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Die schönsten Texte zur Gestaltung der Trauung - 120 Seiten / 9,95 €
Liebeserklärungen, Fürbitten, Eheversprechen, Segenswünsche, kleine Reden zur Hochzeitskerze & zum Tortenanschnitt, Lesungen, Trausprüche u. v. m.

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Cover des Buches 'Ja - weil ich dich liebe'

STANDESAMTLICHE TRAUUNG 4/4

⇒ 1 Anmeldung - Unterlagen

⇒ 2 Standesamt - Checkliste

⇒ 3 Vor der Standesamt-Zeremonie

4 Zeremonie im Standesamt

⇒ 5 Verhaltensregeln & Kinder & Tiere

Mehr: Das Paar begrüßt die Gäste

Mehr: Liebeserklärung im Standesamt

 

Die standesamtliche Zeremonie

Was geschieht im Trauzimmer.

Der Ablauf im Standesamt

Abschluss der Zeremonie

Direkt nach der Trauung

Der Ablauf im Trauzimmer

Ihr müsst euch keine Gedanken zum Ablauf der Zeremonie der standesamtlichen Trauung machen. Ihr könnt einfach erscheinen und euch vom dem Standesbeamten bzw. der Standesbeamtin durch das Programm führen lassen.

 

Musik zum Einzug in das Standesamt

Wenn Ihr zum schon zum Einzug oder zu Beginn der Zeremonie ein bestimmtes Lied von CD gespielt haben möchtet, dann habt Ihr das schon im Vorgespräch geklärt.

Sicherlich wird es möglich sein, euren Wünschen zu entsprechen; unter Umständen müsst Ihr die CD selbst mitbringen. Die meisten Standesämter bieten euch eine Liste mit Musikstücken zur Auswahl an. Manche Standesämter haben auch "Live-Musik" im Angebot.

Es entsteht eine romantische Stimmung, wenn ein Pianospieler live ein Klavierstück spielt. Die Musik kann dann schon erklingen, während die Gäste Platz nehmen, und dann natürlich, beim Einzug des Paares ins Trauzimmer und beim Auszug.

Tipp: Braut und Bräutigam können gemeinsam ins Standesamt einziehen; ebenso kann ein Brautführer wie der Brautvater die Braut zum Trautisch führen. Der Einzug mit Brautführer bietet sich insbesondere an, wenn keine kirchliche Trauung mehr stattfindet.

Tipp: Der Einzug ins Standesamt kann - wie ein Einzug in die Kirche - feierlich von Musik begleitet werden. Auf meiner Seite hochzeit-trauung.de zeige ich passende Einzugsmusik für Kirche und Standesamt.

Ansprache des Standesbeamten / der Standesbeamtin

Die Zeiten, da Standesbeamte einfach eine allgemeine 08/15 Trauansprache herunterleierten ist vorbei. Da wird sich mittlerweile viel Mühe gemacht, auf das Brautpaar und deren Situation einzugehen. Dazu müsst Ihr eure Wünsche allerdings frühzeitig mitteilen.

Am besten, Ihr schreibt selbst einige Gedanken auf, die Ihr gern in die Traurede eingewebt haben möchtet. Ihr könnt z. B. notieren, wie Ihr euch kennen lerntet, was Ihr von der Partnerschaft erwartet, warum euch eine Ehe wichtig ist und was Liebe für euch bedeutet. Gut, wenn Ihr einen Trauspruch ausgewählt haben, der als Motto über eurem Zusammenleben stehen soll. Der Standesbeamte ist sicherlich dankbar, wenn Ihr ihm auch dazu eure niedergeschriebenen Gedanken vorher überlasst.

Falls Ihr gar keine persönlichen Worte wünscht oder gar keine Traurede hören möchtet, so wird auch das kein Problem sein; nur mitteilen müsst Ihr dies schon frühzeitig im Vorgespräch mit dem Standesbeamten.

 

Das Ja-Wort (Ehegelübde) bei der standesamtlichen Trauung

Die Traufrage beantwortet ihr mit "Ja", einfach nur "Ja"! Euer einfaches, freiwilliges, kräftiges "Ja" ist Voraussetzung dafür, dass der Standesbeamte bzw. die Standesbeamtin euch rechtlich zu Mann und Frau erklären kann.

Sprüche wie "Na, das muss ich mir das noch mal überlegen!" / "Na ja, o.k.!" / "Soll ich wirklich Ja sagen?" / "Jetzt bin ich schon mal hier, da sag ich halt Ja!" / "Wenn es den sein muss: Ja!" sind völlig fehl am Platze. Mit Blödeleien gebt Ihr der Zeremonie keine persönliche Note. Möchtet Ihr originell sein, (vielleicht auch, um es auf Video aufzunehmen und später stolz dem Freundeskreis zu zeigen oder auch auf YouTube zu veröffentlichen), so lest doch z. B. nach dem Ja-Wort eine außergewöhnliche Liebeserklärung als Trauversprechen vor.

 

Eine persönliche Liebeserklärung / Ein Trauversprechen bzw. Treuegelöbnis nach dem Ja-Wort

Nachdem Ihr von der Standesbeamtin amtlich zu Mann und Frau erklärt wurdet, könnt Ihr euch gern noch eure Liebe und Treue gegenseitig erklären.

Eine Liebeserklärung bzw. ein persönliches Eheversprechen / Treuegelübde gehört nicht zum festen Ablauf der standesamtlichen Trauung, gibt dieser aber eine sehr persönliche Note. Dazu könnt Ihr im Wechsel eine kleine Liebeserklärung vorlesen. Sprecht diese Worte nicht auswendig; die Gefahr sich zu verhaspeln ist zu groß. Beispieltexte gebe ich hier im Portal unter "Ich liebe dich".

 

Der Ringwechsel im Rahmen der standesamtlichen Zeremonie

Nun werdet Ihr vom Standesbeamten bzw. der Standesbeamtin zum Ringtausch aufgefordert.

Ihr habt vorher geklärt, wer euch die Ringe anreichen wird. Dies kann die Standesbeamtin tun, ein Trauzeuge, eines eurer Kinder (falls Ihr schon eins in die Ehe bringt) oder eine andere Person. Im Standesamt wird wahrscheinlich ein edler Teller vorhanden sein, auf dem die Ringe nun liegen, die Ihr vor der Zeremonie abgegeben habt. Vielleicht habt Ihr aber auch ein eigenes Ringkissen mitgebracht. (Spätestens direkt vor Beginn der Trauzeremonie klärt mit dem Standesbeamten / der Standesbeamtin, wer euch von welcher Unterlage die Ringe anreichen wird.)

Eheringe sind Symbole, also Zeichen

Die symbolische Bedeutung der Trauringe

Die Ringe stehen für Liebe und Treue und zeigen, dass zwischen den beiden Menschen, die sie tragen, alles "rund" und "gut" und "heil" ist. Das Anstecken der Eheringe ist eine feierliche, symbolische Handlung. Mehr zur Bedeutung der Ringe sage ich im Kapitel: Trauringe.

Das Anstecken der Ringe kann ohne Worte geschehen, denn der "Ringtausch" spricht für sich selbst. Doch Ihr dürft, während Ihr dem Partner / der Partnerin den Ring an die Hand steckt, gern einen "Treueschwur" sprechen, also einen Satz, zur Bedeutung des Rings.

Ein solcher Satz zur Ringübergabe kann lauten:

"Nimm diesen Ring als Zeichen meiner Liebe und Treue".

Doch auch eine andere Formulierungen ist möglich; sie sollte aber kurz sein, wirklich nur einen Satz beinhalten, damit die symbolische Handlung im Mittelpunkt bleibt und nicht zerredet wird. Mehr solcher erklärende Sätze zur Ringübergabe und Gestaltungsmöglichkeiten dieser symbolischen Handlung zeige ich auf www.Hochzeit-Trauung.de/Ringtausch_Trauung.htm

 

Der Hochzeitskuss im Standesamt

Den ersten Kuss als verheiratetes Paar gibt man sich nun am Trautisch in aller Öffentlichkeit.

Dieser Hochzeitskuss gehört einfach dazu. Keine Angst, Ihr werdet den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen, dann die Standesbeamtin bzw. der Standesbeamte fordert euch dazu auf. Dieser Kuss darf ruhig etwas länger dauern - auch damit alle Gäste die Möglichkeit haben, diese Geste der Liebe und Treue auf Foto oder Video aufzunehmen.

 

Ein Musikstück als Abschluss der Trauzeremonie

Hier ist im Ablauf noch einmal Platz für Musik.

Vielleicht gibt es im Verwandten-, Bekannten- oder Freundeskreis jemanden, der ein Instrument spielt. Diese Person könnte euch nun ein Ständchen bringen. Gibt es ein Kind in der Familie, das ein Instrument beherrscht? Dann ermutigt es doch, nun ein Stück zu spielen. Diese musikalische Einlage muss nicht perfekt sein; die Geste zählt, dass man nun für euch etwas vorträgt.

Tipp: Jetzt, im Anschluss an Ringwechsel, Ja-Wort und Kuss kann romantische Musik gespielt werden. Ich zeige eine große Auswahl möglicher Titel. Es passt besonders ein romantisches deutschsprachiges Liebeslied oder ein englischer Lovesong.

Abschluss der standesamtlichen Zeremonie

Segenstext oder gute Wünsche aus der Gästeschar

Zum Abschluss der eigentlichen Trauzeremonie besteht auch die Möglichkeit, dass jemand aus der Gästeschar ein paar Sätze vorträgt. Das kann gelesen werden: gute Wünsche, ein Gedicht oder ein Segensspruch. Eines der vielen irischen Segensgedichte passt hier sehr gut.

Ein solcher Text sollte nicht sehr lang sein und nicht jeder, der noch etwas sagen möchte, sollte das an dieser Stelle tun. Ein solcher Beitrag zum Abschluss der standesamtlichen Eheschließung ist Teil der offiziellen Trauzeremonie und muss daher mit dem Standesbeamten abgesprochen sein. Das Paar allerdings muss vorher nichts von dieser Einlage wissen. Für Braut und Bräutigam darf dieser "Auftritt" überraschend kommen.

Wenn das Paar Kinder in die Ehe bringt, die einen kleinen Text lesen oder auswendig sprechen können (es müssen nur ein paar Worte sein), dann ist jetzt eine ideale Gelegenheit dafür. Beispiele für Wunschtexte zeige ich da in meinem Portal zur kirchlichen Trauung: http://hochzeit-trauung.de/Wuensche_Trauung.htm

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Unterschreiben der Urkunden direkt nach der Trauung

Ihr müsst noch die Beurkundung eurer Vermählung unterschreiben. Dazu liest die Standesbeamte die formelle "Niederschrift über die Eheschließung" zunächst vor. Dann unterschreibt Ihr (wenn Ihr Trauzeugen habt, unterschreiben auch diese).

Falls Ihr (schon bei der Anmeldung) zusätzliche Urkunden über die Eheschließung vorbestellt habt, werden euch diese nun ausgehändigt. Diese Urkunden dienen für die Beantragung neuer Ausweisdokumente und zur Vorlage beim Finanzamt, bei Banken, Arbeitgeber.

Wenn euch der Standesbeamte die Hand zur Gratulation reicht, ist die Zeremonie beendet.

 

Auszug aus dem Standesamtzimmer

Nun können Braut und Bräutigam feierlich aus dem Trausaal schreiten, geleitet von den Trauzeugen und gefolgt von der Gästeschar. Je nachdem, wie Ihr es vorher mit dem Standesbeamten abgesprochen habt, könnt Ihr aber auch noch einen Augenblick verweilen.

Zum Auszug kann Musik erklingen. Entweder wird live eine Melodie auf einem Instrument gespielt oder ein Musikstück wird vom Tonträger (CD / MP3 / Smartphone) abgespielt. Auf meiner Website hochzeit-trauung.de mache ich Vorschläge für Musik zum Auszug des Brautpaares (aus Kirche und Standesamt).

Dann treten hier im Trauzimmer schon zunächst eure Eltern und beste Freunde zu euch, um euch zu gratulieren. Die anderen Gäste schließen sich an. Tradition ist, dass Gäste auch den Eltern des Paares gratulieren - aber das ist nur je nach Situation angemessen. Es ist nun Zeit noch einige Fotos zu machen und die Gäste können dem Paar kleine Geschenke übergeben. Die Trauzeugen stehen bereit, um die Geschenke dann zu übernehmen.

 

Das geschieht Direkt im Anschluss an die standesamtliche Eheschließung

Vielleicht möchtet Ihr noch eine Weile im Standesamt verweilen. Sprecht vorher mit dem Standesbeamten ab, wie lange Ihr euch noch im Trauzimmer aufhalten könnt.

Unter Umständen sind jetzt noch im Trauzimmer Glückwünsche und ein Glas Sekt im Stehen möglich. Doch eigentlich sollte die Hochzeitsgesellschaft das Trauzimmer bald verlassen; denn vielleicht wartet schon das nächste Paar auf seine Trauung.

Ein weiterer Austausch von Glückwünschen, Gratulationen, Geschenken und vielleicht auch ein kleiner Sekt-Stehempfang kann dann im Flur, im Foyer, in einem anderen Raum oder im Freien stattfinden. In manchen Standesämtern stehen Bistro-Tische und Sitzgelegenheiten für diese kleine private Nachfeier bereit. Jetzt kann das Brautpaar ein paar Worte (kleine Rede) an die Gäste richten.

Denkt daran, die Räumlichkeiten sauber zu verlassen. Verpackungsmaterial und allen Abfall nehmt mit.

Im Standesamt selbst wirft man keinen Reis, kein Konfetti und auch das Streuen von Blumenblättern (Rosenblättern) ist hier nicht angebracht. Inwieweit am Ausgang und vor dem Gebäude diese Bräuche praktiziert werden können, klärt Ihr schon bei der Anmeldung (jedenfalls rechtzeitig vorher). In manchen Städten ist kein "Hupkonzert" vor dem Standesamt erlaubt. Doch wenn Ihr im Autokorso den Ort verlasst, werdet Ihr ein solches Hupen kaum verhindern können; das muss euch dann auch nicht peinlich sein.

 

Zeremonie der kirchlichen & der Freien Trauung

Viele der Informationen zum Ablauf im Standesamt gelten ebenso für den Ablauf und das Verhalten in der Hochzeitskirche und bei der Freien Trauung. Doch da gibt es natürlich noch mehr zu bedenken. Zudem gibt es Unterschiede zwischen der evangelischen und katholischen Hochzeit sowie der ökumenischen Trauung. Da beschreibe ich Ihnen den Trauritus in der katholischen Kirche, den Ablauf der evangelischen Trauung und die Zeremonie der Freien Trauung.

Weiter:

Allgemeine Verhatensregeln & Kinder & Tiere bei der Trauung

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