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Hochzeitsüberraschungen gut planen

Nachbarn, Verwandte und der Freundeskreis des Hochzeitspaares lassen sich gern etwas einfallen, um das Brautpaar mit Gecks zu überraschen. Mit derartigen speziellen Aufgaben und Hindernissen überfallen sie das Brautpaar am Polterabend, nach dem Standesamt bzw. nach der kirchlichen Zeremonie oder auf dem Hochzeitsball. Doch die Aufgaben dürfen nicht zu schwierig sein und nicht peinlich - darum sage ich Ihnen, was man bei der Auswahl und Vorbereitung der Überraschungen beachten muss und, was man dem Brautpaar nicht zumuten darf.

Regeln für Hochzeitsüberraschungen

Für welche Hochzeitsüberraschung Sie sich auch entscheiden.
Folgendes müssen Sie jedenfalls beachten!

 

Regel Nr. 1

Überraschen Sie mit Hochzeitsspielen nur Braut und Bräutigam - nicht den Hochzeitsplaner!

"Hochzeits-Hürden" dürfen für das Traupaar überraschend kommen; die beiden Hochzeiter brauchen also vorher nicht Bescheid wissen, was auf sie zukommt.

Aber der Hochzeitsplaner, der Zeremonienmeister oder die Trauzeugen sollten durch Ihre Spieleinlage nicht überrascht sein. Die müssen vorher "eingeweiht" werden!

Hochzeitsüberraschungen und Spiele und Späße müssen mit den Personen, die für den Gesamtablauf der Hochzeitsfeierlichkeiten verantwortlich sind, abgesprochen sein. Diese wissen auch, ob die Überraschung bzw. die Aufgabe zum Brautpaar passt und an welcher Stelle der Spaß stattfinden kann.

Falls man Räumlichkeiten des Standesamtes oder die Kirche bzw. den Kirchhof einbezieht, sollten frühzeitig auch die Standesbeamten bzw. Küster oder Geistlichen über die geplanten Spiele informiert werden.

 

Regel Nr. 2:

Stören Sie mit Spielevorbereitungen nicht den Verlauf der Trauzeremonie oder den Hochzeitsgottesdienst!

Standesbeamte und Geistliche klagen immer wieder darüber, dass Personen, die eine Überraschung planen, die standesamtliche Zeremonie bzw. kirchliche Feier stören.

Der Freundeskreis, der die Überraschung durchführt, sollte nicht vor Ende der Feier "still und unauffällig" den Saal verlassen - das klappt nicht und stört auf jeden Fall.

Selbst wenn eine Hochzeitsüberraschung erst im Anschluss an die feierliche Trauzeremonie stattfindet, sind die Akteure oftmals schon während der feierlichen Zeremonie intensiv mit Unterlagen bzw. Materialien beschäftigt. Gegen Ende der Zeremonie werden sie nervös und unachtsam und warten nur auf den Zeitpunkt, frühzeitig den Trausaal bzw. die Kirche verlassen zu können, um draußen Ihr Spalier, ihre Wegsperre oder Aufgabe zu präsentieren.

 

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Drei Möglichkeiten, die Hochzeits-Überraschung vorzubereiten

So geht Brautpaar überraschen! So stören Sie die standesamtliche bzw. kirchliche Zeremonie nicht!

1. Möglichkeit: Die "Überrascher" verlassen das Trauzimmer oder in der Kirche erst nach Beendigung der Zeremonie.

Sie bitten die Standesbeamten, die Geistlichen oder andere Gäste, das Hochzeitspaar nach Ende der Trauzeremonie noch einige Minuten im Trauzimmer oder in der Kirche aufzuhalten. Dann können auch die Überrascher bis zum Ende der Zeremonie bleiben und haben doch noch etwas Zeit, danach Ihre Überraschung draußen vorzubereiten.

2. Möglichkeit: Die "Überrascher" bleiben vor dem Trauzimmer oder vor der Kirche und nehmen nicht an der Zeremonie teil.

Die Überraschung am Ausgang des Standesamtes oder der Kirche wird von Personen durchgeführt, die nicht an der Trauung bzw. Brautmesse teilnehmen. Diese Gruppe hat dann Zeit in aller Ruhe die Materialien für das "Brautaufhalten" oder die Wegsperre oder das Fliegenlassen der Tauben bzw. Luftballons vorzubereiten.

3. Möglichkeit: Die "Überrascher" lassen sich von den Standesbeamten oder den Geistlichen ein Zeichen geben, wenn sie das Trauzimmer oder den Kirchsaal verlassen können.

Die Nr. 3 ist die beste Möglichkeit. Berichten Sie dem Standesbeamten / der Standesbeamtin oder dem Pfarrer / der Pfarrerin von Ihrem Vorhaben. Sprechen Sie mit diesen Personen ab, wann Sie den Saal bzw. die Kirche störungsfrei verlassen können, um draußen Ihr Hochzeitsspiel bzw. Ihre Hochzeitsüberraschung durchzuführen. Der Standesbeamte bzw. Pastor oder Pastorin können Ihnen dann ein Zeichen geben. In der Kirche wird der Pfarrer Sie wohl nach dem Schlusssegen entlassen. Alle anderen Gäste werden noch das musikalische Nachspiel anhören (bzw. die Nachbemerkungen des Geistlichen), bevor das aus der Kirche auszuziehen.

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