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Rosensammler / Rosenparcours / Rosenslalom

"Der Rosensammler" ist ein lustiges Hochzeitsspiel, das die Hochzeitsfeier auflockert. Doch dieser Parcours kann auch als Wegsperre am Ausgang der Kirche, des Standesamts oder des Trausaals (bei einer freien Trauung) aufgebaut werden - als Aufgabe für das frisch vermählte Brautpaar.

Abbildung des Rosenparcours mit Bräutigam und Braut
Finde den Weg zu deiner Liebsten und pflücke dabei alle Rosen!

 

Kurzbeschreibung:

Es wird ein Parcours aus Flaschen aufgestellt. In jeder Flasche steckt eine rote Rose. Der Bräutigam muss mit verbundenen Augen durch den Parcours gehen, die Rosen "pflücken", um sie der Braut zu bringen. Die Braut leitet den "blinden" Bräutigam mit Zurufen.

Der Rosenparcours als Wegsperre

Der Rosensammler als Hochzeitsspiel

Als Wegsperre oder als Hochzeitsspiel

Es macht einen Unterschied, ob man mit diesem Spiel das Brautpaar auf seinem Weg aus der Kirche oder dem Standesamt aufhält oder ob man es im Saal als Bereicherung des Hochzeitsfestes spielt.

 

A) Wenn man es als Wegsperre spielt:

Es hat Tradition, das Brautpaar beim Verlassen der Kirche, des Standesamtes oder des Trausaals mit einer Wegsperre aufzuhalten. Braut und Bräutigam müssen dann erst eine Aufgabe erfüllen, bevor sie ihren Weg fortsetzen dürfen. Diesmal ist die Wegsperre eine Reihe aus Flaschen, in denen jeweils eine langstielige Rose steckt (am besten eine Baccara-Rose). Als Wegsperre reichen fünf bis sieben Flaschen, die dem Brautpaar im Weg stehen, denn das Bewältigen der Aufgabe soll nicht zu lange dauern - das Paar möchte ja noch weitergehen, um die Glückwünsche der Gäste entgegen zu nehmen. Achten Sie auf Flaschen, die standfest sind und dickwandig; gut eignen sich Sektflaschen.

 

So spielt man es:

Das Brautpaar tritt aus der Kirche, dem Standesamt oder dem Trausaal. Da stehen nun diese Flaschen mit Rosen. Achtung: Das Braut und Bräutigam sollten nicht über die Flaschen stolpern; also steht ein sogenannter "Brautaufhalter" bereit, der das Paar anhält und auf die Flaschen hinweist:

"Ihr beginnt nun euren gemeinsamen Weg als Ehepaar. Auf diesem Weg werdet ihr manchmal auf Hindernisse stoßen. Es ist schön, wenn jemand da ist, der euch davor bewahrt, darüber zu stolpern, das kann eine Aufgabe eurer Trauzeugen sein. Aber überwinden müsst ihr die Hindernisse dann selbst - gemeinsam in Teamwork. Das dürft ihr jetzt schon mal üben, dann ist der Weg ins Eheglück frei."

 

Die Braut wird dem Bräutigam aus der Hand genommen. Das ist eine gute Aufgabe für eine Brautjungfer bzw. Trauzeugin. Die Braut wird an's Ende des Parcours geführt, während der Bräutigam vor der ersten Flasche stehen bleibt.

Der Spielleiter (oder ein Trauzeuge) zum Bräutigam: "Diese Rosen darfst du gleich pflücken und deiner Liebsten schenken. Schau dir den Weg genau an! - Du musst den Weg jetzt blind gehen!" Dem Bräutigam werden die Augen verbunden.

Der Spielleiter (oder eine Trauzeugin) zur Braut: "Teamwork haben wir gesagt, also hast auch du eine Aufgabe. Dein Liebster muss die Rosen mit verbundenen Augen pflücken. Hilf ihm dabei, indem du ihn mit Zurufen dirigierst, wie vorwärts, rechts, links, stopp oder so. Und an jeder Flasche erinnere ihn, die Rosen nicht zu vergessen. – Männern muss man halt manchmal einen kleinen Hinweis geben." Die Braut beginnt, ihren frisch angetrauten Ehemann mit Worten zu leiten.

Eine Trauzeugin oder eine andere Freundin kann der Braut behilflich sein, und die Anweisungen an den Bräutigam ergänzen. Ein Trauzeuge oder ein anderer Freund kann den Bräutigam auf dem begleiten und leicht führen.

 

Wenn man Flaschenparcour auf der Hochzeitsfeier spielt:

Flasche mit einer Baccara-Rose

Die Flaschen mit den Rosen werden auf der Tanzfläche aufgebaut, mit reichlich Abstand voneinander, dass der Bräutigam genug Platz hat, im Slalom diesen Parcours zu bewältigen, ohne die Flaschen umzustoßen. Sind es als Wegsperre vor Kirche bzw. Standesamt nur fünf bis sieben Flaschen, so können es hier als Brautpaarspiel gern zehn Flaschen sein, aus denen der Bräutigam die Rosen pflücken muss.

 

Das Brautpaar wird auf die Tanzfläche gerufen und steht am Anfang der ersten Flasche. Der Bräutigam wird nun an das Ende des Parcours gebeten, die Braut bleibt am Anfang stehen. Der Spielleiter zum Bräutigam:

"Nun bist du den Bund der Ehe eingegangen. Das Wort Bund kommt von binden - du bist nun gebunden; aber sicherlich bleibt dir die Freiheit, hin und wieder mal mit deinen Freunden zu versacken. Wichtig nur, dass du dann immer gut heim findest, sogar in dunkler Nacht. Und wenn das mal vorkommt, ist es sicherlich schön, ein kleines Geschenk mitzubringen oder am nächsten Tag nachzureichen. Das kannst du heute schon mal üben, damit du daran denkst, wenn es ernst wird. Da ist dein Weg! Schau ihn dir genau an - den wirst du zurück gehen und dabei die Blumen pflücken, um sie ihr zu mitzubringen! Dunkel machen wir es nicht, wir wollen ja zusehen und unseren Spass haben. Dunkel wird es nur für dich." Dem Bräutigam werden die Augen mit einem Schal verbunden.

 

Der Spielleiter zur Braut: "Da steht er nun, mit etwas schlechtem Gewissen, weil es spät und dunkel geworden ist. Sei gnädig, hilf ihm - leite ihn mit lieben Zurufen, gib ihm die Richtung an. Und erinnere ihn an die Rosen. – Männern muss man halt manchmal einen kleinen Wink geben."

 

Spielleiter zu den Gästen: "Das darf er jetzt mal üben - nach Hause zu finden und einen Liebesbeweis mitbringen! Wir werden sehen, wie gut er auf sie hört und mit welche Tricks sie drauf hat, ihn zu locken, zu führen und daran zu erinnern, die Blumen nicht zu vergessen." / Vielleicht auch noch: "Aber ganz allein wollen wir die Beiden mit diesem Problem nicht lassen. Ein Trauzeuge (Freund) kann zum Bräutigam kommen, ihn begleiten und etwas leiten, wenn er sich mal zu sehr verläuft. Ebenso kann eine Trauzeugin (Freundin) zur Braut kommen und sie unterstützen."

 

Das Spiel beginnt! / Sobald der Bräutigam die Braut erreicht hat: "Na siehst du; du brauchst keine Bedenken haben, wenn es mal später bei ihm wird, weil er mit seinen Kumpels unterwegs ist - er findet immer den Weg zu dir. So erlöse ihn von der Dunkelheit und einen dicken Kuss hat er sicherlich auch verdient."

Grafik: © hochzeitsfluesterer.de

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