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Die ersten Überlegungen zur Hochzeit

Der Traum vom schönsten Tag im Leben!

Luftballons fliegen in den Hochzeitshimmel

Wenn man die eigene Hochzeit plant, so träumt man davon, dass dies der schönste Tag im Leben wird.

Einem Menschen zu sagen: "Mit dir möchte ich mein ganzes Leben verbringen", ist nicht nur ein einmaliges Ereignis, sondern auch ein unvergessliches. Schließlich heiratet man im Leben nur einmal – das möchte man jedenfalls und den meisten Menschen gelingt dies auch. Auf der Liste der wichtigsten Tage im Leben steht der Hochzeitstag ganz oben. Auch noch nach 10, 20 oder 50 Jahren wird dieser Tag von Braut und Bräutigam nicht vergessen sein. Aus diesem Grund soll beim Hochzeitsfest alles perfekt sein. Dafür bedarf es viel Planung; diese erfordert Zeit und Engagement.

Wo möchte man die Hochzeit feiern?

Schon zu Beginn der Hochzeitsplanungen - noch bevor man ins Detail geht - muss ein Paar klären, wo die Hochzeitsfeierlichkeiten stattfinden werden. Also: In welchem Standesamt sagt man sich das offizielle Ja-Wort; möchte man zusätzlich eine kirchliche oder freie Trauzeremonie und wo soll diese stattfinden. Und ganz wichtig noch: Wo feiert man die Hochzeit.

Welches Standesamt?

Die Frage nach dem Standesamt kann schnell beantwortet werden, denn das Paar hat keine große Auswahl. Es ist gesetzlich festgelegt, dass das Standesamt des Wohnortes zuständig ist. Sind Braut und Bräutigam an unterschiedlichen Wohnorten gemeldet, so können sie sich eines der beiden zuständigen Standesämter aussuchen.

Nur im Standesamt des Wohnortes kann die offizielle Eheschließung stattfinden und nur dort wird sie registriert - im Familienbuch. Eine kleine Auswahlmöglichkeit bleibt dem Paar allerdings: Viele Standesämter bieten besondere Orte wie Schlösser, Burgen, Leuchttürme, an. Nur an diese Orte, die als Standesamt anerkannt sind, kommt der Standesbeamte bzw. die Standesbeamtin. Es bleibt aber auch dann dabei, dass man sich im zentralen Standesamt des Wohnortes anmelden muss.

Tipp: Verbindlich anmelden können Sie in deutschen Standesämtern Ihren Trautermin erst sechs Monate vorher! Doch viel früher - wenn Ihr Wunschtermin feststeht - sollten Sie schon in Ihrem Standesamt nachfragen, ob Ihr Wunschtermin möglich ist"

Welche Kirche?

Hochzeitskirche

Mit der Wahl der Kirche verhält es sich wie mit der Wahl des Standesamtes. Die Möglichkeiten, sich eine Hochzeitskirche auszusuchen, sind beschränkt; denn auch die kirchliche Trauung ist ein amtlicher Akt, der amtlich (kirchenamtlich) registriert wird. Das geschieht dort, wo man wohnt und der Kirche angehört.

Gehören Braut und Bräutigam unterschiedlichen Konfessionen an, so können sie sich für eine dieser beiden Kirchen entscheiden.

Sonderwünsche?

Was ist, wenn ein Paar irgendwo eine schöne Hochzeitskirche entdeckt hat und dort gern getraut werden möchte - geht das nicht? Doch, eine kirchliche Trauung außerhalb der eigenen Kirchengemeinde ist möglich - aber mit Umwegen und mit Schwierigkeiten! Sie als Brautpaar müssen sich zunächst an Ihre Heimatgemeinde wenden (Pfarrer oder Gemeindebüro) und Ihren besonderen Wunsch mitteilen. Im besten Fall kommt Ihr zuständiger Pfarrer bzw. die Pfarrerin in Ihre Wunschkirche, um sie dort zu trauen. Ist Ihre "Traumkirche" allerdings weiter entfernt, so müssen Sie begründen, warum Sie dort heiraten möchten und eine Dimissoriale ausstellen lassen. Das ist die Erlaubnis, in einer fremden Gemeinde heiraten zu dürfen. Dann müssen Sie allerdings einen Geistlichen (Pfarrer / Pfarrerin / Pastor / Pastorin oder Diakon) finden, der Sie dort traut.

Sie sehen, Sonderwünsche bezüglich der Hochzeitskirche sind mit Schwierigkeiten verbunden. Das liegt allerdings nicht an der Eigenwilligkeit der Geistlichen. Eine gesetzlich gültige kirchliche Trauung ist (wie oben schon erklärt) eine Amtshandlung, die festgelegte Regeln haben muss, auch um z.B. noch nach Jahrzehnten eine Urkunde über die Trauung einholen zu können; dazu ist der Bezugspunkt immer die Heimatgemeinde.

Tipp: Wenden Sie sich schon ein Jahr vorher an Ihr Pfarramt, um Ihren Wunsch zur Trauung zu bekunden und Ihren Termin vormerken zu lassen.

Die Alternative zur kirchlichen Zeremonie:
Eine freie Trauung

Eine schöne Trauzeremonie organisiert man am besten mit seiner Kirchengemeinde. Pfarrer / Pfarrerinnen / Pastoren und Diakone sind Spezialisten im Gestalten von Zeremonien an den besonderen Stationen des Lebens. Dazu gehört insbesondere die Trauung. Auch alle freien Trauzeremonien orientieren sich an den traditionellen religiösen, kirchlichen Symbolhandlungen und ahmen diese nach. Doch es gibt auch gute Gründe für die freie Trauung.

Wenn weder Braut noch Bräutigam einer Religionsgemeinschaft angehören, aber eine feierliche Zeremonie (zusätzlich zur standesamtlichen) wünschen, so bietet sich die freie Trauung an. Ein weiterer Grund ist der, dass die kirchlichen Vertreter nicht bereit sind, die besonderen Wünsch des Brautpaares zu erfüllen. Eine freie Trauung ist an keine Vorgaben gebunden: Das Brautpaar kann die Musik frei wählen, die Lesungstexte und (das ist oft der Hauptgrund für die Entscheidung) den Ort, an dem man sich das Ja-Wort gibt..

Hochzeitslocation: Strand

Beliebt sind freie Trauungen am Strand!

Immer häufiger möchten Hochzeitspaare die Trauung an einem ganz besonderen, unvergesslichen Ort feiern: auf dem Gipfel eines Berges z.B. oder in der Gondel eines Heißluftballons, im Garten des Hotels auf Mallorca, auf einem Kreuzfahrtschiff oder im Sand am Strand. Wenn ein Brautpaar einen solchen außergewöhnlichen Wunsch für einen Hochzeitsort verwirklichen möchte, so bleibt in der Regel nur, sich an einen freien Redner zu wenden. Mit diesem klärt das Hochzeitspaar alle Wünsche und insbesondere den Preis. Der freie Redner bzw. die freie Rednerin gestaltet die Hochzeitszeremonie frei nach den Wünschen des Paares - an jedem erdenklichen Ort und mit allen gewünschten Inhalten.

Tipp: Falls Sie oder Ihr Partner einer Kirchengemeinde angehören, so klären Sie doch zunächst, ob Ihre Sonderwünsche im Rahmen einer kirchlichen Trauung verwirklicht werden können. Da hat sich in den letzten Jahren viel getan und es ist vieles möglich. Viele Geistliche sind mittlerweile bereit, ausgefallene Sonderwünsche bezüglich der Musik, der Texte und des Ortes zu akzeptieren. Wenn Sie sich für einen freien Redner bzw. eine freie Rednerin entscheiden, so lassen Sie sich Referenzen zeigen und wenn irgend möglich, besuchen Sie vorher eine Hochzeit, die von diesem Redner geleitet wird.

Die Wahl der Hochzeitslocation!

Hochzeitslokal: Zelt / Zelthochzeit

Mit besonderem Flair: Zelthochzeit

Wo wollen Sie die Hochzeit feiern?

Gleich zu Beginn Ihrer Planungen steht (neben Standesamt und Kirche) auch die Entscheidung für die Location, also für den Ort, an dem die Hochzeit gefeiert werden soll.

Ausschlaggebend für Ihre Entscheidung ist in erster Linie, die Zahl der Gäste, die Sie einladen werden. Ist ausreichend Platz vorhanden?; mindestens 70 cm braucht jeder Gast am Tisch!; reicht die Tanzfläche?; haben die älteren Gäste einen Ort, an dem sie sich zurückziehen können, wenn sie Ruhe suchen?; gibt es eine Spielecke für die Kinder und ausreichend Parkplätze? Das sind nur einige der vielen Fragen, die Sie bezüglich des Hochzeitsrestaurants klären müssen.

Die Hochzeitseinladung!

Einladungskarte: Ja - Wir heiraten

Wenn die Termine und Orte Ihrer Hochzeitsfeierlichkeiten feststehen und bestätigt sind, können Sie die Gäste einladen! Die Frage, wer alles eingeladen werden soll, haben Sie schon längst geklärt - eine vorläufige Gästeliste zu erstellen gehört zu den ersten Aufgaben der Hochzeitsplanung.

Am besten haben Sie auch frühzeitig eine "Save-the-Date-Karte" verschickt, schon sobald der Termin der Hochzeitsfeier feststeht. Dann können Sie sich mit der offiziellen Einladung Zeit lassen; sechs bis vier Wochen vor dem Termin reicht es! Aber Sie müssen viel früher mit der Gestaltung der Einladungskarten beginnen. Sie sollten sich sich in etwa 4-6 Wochen zur Gestaltung der Einladungskarten Zeit nehmen. So wird es am Ende dann nicht hektisch und auch nichts vergessen. Möglichst sollten die Karten auch individuell und kreativ sein, was nicht immer leicht ist. Zu vielen verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten können Sie hier weiterstöbern.

Sie sammeln natürlich alle wichtigen Informationen, die Ihre Gäste wissen müssen. An welchen Tag wird gefeiert? In welcher Kirche findet die Trauung statt? An welchem Ort wird anschließend gefeiert? Bis wann sollten sich die Gäste zurückgemeldet haben? Überlegen Sie gut, welche Informationen in Ihrer Einladung stehen sollen. Diese Informationen kann man ganz klassisch aufzählen oder auch lustig verpacken in einem Gedicht oder Ähnlichem.

Welches Essen soll man den Gästen anbieten?

Schon bei der Wahl des Location haben Sie sicherlich mit dem Manager des Hochzeitslokals über die verschiedenen Möglichkeiten des Hochzeitsessens gesprochen. Jetzt müssen Sie abklären, was es als Hochzeitsessen gibt.

Bei der Auswahl der Speisen kommen die Vorzüge des Hochzeitpaares natürlich an erster Stelle. Aber bedenken Sie: Es sollte möglichst für jeden Geschmack etwas dabei sein. Zu ausgefallen darf das Angebot der Speisen nicht sein! Lassen Sie sich vom Küchenchef des Hochzeitslokals beraten! Eventuell gibt es unter den Gästen Veganer oder Allergiker. Denen sollte möglichst eine Alternative angeboten werden, damit sich auch wirklich jeder satt essen kann.

Hochzeitsbuffet

Menü oder Buffet?

Ob Sie das abendliche Hochzeitsessen als klassisches Menü oder als Buffet organisieren, liegt ganz in Ihrem Ermessen. Informieren Sie sich über die Vor- und Nachteile beider Möglichkeiten. Für eine Hochzeitsfeier mit vorwiegend jungen Gästen ist ein Buffet angebracht; erwarten Sie in erster Linie ältere Gäste, so ist sicherlich ein Menü, das am Tisch serviert wird sinnvoller. Aber es gibt noch mehr Gesichtspunkte zu berücksichtigen, die Lokalität und der Preis spielen auch eine Rolle - informieren Sie sich ausgiebig und wägen Sie ab.

Findet die Trauung bereits am Vormittag statt, so sollte man den Gästen ein kleines Mittagsbuffet bieten und eine Kaffeetafel mit Kuchen. Ist die Trauung (Standesamt bzw. Kirche) allerdings eher am Nachmittag, kann man nach einem Sektempfang mit dem warmen Abendessen beginnen.

Tipp: Bieten Sie keinen Sektempfang auf nüchternen Magen an; ein paar Cocktailhappen gehören zu jedem Sektempfang. Canapés (Kanapees)Starke alkoholische Getränke gehören nicht zu einem Empfang.

Bilder auf dieser Seite
Abbildung 1 (Luftballons): pixabay.com © Bruno Glätsch
Abbildung 2 (Kirche): pixabay.com © Orlando
Abbildung 3 (Strandhochzeit): pixabay.com © Pexels
Abbildung 4 (Zelthochzeit) pixabay.com © JordanStimpson
Abbildung 5 (Hochzeitsessen-Buffet): pixabay.com © Hans

 

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