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Die Hochzeitsnacht Seite 2

Hier sind die Ratschläge, damit die Nacht wunderbar wird!

Wo das Paar die Brautnacht verbringt

10 Gebote für die Hochzeitsnacht!

Der Brautnacht-Wunschzettel

Genießen Sie Ihre Hochzeitsnacht!

Wo das Paar die Hochzeitsnacht verbringt

verliebtes HundepaarÜber 300 Paare habe ich, Frank Maibaum, in den vergangenen Jahren als Pfarrer getraut. Während des Traugespräches frage ich auch danach, wo und wie die Beiden ihre Hochzeitsnacht verbringen werden. Dabei musste ich feststellen, dass die klassische Hochzeitsnacht nur noch ein Mythos ist. Es gibt sie in der Wirklichkeit kaum noch.

Sex in der Brautnacht wird nicht erwartet

Über 250 dieser befragten Paare gaben an, dass sie den Großteil der Hochzeitsnacht bei ihren Gästen verweilen werden, um gegen Morgen erschöpft ins Bett zu fallen. Sie erwarten von der Hochzeitsnacht nichts "spektakuläres", schon gar keinen Sex, nicht einmal entspannte, liebevolle "Zweisamkeit".

Genießen Sie die Hochzeitsnacht allein - ohne Ihre Gäste!

Die Hochzeitsnacht wird also heutzutage zumeist bis zum Morgengrauen mit den Gästen auf der Hochzeitsfeier verbracht. Da ich auch weiß, dass viele Paare einer solchen "verpassten Hochzeitsnacht" hinterher nachtrauern, betone ich es noch einmal:

Das Brautpaar darf die Hochzeitsfeier vorzeitig verlassen.

Niemand erwartet, das die Frischvermählten als Gastgeber auftreten, sich um die Hochzeitsgäste kümmern und die Nacht im Hochzeitslokal verbringen. Als Braut und Bräutigam sollten Sie sich also schon bei der Vorbereitung Gedanken machen, wie Sie es schaffen, die Hochzeitsnacht als Paar zu genießen.

In einem Hotelzimmer haben Sie die Chance, die Nacht nach Ihren Wünschen zu gestalten!

Verbringen Sie diese besondere Nacht nicht daheim in Ihrem üblichen Schlafzimmer. Buchen Sie ein Hotelzimmer und verraten Sie diese Örtlichkeit vorher niemandem. So haben Sie die Garantie, dass Sie nicht durch unangebrachte "Hochzeitsspäße" gestört werden.

Vielleicht möchten Sie sich nun einfach nur in den Armen liegen; vielleicht möchten Sie zusammen im Bett sitzen und das geschenkte Geld zählen; vielleicht möchten Sie sich sexuell verausgaben. Abseits des Hochzeitstrubels können Sie diese Nacht nach Ihren Wünschen gestalten.

Die schönste Nacht - So klappt es!

Die "10 Gebote" für eine Super-Hochzeitsnacht!

Verpassen Sie Ihre eigene Hochzeitsnacht nicht!. Planen Sie die "klassische Hochzeitsnacht" von vornherein ein - mit genügend Zeit und Ruhe für Zweisamkeit, Zärtlichkeit und Liebe. Beachten Sie die folgenden Punkte. Es sind die "10 Gebote", die Ihnen helfen, diese Nacht zu genießen:

 

(1.) Erstes Gebot zur Hochzeitsnacht:

"Du sollst auf Deiner Hochzeitsfeier nicht zu viel Alkohol trinken!"

Immer wieder erlebe ich Hochzeiter, die schon in angetrunkenem Zustand zur standesamtlichen bzw. kirchlichen Zeremonie erscheinen.

Es mag imersten Augenblick lustig und locker wirken, wenn das Trauversprechen dem Bräutigam wegen seines Alkoholgehaltes nur stotternd über die Lippen kommt; auf youtube hochgeladen bringt es die entsprechende Videoaufnahme dann sicherlich auf viele Klicks. Aber es ist doch einfach zu schade, wenn Braut oder Bräutigam die Hochzeitsfeierlichkeiten und die Hochzeitsnacht nur "benebelt" erleben.

Also:

Erfreuen Sie sich daran, dass Ihre Gäste gern und reichlich bei den Speisen und Getränken zulangen. Halten Sie sich selbst jedoch zurück. Vielleicht gelingt es Ihnen sogar - bis auf die Schlucke, die Sie zum Anstoßen mit Ihren Gästen trinken - an diesem Tag "alkoholfrei" zu bleiben. Sie werden die Feier und die Hochzeitsnacht dann jedenfalls intensiver erleben und in besserer Erinnerung haben.

 

(2.) Zweites Gebot zur Hochzeitsnacht:

"Du sollst die Hochzeitsfeier frühzeitig verlassen!"

Viele Paare trauen sich nicht, ihre Hochzeitsfeier zu verlassen; sie meinen, es gehöre sich, auch den letzten Gastselbst zu verabschieden. Doch so sollten Sie es nicht machen. Verlassen Sie als Brautpaar die Feier spätestens um Mitternacht! Verabschieden Sie sich mit ein paar netten Worten; Ihre Gäste werden sich darüber freuen. Dann können Sie miteinander den Rest der Nacht genießen; und Sie haben dann sicherlich noch Lust auf Zweisamkeit!

(3.) Drittes Gebot zur Hochzeitsnacht:

"Du sollst dich zu einem stillen, geheimen Ort begeben!"

Wenn Ihr Freundeskreis weiß, wo Sie die Hochzeitsnacht verbringen werden, dann müssen Sie damit rechnen, dass man Sie mit etlichen Späßen überrascht.

Es gibt sehr schöne Hochzeitsnacht-Überraschungen, doch zumeist sind die "Späße", die sich die Freunde ausdenken, für eine "Liebesnacht" eher störend als anregend.

Um eine romantische Hochzeitsnacht zu verbringen, könnten Sie zwar frühzeitig bekannt geben, dass Sie solche Späße nicht wünschen. Doch viel "eleganter" ist es, dass Sie den Ort Ihrer Hochzeitsnacht geheim halten.

 

(4.) Viertes Gebot zur Hochzeitsnacht:

"Du sollt eine romantische Umgebung aufsuchen!"

 "Feiern" Sie die Hochzeitsnacht nicht in Ihrem üblichen Schlafzimmer, nicht in Ihrem üblichen Bett.

Die Hochzeit ist ein außergewöhnlicher, einmaliger Anlass; also sollten Sie gerade für die Hochzeitsnacht einen außergewöhnlichen, einmaligen Ort wählen.

Das kann die Hochzeitssuite in einem Nobelhotel sein, muss aber nicht! Es kann auch das kleine Zimmer im abgelegenen Landgasthaus sein, in der Berghütte oder im Leuchtturm. Schauen Sie selbst, ob es ein entsprechend romantisches Schlafzimmer es in Ihrer Nähe gibt. Die ungewohnte Umgebung gibt dieser einmaligen Nacht einen besonderen Reiz.

 

(5.) Fünftes Gebot zur Hochzeitsnacht:

"Du sollst dir keinen Sex-Stress machen!"

In dreißig Jahren als "Hochzeitspfarrer" habe ich kein Paar kennen gelernt, dass sich den ersten Sex für die Hochzeitsnacht "aufhob".

Natürlich haben alle Paare schon vorher wunderbare sexuelle Momente erlebt und "heiße Nächte" miteinander verbracht. (Diese Erlebnisse sind ja auch ein bedeutender Grund für die Entscheidung, das gesamte Leben miteinander zu verbringen.)

Die Hochzeitsnacht bringt bezüglich des Sex nichts Neues; und man sollte sich nicht vornehmen, die bisherigen gemeinsamen Sex-Erlebnisse in dieser Nacht zu toppen.

Wenn man sich unter solchen Stress setzt, kann das Vorhaben nur misslingen und enttäuschen. Nein, um Sex geht es in der Hochzeitsnacht nicht in erster Linie. Doch man verbringt nun die erste Nacht als Ehepaar miteinander, als Mann und Frau, die sich gerade versprochen haben: "Mit dir möchte ich das gesamte Leben teilen." Das ist jedenfalls eine besondere Nacht; da ist man sich mit dem Herzen so nah, wie nie zuvor.

Feiern Sie das einfach - allein zu zweit. Den Sex lassen Sie einfach kommen, wenn er möchte; ansonsten geht es in dieser Nacht auch ohne; erzwingen Sie nichts.

 

(6.) Sechstes Gebot zur Hochzeitsnacht:

"Du sollst auch unter dem Hochzeitskleid oder dem Hochzeitsanzug sexy aussehen!"

Sie haben sich hoffentlich nicht nur für die Gäste schön gemacht, sondern in erster Linie für den Partner bzw. die Partnerin und für sich selbst.

Das soll der Partner spüren, wenn Sie sich ausziehen bzw. von ihm (oder ihr) ausziehen lassen. Dazu müssen Sie aber für die Auswahl der Dessous ebensoviel Sorgfalt aufbringen, wie für die Auswahl des Brautkleides und des Hochzeitsanzugs. Darin sollen Sie begehrenswert sein.

Schockieren Sie den Partner aber nicht mit zu ausgefallenen, völlig ungewohnten Dessous; Ihre Unterwäsche soll schon zu Ihnen passen und Ihre Reize hervorheben.

 

(7.) Siebtes Gebot zur Hochzeitsnacht:

"Du sollst einige sexy Gegenstände im Zimmer haben!"

Stellen Sie schon während der Hochzeitsvorbereitungen einen Karton mit romantischen, sexy Utensilien zusammen. Mit diesen dekorieren Sie dann das Hochzeitsnacht-Zimmer. Besser noch: Sie lassen das Zimmer von einer Person Ihres Vertrauens (bzw. vom Hotelpersonal) damit ausstatten.

Ich denke bei diesen Gegenständen z. B. an Kerzen und duftende Blütenblätter. Wenn Sie zusätzlich gern zu Materialien aus einem Sexshop greifen, so erkunden Sie frühzeitig was zu diesem Anlass passen könnte.

Vielleicht können Sie es arrangieren, dass schon große Fotos Ihrer Trauung das Zimmer zieren oder Sie sich nun zu zweit (als Einstieg in die Hochzeitsnacht) schon Filmaufnahmen der Höhepunkte des Tages ansehen können. Dies möglich zu machen, hilft Ihr Freundeskreis sicherlich gern.

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Blick ins Traubuch

(8.) Achtes Gebot zur Hochzeitsnacht:

"Du sollst Romantische Musik abspielen!"

Sorgen Sie dafür, dass Sie nach der sicherlich lauten Hochzeitsfeier nun bei romantischer Musik entspannen können.

Stellen Sie frühzeitig eine entsprechende CD zusammen. Sie kann Melodien enthalten, zu denen Sie gerne kuscheln und schmusen oder in romantischen Erinnerungen schwelgen. Sorgen Sie dafür, dass für diesen Zweck ein gutes Abspielgerät im Zimmer steht.

 

(9.) Neuntes Gebot zur Hochzeitsnacht:

"Du sollst eine Morgengabe bereit haben!"

Überraschen Sie den Partner (bzw. die Partnerin) am Morgen, beim Aufwachen mit einem kleinen Geschenk. Drücken Sie damit aus: "Danke für diese Nacht! Danke, dass Du bei mir bist!" Ein solches Geschenk am "Morgen danach" hat Tradition. Es war früher üblich und als "Morgengabe"bekannt.

 

(10.) Zehntes Gebot zur Hochzeitsnacht:

"Ihr sollt auch den Morgen danach gemeinsam gestalten!"

Am Tag nach der Hochzeitsnacht sollten Sie nicht gleich wieder den üblichen "Alltagsgeschäften" nachgehen.

Der "Morgen danach" (und möglichst noch der gesamte Tag) gehört noch Ihnen Beiden ganz allein!

Diesen Freiraum müssen Sie sich bereits bei den Hochzeitsplanungen sichern. Ansonsten sind Sie gleich mit den Nachbereitung der Hochzeitsfestlichkeiten beschäftigt. Delegieren Sie diese Aufgaben an andere Personen. Genießen Sie das "frische Eheglück" mit einem gemeinsamen Saunabesuch, einem Tagesausflug oder mit einem Tag im Bett. Lassen Sie sich etwas einfallen!

Der Hochzeitsnacht-Wunschzettel

Unter der Überschrift "So wünsche ich mir die Hochzeitsnacht" Schreiben Sie zunächst auf zwei DIN-A4 Blätter jeweils zehnmal den Satzanfang: "Für meine Hochzeitsnacht wünsche ich mir, ..." Lassen Sie jeweils genug Platz, dass diese Halbsätze ergänzt werden können.

Unabhängig voneinander ergänzen Braut und Bräutigam die Halbsätze. Danach kann man miteinander vergleichen, welche Erwartungen jeder der Partner an die Hochzeitsnacht stellt. Übereinstimmungen kann man gleich festhalten; für unterschiedliche Vorstellungen findet man Kompromisse. So entsteht ein gemeinsamer Wunschzettel.

Dieses Vorgehen bietet den Vorteil, dass Braut und Bräutigam voneinander wissen was sie sich von der Hochzeitsnacht erträumen. So müssen Wünsche nicht unausgesprochen bleiben. Denn es ist schon bei vielen Paaren vorgekommen, dass man sich die Wünsche erst sagt, wenn es zu spät ist, sie zu verwirklichen.

Der gemeinsame Hochzeitsnacht-Wunschzettel bietet hilfreiche Informationen für die Hochzeitsplanungen.

So kann überlegt werden, wann und wie das Paar die Feier verlässt. Auch erfährt der Planungskreis (bzw. der Hochzeitsplaner / Weddingplaner) auf diese Weise, welche "Späße", Aufgaben und "Brautnacht-Überraschungen" für die Hochzeitsnacht angemessen sind.