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Anmeldung der kirchlichen Trauung

Wo und wie meldet man die kirchliche Hochzeit an - Muss man in der Heimatkirche heiraten?

Wann die Trauung anmelden?

Wo die Trauung anmelden?

Eine ökumenische Trauung?

Nicht in der Heimatkirche?

Wann meldet man die kirchliche Trauung an?

Es ist ratsam, den kirchlichen Termin schon etwa ein Jahr vorher vormerken zu lassen!

Kirchentuer-HochzeitskircheDie beliebtesten kirchlichen Termine sind früh vergeben und wenn Sie einen "Wunschpfarrer" haben, kann es sein, dass der schnell ausgebucht ist.

Daher sollten Sie zum Pfarramt schon etwa ein Jahr vorher Kontakt aufnehmen. Jetzt - sechs Monate vor Ihrem Hochzeitstermin - kann es schon zu spät sein.. Zwar haben Sie ein Jahr vorher den standesamtlichen Termin noch nicht bestätigt; aber auch beim Standesamt können Sie sich im Vorfeld schon erkundigen, ob Ihr Wunschtermin grundsätzlich möglich ist.

 

Jetzt bestätigen Sie den kirchlichen Termin!

Nun, sechs Monate vor Ihrem Hochzeitstermin haben Sie sich standesamtlich angemeldet; also bestätigen Sie nun den Termin auch in der Kirche (im Pfarrbüro oder direkt beim Geistlichen).

 

Fragen Sie nach einem Termin für das Traugespräch!

Einige Wochen vor der Trauung werden Sie ein oder zwei Traugespräche mit dem für Sie zuständigen Pfarrer bzw. der Pfarrerin haben. Da können Sie alle Fragen besprechen, die Sie noch bezüglich der Feier in der Kirche haben. Die katholische Kirche wird Sie vielleicht auch zu einem Eheseminar einladen.

 

Nicht unvorbereitet zum Traugespräch bzw. Eheseminar

Braut und Bräutigam müssen sich auf das Traugespräch mit dem Pfarrer bzw. der Pfarrerin gut vorbereiten. Damit Sie Ihre Fragen stellen und Ihre Wünsche vorbringen können, sollten Sie die möglichen Abläufe kennen wissen, wie ein evangelischer Traugottesdienst bzw. ein katholischer Wortgottesdienst zur Trauung oder eine katholische Brautmesse aufgebaut sind.

 

Trauzeugen, Brautjungfern, Blumenkinder

Wählen Sie schon Ihre Trauzeugen, Brautjungfern, Blumenkinder aus; denn auch die benötigen Vorlaufzeit, um z. B. Kleidung auszuwählen oder einen inhaltlichen Beitrag vorzubereiten.

In welcher Kirche feiert man die Hochzeit üblicherweise?

Wo meldet man die Trauung an?

Beide Partner sind katholisch?

Wenn beide Partner katholisch sind, wird die Trauung in der katholischen Pfarrkirche stattfinden.

Wenden Sie sich an das Pfarrbüro der katholischen Kirche. Wenn Sie als Braut und Bräutigam nicht in derselben Kirchengemeinde Ihren Wohnsitz haben, so können Sie sich aussuchen, ob sie in der Gemeinde der Braut oder der Gemeinde des Bräutigams heiraten werden.

 

Beide Partner sind evangelisch?

Sind beide Partner evangelisch, so ist das evangelische Gemeindebüro Ihr Ansprechpartner.

Wenden Sie sich also an die für Ihren Wohnort zuständige Kirchengemeinde. Wohnen Sie als Braut und Bräutigam nicht im Bereich derselben Kirchengemeinde, so entscheiden Sie sich für eine der beiden Gemeinden.

 

Ein Partner ist evangelisch, der andere katholisch.

Haben Braut und Bräutigam unterschiedliche Konfessionen, so müssen Sie sich für eine Kirche entscheiden.

Zwar gibt es die "Ökumenische Trauung"; doch die ist entweder evangelisch unter Beteiligung eines katholischen Geistlichen (in der evangelischen Kirche) oder katholisch unter Beteiligung eines evangelischen Geistlichen (in der katholischen Kirche). Nach dem Recht und der Ordnung der Kirche, in der Sie feiern, findet die Trauung statt.

 

Was muss man bei einer Ökumenischen Trauung bedenken?

Falls Sie verschiedene Konfessionen haben, also ein Partner evangelisch ist, der andere katholisch, so empfehle Ihnen die ökumenische Trauung.

Was ist eine ökumenische Trauung?

Zu dieser Form der kirchlichen Trauung wird ein Geistlicher einer anderen christlichen Konfession hinzugezogen.

Die "ökumenische Trauung" ist also entweder eine evangelische Trauung mit Beteiligung eines katholischen Geistlichen oder eine katholische Trauung mit Beteiligung eines evangelischen Geistlichen.

Was spricht für die Ökumenische kirchliche Trauung?

Eine solche Feier mit Geistlichen aus beiden Kirchen ist liturgisch reichhaltiger und wird den Verwandten und Gästen beider Konfessionen gerecht.

Weder katholische noch evangelische Gäste fühlen sich ausgeschlossen. Die Ökumenische Trauung ist ein Zeichen der Gemeinsamkeit über die Grenzen von Konfessionen hinweg. Sie ist auch rechtlich sinnvoll, denn mit dieser Form der Trauung haben Sie automatisch in beiden Kirchen die Anerkennung Ihrer Eheschließung.

Falls Sie daran denken, Ihre Trauung ökumenisch zu feiern, so machen Sie Sich vorher mit dem möglichen Ablauf vorher vertraut. Vergleichen Sie den Ablauf der katholischen Trauung unter Mitwirkung eines evangelischen Pfarrers/einer Pfarrerin mit dem Ablauf in der evangelischen Kirche unter Mitwirkung eines katholischen Pfarrers bzw. Diakons.

 

Wenn ein katholischer Christ evangelisch heiratet!

Heiratet ein katholischer Christ rein evangelisch, also ohne Beisein eines katholischen Geistlichen, so sollte er dies dennoch frühzeitig seinem katholischen Pfarramt melden und um eine Dispens (Befreiung von der Formpflicht) bitten.

Diese Dispens wird ihm in der Regel problemlos erteilt und bedeutet, dass seine evangelische Hochzeit auch von seiner Kirche voll als kirchliche Trauung anerkannt ist.

 

Auswärts heiraten?

Das müssen Sie bedenken, wenn Sie nicht in Ihrer Heimatkirche / Heimatgemeinde heiraten!

Hochzeit außerhalb - nicht in der Heimatkirche

Haben Sie eine romantische Kapelle oder eine wunderbare Schlosskirche entdeckt, in der Sie heiraten möchten, fernab von Ihrer Heimatgemeinde? So klären Sie, ob und unter welchen Bedingungen die kirchliche Trauung dort möglich ist.

Wichtig ist insbesondere die Frage, ob für die ausgesuchte Hochzeitskirche ein Geistlicher zuständig ist, der die Trauung auch durchführen würde. Oftmals wird erwartet, dass man sich selbst um einen Pfarrer kümmert. Man muss dann also in der Heimatgemeinde fragen, ob der Geistliche die Trauung in diese Wunschkirche durchführen wird.

 

Wo sie auch heiraten - Ihre Heimatgemeinde ist immer zuständig!

Zukünftige Brautpaare müssen sich jedenfalls an ihre heimatliche Gemeinde wenden - auch, wenn sie sich anderswo kirchlich trauen lassen.

Es besteht also die Pflicht für zukünftige Ehepaare, Kontakt zur Heimatgemeinde aufzunehmen. Diese muss nicht nur informiert werden, sondern dort muss man sich die Genehmigung für eine Trauung in einer anderen Kirche einholen. Das liegt daran, dass die kirchliche Trauung eine "amtliche" Angelegenheit ist, die beurkundet wird. Im Heimatpfarramt werden die Urkunden und Unterlagen verwaltet (z. B. der Eintrag in das Traubuch / Trauregister); selbst wenn "auswärtig" geheiratet wird.

In Ihrer Heimatgemeinde erhalten Sie die Genehmigung, sich in einer anderen Kirche trauen zu lassen. In diesem Fall bekommen Sie eine "Überweisung" für die Kirche Ihrer Wahl (Dimissoriale / Traulizenz). Das dort für die auswärtige Kirche zuständige Pfarramt wird später den Vollzug der Trauung an Ihre Heimatgemeinde zurück melden. In Ihrer Heimatgemeinde wird Ihre Trauung registriert.

 

Welcher Geistliche wird die Trauung durchführen?!

Klären Sie, welcher Geistliche die Trauung vornimmt! Manche Gemeinden haben wunderbare Kirchen, erwarten aber, dass auswärtige Paare ihren "eigenen" Pfarrer bzw. ihre Pfarrerin aus der Heimatgemeinde mitbringen.

Wiederum gibt es Geistliche, die sich weigern, in Kirchen außerhalb Ihrer eigenen Gemeinde Trauungen vorzunehmen. So manches Paar hatte schon eine schöne Kirche gemietet, aber stand schließlich ohne Pfarrer da!