sehr zusammen, so wird auch besser mitgemacht, also mitgesungen und mitgebetet. Gäste, die vereinzelt sitzen, fühlen sich nicht so einbezogen und trauen sich nicht so aktiv mitzumachen, wie Gäste in der Gruppe.

Klären Sie im Traugespräch schon, wie man dieses "verstreute Sitzen" verhindern kann. Bitten Sie doch den Küster / die Küsterin (Mesner, Kirchendiener, Kirchenpfleger, Kirchner, Kirchenwart) darauf zu achten. Gegebenenfalls weisen diese die Gäste in die Plätze oder ein Begrenzungsband macht deutlich, dass die hinteren Reihen nicht zu besetzen sind.