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Reden der Trauzeugen & Gäste

Tischrede mit Trinkspruch

Hochzeitsrede: Gute Wünsche

Tischreden und andere Hochzeitsreden der Trauzeugen

Hochzeitsreden des Freundes bzw. der Freundin und der Nachbarn des Brautpaares

Nicht nur der Brautvater und enge Verwandte können eine Tischrede halten. Das Paar freut sich sicherlich, wenn Trauzeugen und Personen aus dem Freundeskreis etwas sagen.

 

Hochzeits-Tischrede gehalten von Trauzeugen, Freundeskreis, Nachbarn bzw. Verwandten!

Rede mit einem alten Trinkspruch

Redner / Rednerin wendet sich an die Gäste:

Es gibt einen alten, fast vergessenen Trinkspruch zur Hochzeit. Es ist ein Trinkspruch; also bitte ich alle Gäste, dazu die Gläser in die Hand zu nehmen und aufzustehen. Den ersten Schluck weihen wir dem Paare. Wir wünschen Glück und Segen ihm für viele, viele Jahre. (Ein Schluck wird getrunken.) Für wen heben wir das Glas zum zweiten Male? Den Eltern wollen wir es weihen. Die mit so viel Liebe da sind und sich mit dem Paare freuen. (Ein weiterer Schluck wird getrunken.) „Den dritten Schluck? Den dritten Schluck noch mal für das Paar. Viel Freude wir erflehen, und dass nach fünfundzwanzig Jahr’ wir froh und gesund uns wiedersehen. Drum stimmt alle froh mit ein: Das junge Paar soll leben!

Alle: "Das Paar soll leben!"

Redner / Rednerin wendet sich an das Hochzeitspaar:

Liebe Inga, lieber Sven, dieser Trinkspruch ist uralt; doch ich mag heute gern zu einem so alten Spruch greifen, denn die Wünsche darin sind aktuell. Besser kann man Hochzeitswünsche auch heute nicht ausdrücken. Sie haben die Zeit überdauert; so wie Eure Liebe alle Zeit überdauern wird. Wir wünschen Euch also anhaltendes Glück und dauerhaften Segen; wobei Segen alles erdenklich Gute ist. Wir danken heute den Menschen, die Euch bis hierher begleitet haben. Wir wünschen Euch immer wieder Freude; wir freuen uns darauf, noch oft mit Euch in so fröhlicher Runde zusammen zu sein. Das Paar lebe hoch!

Eine Tüte voller guter Wünsche

Eine Tischrede zur Hochzeit - gehalten von Onkel, Tanten, anderen Verwandten oder guten Freunden

Die Vorbereitung dieser Hochzeitsansprache:

Der Redner bzw. die Rednerin hat eine Tüte mitgebracht. Schön ist es, wenn die Tüte mit Liebesmotiven und Hochzeitssymbolen (Herzen, Ringe, Amor) beklebt oder bemalt ist. An der Tüte hängt ein Kärtchen mit der Aufschrift: Die leckersten Hochzeitswünsche.

In der Tüte sind einige kleine Kartons (etwa in der Größe von Zigarettenschachteln). Die Kartons sind leer; sie sind mit Papier beklebt. Auf einer Seite steht jeweils handschriftlich der Text von "Ich wünsche Euch nicht ...!" Auf der anderen Seite steht Text "Aber ich wünsche Euch ...!"

Die Ansprache

Der kleine Sven (oder: Die kleine Inga) ist groß geworden. Ich darf "Kleiner Sven" sagen, denn ich kenne ihn ja seid er auf der Welt ist. Früher hat er sich gefreut, wenn ich ihm etwas mitbrachte. Süßigkeiten waren immer eine richtige Wahl. Jetzt ist er groß geworden; da ist er auf die Süßigkeiten wohl nicht mehr so scharf; zumal er jetzt viel bessere Süßigkeiten von seiner Inga bekommt. Also habe ich in meine Geschenk-Tüte keine Bonbons gepackt, sondern - ? gute Wünsche! Gute Wünsche für Sven – aber nicht damit er sie für sich behält – sondern um sie mit Inga zu teilen.

Der Redner bzw. die Rednerin holt nun den ersten kleinen Karton aus der Tüte: (Die Kartons sind farblich so gestaltet, dass der Redner sie in der richtigen Reihenfolge herausholen kann.)

Er / Sie hebt den Karton hoch, so dass alle Gäste diesen sehen können; er liest langsam und mit Betonung den ersten Text:

Ich wünsche Euch nicht unermesslich viel Reichtum und Gold und Geld; - denn dann wäret Ihr nicht mehr so natürlich, wie wir Euch mögen. ...

Redner dreht das Kästchen (für alle Gäste sichtbar) um und liest die Fortsetzung:

... Ich wünsche Euch dagegen aber von Herzen, dass Ihr immer Euer gutes Auskommen habt und bescheiden bleibt.

Redner / Rednerin legt das erste Wunsch-Kästchen beiseite und holt das zweite aus der Tüte.

Ich wünsche Euch nicht ein Leben ohne alle Krankheit und Traurigkeit - denn das wäre ein vergeblicher Wunsch. So ein Leben gibt es nicht wirklich. ...

... Ich wünschen Euch aber, dass Ihr nie allein seid, und dass immer einer für den anderen da ist – insbesondere in traurigen Stunden.

Redner / Rednerin packt den dritten Karton aus der Tüte und liest:

Ich wünsche Euch nicht ein Leben ohne alle Mühe und Arbeit, kein Leben in dem Euch Alles in den Schoß fällt; denn das wäre zu langweilig. ...

... Aber ich wünsche Euch, dass Euch Zweien die Hoffnung nie ausgeht und Ihr immer wieder neue, gute Einfälle habt, die Euch weiterhelfen.

Redner / Rednerin holt das größte der Päckchen aus der Tüte und liest erste Seite:

Ein großes Päckchen mit einem kleinen Wunsch und einem festen Versprechen: Ich wünsche Euch, dass Eure guten Freunde euch nie allein lassen. ...

Redner dreht es um und liest weiter:

... Ich verspreche Euch schon mal, da zu sein, wenn Ihr mich braucht; sagt dann einfach Bescheid. Alles erdenklich Gute wünsche ich Euch.

Liegt in der Tüte auch ein kleines Geschenkbüchlein mit guten Wünschen " Ich wünsch dir was", so wird dieses nun herausgeholt:

Und viel, viel mehr gute Wünsche für Euch stehen in diesem kleinen Büchlein, das zusätzlich in meiner Wunsch-Tüte ist! Lest sie Euch durch, schaut sie Euch an. Wir alle sind mit unzähligen guten Wünschen bei Euch!

Das Paar lebe hoch!

Redner / Rednerin packt die Kartons (und das Wunsch-Büchlein) zurück in die Tüte und übergibt diese dem Paar.