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Erste Anregungen zu Standesamt, Kirche und Location

Wahl des Standesamts

Wahl der Hochzeitskirche?

Der Festsaal / Das Hochzeitslokal

Alternative Orte und Räumlichkeiten

Hochzeit im Ausland

Das Ja-Wort im Standesamt am Wohnort

Beim Standesamt fest anmelden können Sie Ihre Eheschließung üblicherweise erst sechs Monate vor dem Wunschtermin. Doch Sie können sich schon jetzt erkundigen, ob Ihr Wunschtermin überhaupt möglich ist.

Sie sollten jetzt auch schon mal klären, in welchem Standesamt Sie heiraten möchten. Ohne Standesamt geht es nicht. Üblicherweise heiratet man im Standesamt des Wohnortes (eines der Partner).

Doch es ist auch möglich, dass Sie ein anderes Standesamt wählen. Vielleicht haben Sie ja ein interessantes, romantisches, außergewöhnliches Standesamt im Sinn. Ja, dafür können Sie sich auch entscheiden.

Die standesamtliche Trauung anmelden müssen Sie in jedem Fall im Standesamt Ihres festen Wohnsitzes. Das ist einfach der Ordnung halber nötig, denn hier werden Ihre Daten gesammelt und gespeichert. Falls Sie später mal eine Bescheinigung benötigen, erhalten sie diese auch hier in Ihrem heimatlichen Standesamt bzw. Meldeamt. Bevor Sie zur Anmeldung ins Standesamt gehen, schauen Sie sich die Checkliste zur Anmeldung an, damit Sie wissen, welche Angaben Sie wissen müssen.

Eheschließung in einem auswärtigen Standesamt

Möchten Sie nicht an Ihrem Wohnort, sondern in einem anderen Ort, in einem auswärtigen Standesamt den Bund fürs Leben schließen, so "überweist" Ihr "Heimatstandesamt" Sie an Ihr "Wunschstandesamt" weiter.

Doch viele Standesämter bieten auch selbst Trauungen in Außenstellen an, die historisch, romantisch, originell oder für den Empfang besonders geeignet sind (Historisches Rathaus / Schloss / Burg / Zoo / Leuchtturm / Schiff).

Erkundigen Sie sich vor Ort nach den Möglichkeiten oder forschen Sie im Internet. Viele Standesämter haben auch extra Räume für einen Sektempfang. Hier können Sie den Menschen, die nicht zur Feier eingeladen sind, aber gekommen sind, um Ihnen zu gratulieren, ein Glas Sekt reichen. Erkundigen können Sie sich jetzt schon.

 Die Trauung in der Kirche vor Ort

Bei den Kirchengemeinden gibt es keine grundsätzliche Anmeldefrist, die Sie einhalten müssen.

Sie sollten jetzt schon mal im Gemeindebüro oder direkt beim Pfarrer bzw. der Pfarrerin Ihren Wunschtermin äußern. Klären Sie die Möglichkeiten und lassen Sie sich vormerken.

Gehören Sie (Braut und Bräutigam) unterschiedlichen Konfessionen an, so entscheiden Sie sich, ob es eine evangelische, eine katholische oder eine ökumenische Trauung sein soll. Sie melden sich dann beim entsprechenden Pfarramt. Ein Geistlicher der anderen Konfession kann sich beteiligen; dann ist es eine sogenannte "ökumenische Trauung".

In einer auswärtigen Kirche oder Kapelle heiraten

Möchten Sie sich in einer Kirche trauen lassen, die nicht in Ihrer Gemeinde liegt, so gilt das Gleiche wie für die Auswahl des Standesamtes.

Sie müssen sich in Ihrer Pfarrgemeinde anmelden (am Wohnort von Braut oder Bräutigam) - auch, wenn Sie den Trausegen lieber in der Kapelle eines Bundesliga-Vereins oder in einer historischen Schlosskapelle, auf einem Schiff oder in einem Kloster empfangen möchten.

Wenden Sie sich jedenfalls zunächst an das Kirchengemeinde-Büro oder den Pfarrer bzw. die Pfarrerin Ihrer Gemeinde. Hier wird man Ihnen erklären, wie Ihr Wunsch zu realisieren ist. Das ist jedenfalls wichtig, wenn Sie möchten, dass die Trauung kirchlich anerkannt wird.

Die Location für die Freie Trauung

Anders verhält es sich, wenn es eine "Freie Trauung" sein soll, also eine Hochzeit ohne Kirche. Dann sind Sie in der Wahl des Ortes, an dem die Zeremonie stattfinden soll, völlig frei. Sie wenden sich dann direkt an den Vermieter der Location.

Hochzeitslokal / Restaurant / Festsaal

Jetzt machen Sie eine Liste mit allen Lokalitäten, die Sie prüfen werden.

Gehen Sie auch hier im Brainstorm-Verfahren vor. Das bedeutet: Sie schreiben erst mal alle Lokale auf, die Ihnen einfallen und von denen Sie gehört haben. Dann erst beginnen Sie, die Liste zu kürzen und wählen schließlich aus den übrig gebliebenen Möglichkeiten Ihr Lokal aus.

Die Wahl des Restaurants für Ihr Hochzeitsessen bzw. des Festsaals für die Hochzeitsfeier hängt in erster Linie von Ihrer Gästeanzahl ab.

Schauen Sie sich Ihre Gästeliste noch einmal genau an. Dann sehen Sie, ob die Räumlichkeiten, die Sie ins Auge gefasst haben, wirklich geeignet sind. Die Größe der Räumlichkeiten muss natürlich zur Anzahl der Gäste passen.

Bedenken Sie bei der Wahl der Location:

Prüfen Sie die Räumlichkeiten! Schauen Sie die Räume auch unter diesen Gesichtspunkten an!

Hochzeitslokal vormerken lassen

Lassen Sie die Räumlichkeiten für Ihre Hochzeitsfeier unbedingt schon frühzeitig vormerken - selbst, wenn der Termin noch nicht endgültig sicher feststeht!

Die Gästeliste ist noch nicht endgültig und für die Menüauswahl können Sie sich auch noch nicht entscheiden - doch die Gästezahl steht grob fest und Sie wissen schon, ob Sie mit der Kaffeetafel beginnen oder erst mit dem Abendessen.

Also lassen Sie die ausgewählten Räumlichkeiten schon jetzt vormerken. Bitten Sie noch um Bedenkzeit und nutzen Sie die nächsten Wochen zum Vergleichen und Verhandeln mit anderen Anbieter.

Alternative Räumlichkeiten für die Hochzeitsfeier

Es muss ja kein übliches Restaurant sein

Prüfen Sie doch auch die Gaststätte im Kleingartenverein, das Vereinshaus (des Fußball- oder Tennisklubs z. B. / wenn Sie nicht Mitglied sind, kann vielleicht jemand für Sie bürgen), die ehrwürdigen Räume der Freimaurerloge (in allen großen Städten angesiedelt), den Festkeller einer Burschenschaft (in Universitätsstätten) oder die Möglichkeit einer Festscheune.

Wenn es nur die Möglichkeit gibt, sich einen größeren Saal mit einer anderen Festgemeinschaft zu teilen, so muss das nicht unbedingt problematisch sein. Wenn man dennoch seine Privatsphäre haben möchte, so kann man beispielsweise Sichtschutzwände in moderner Optik aufstellen, wie sie bei Trotec oder vergleichbaren Anbietern erhältlich sind. Diese kann man ja noch schön dekorieren, mit Blumengirlanden werden sie zu einem richtigen Blickfang und nicht nur zu einem Notbehelf. Solche Sichtschutzwände gibt es auch transparent. Diese eigenen sich wunderbar als Windschutz, wenn man einen Außenbereich hat und das Wetter vielleicht ein wenig stürmisch ist. Generell lohnt es sich, über alternative Veranstaltungsorte nachzudenken, um einige Euros sparen zu können.

Solche Lokalitäten sind oftmals preiswert zu anzumieten und für Feste besonders geeignet. Allerdings müssen Sie da mehr selbst organisieren als in einem Restaurant oder Hochzeitshotel. Doch Sie sollten sowieso viel der anfallenden Arbeit auf andere Schultern verteilen. Zudem gibt es professionelle Anbieter, die solche Säle dekorieren, das nötige Material und die Speisen liefern.

Im Sommer bietet sich doch auch eine Gartenparty oder eine Feier im Zelt an - ein Beispiel zeige ich Ihnen unter "Wie heiraten": Die Zelthochzeit mitten in der Nachbarschaft.

Ganz ausgefallen oder gar "abgefahren" heiraten?

(Fast) jeder Traum oder auch "Alptraum" lässt sich verwirklichen; zumeist ist es nur eine Frage Ihrer Kreativität und Ihrer Finanzen.

Nur so geht es!

A) Wenn dort eine gültige Trauung angeboten wird

Eine rechtlich gültige Trauung an einem ausgefallenen Ort ist nur möglich, wenn ein Standesamt dort eine Außenstelle unterhält. Problemlos ist es, wenn diese Außenstelle zum Wohnsitz-Standesamt des Brautpaares gehört. Gehört diese Außenstelle nicht zum Heimat-Standesamt des Brautpaares, so muss vorher geklärt werden, ob auswärtige Brautpaare dort getraut werden. Erkundigen Sie sich danach. Dann melden Sie die Trauung in Ihrem Wohnsitz-Standesamt an; das ist unerlässlich. Sie geben bei der Anmeldung die Anschrift des "Wunsch-Standesamtes" an mit der Bitte, dorthin überwiesen zu werden und die Unterlagen dorthin zu schicken.

B) Wenn dort kein Standesamt vertreten ist

Standesämter sind an vielen wunderbaren Orten vertreten: in historischen Gebäuden, in Leuchttürmen, auf Schiffen, in Flugzeugen. Doch auch dies ist möglich und zumeist die einfachere Lösung: Die offizielle Eheschließung findet im heimatlichen Standesamt statt und dann lässt sich das Brautpaar noch einmal symbolisch trauen - mit romantischer Zeremonie wo man auch möchte. Diese Möglichkeit bleibt nur, wenn es am Wunschort kein Standesamt gibt bzw. das dortige Standesamt keine auswärtigen Paare traut.

Folgende - und noch viel mehr - ausgefallenen Möglichkeiten Ihre Hochzeit an ganz besonderen Orten zu feiern, werden Sie im Internet finden:

Recherchieren Sie im Netz nach Ihren Wunschorten. Rechnen Sie aber damit, dass bei ausgefallenen Wünschen die offizielle Trauung im Standesamt stattfindet und die Zeremonie am Wunschort symbolisch ist.

Hochzeit im Ausland

Vielleicht spielen Sie mit dem Gedanken im Ausland zu heiraten. 

Dabei sind Ihnen viele Internetseiten und Reisebüros behilflich. Doch bevor Sie vorher und hinterher viele Laufereien und Ärgerlichkeiten bezüglich der rechtlichen Fragen haben, wenden Sie sich doch jedenfalls an Ihr heimatliches Standesamt.

Die entspannteste Auslandsmöglichkeit ist diese: Sie schließen den Bund rechtlich hier daheim - Braut und Bräutigam allein auf dem Standesamt, kein feierlicher Akt, nur die rechtliche Beurkundung. Dann können Sie sich - wo immer auf der Welt - öffentlich und feierlich und romantisch das Ja-Wort geben ohne irgendwelche rechtlichen Bedenken.