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Reden des Brautpaares

Begrüßungen / Tischreden / Verabschiedung

Reden zur Begrüßung der Gäste

Festrede / Tischrede

Abschiedsrede des Paares

Begrüßungsrede von Braut & Bräutigam

Geben Sie durch eine kleine Begrüßungsrede und ein paar Abschlussworte dem Tag einen Rahmen.

Durch eine Begrüßung Ihrer Gäste vor dem Standesamt, vor der Kirche, beim Sektempfang oder zu Beginn der Feier stellen Sie den Kontakt zu Ihren Gästen her und treten als Mittelpunkt des Tages deutlich hervor. Durch eine solche allgemeine Begrüßung erübrigt es sich, jeden Gast einzeln und persönlich willkommen zu heißen.

 

Beispiel für einen Willkommensgruß vor dem Hineingehen in das Trauzimmer des Standesamts

Ich grüße Euch! Ihr seid gekommen, weil ihr neugierig seid. Ihr wollt sehen, wie zwei überaus glückliche Menschen aussehen. Sehr schön, dann passen wir heute alle gut zusammen.

Denn auch wir sind überaus neugierig. Wir sind neugierig darauf, wie es sich anfühlt, "Ja" zueinander zu sagen, wie der erste Kuss als frischgebackenes Ehepaar schmeckt, und wie es sich anfühlt, wenn das Glück in einem überschäumt. All unsere Neugierde wird heute gestillt. Schön, dass wir das miteinander erleben dürfen!

Beispiel für eine Begrüßung beim Herauskommen aus dem Trauzimmer

Es freut uns sehr, dass so viele Menschen hier sind, die uns gratulieren möchten. Bemerkt Ihr an uns Beiden die Veränderung? - Schaut uns an! - Als Zwei sind wir gekommen, als Zwei gingen wir da hinein. Und nun kommen wir als Eins heraus - als ein Paar, das zusammengeschweißt ist durch dass Ja-Wort und durch die Ringe und in erster Linie durch die Liebe. Ja, dass ist ein wunderbarer Grund, uns zu gratulieren. Schön dass Ihr da seid. Also, kommt, ziert euch nicht, gratuliert uns!

Beispiel für eine Begrüßung beim (Sekt-) Empfang

Hallo, Ihr Lieben,

Schaut uns an! - Wie sehen wir aus? - Ja, gut sehen wir hoffentlich aus. Wir haben uns ja auch so schick gemacht wie selten. Schaut uns genauer an! Ihr könnt noch etwas entdecken! - Ich bin sicher, dass wir glücklich aussehen! So fühlen wir uns jedenfalls.

Ihr seht hier zwei Menschen, die überaus glücklich sind, weil es kaum etwas Schöneres im Leben gibt, als "Ja" zueinander zu sagen! Gern stehen wir mit diesem Glück heute im Mittelpunkt; darum haben wir euch eingeladen, um mit uns anzustoßen. Schön, dass Ihr gekommen seid. Ich hoffe, etwas von der Freude in uns springt auch auf euch über. Lasst es euch schmecken.

Beispiel für die Begrüßung zu Beginn der Feier - bevor die Gäste Platz nehmen

Ich grüße Euch, Ihr Lieben! Lebenslänglich! - Lebenslänglich ist heute über uns verhängt worden! Für manche Menschen ist "lebenslänglich" sicherlich eine Horrorvorstellung! Aber für uns zwei ist es das Schönste, was es geben kann, das schärfste, das wir uns vorstellen können - lebenslänglich miteinander.

Mit Freude sehen wir, dass so viele Menschen gekommen sind, um dieses große Glück mit uns zu feiern. Seid willkommen. Schön, dass Ihr da seid. Trinkt, esst, lacht, tanzt, feiert mit uns diesen einmaligen Tag.

Weiteres Beispiel für eine kleine Begrüßungsrede zu Beginn der Hochzeitsfeier

Alter Finne, jöööt, Ihr seid ja alle da. Ihr seid ja so verrückt! Ihr seid soooo verrückt, dass Ihr alle gekommen seid. Ich kann das heute gar nicht alles begreifen. Es ist unglaublich. Ich weis gar nicht, was auf mich zukommt,  es ist sooo schön!

Ich glaub es nicht; alter Finne, verdammte Axt, ist das ein schöner Tag heute."– Ja, diese Begrüßungsworte habe ich bei Lena geklaut, der Grand Prix Siegerin, weil diese Worte so gut ausdrücken, wie wir uns heute fühlen: Unglaublich ist das Gefühl - einfach wie im siebten Himmel - wie als Grand Prix Sieger und wie als Weltmeister von Johannesburg zusammen. Ist das ein wunderbarer Tag!.

Verdammte Axt, schön auch, dass ihr verrückten Typen den Tag mit uns erleben mögt! (Nehmt Platz, lasst uns einen unvergleichlichen Abend miteinander haben.)

Mehr Informationen zu den verschiedenen Begrüßungsmöglichkeiten und weitere Beispiele für kleine Reden zur Begrüßung finden Sie im Kapitel Der Tag / Begrüßung.

Festrede / Tischrede / Brautrede / Bräutigamrede

Die "Rede des Bräutigams" bildet den Abschluss der Tischreden. In der Hochzeitsrede bedankt sich das Paar.

Gegenstand des Dankes sind die Anwesenheit der Gäste, die fantastische Stimmung, die Reden, die lieben Wünsche und die vielen Geschenke. Es können Gäste hervorgehoben werden, deren Anwesenheit nicht selbstverständlich ist.

Dankbarkeit aussprechen

So kann man dafür dankbar sein, dass die "uralte" Uroma dabei ist, obwohl es wegen ihrer Gesundheit nicht sicher war; man kann seine Freude dafür ausdrücken, dass der Onkel aus Amerika den weiten Weg fand. Es können Wünsch herausgepickt werden, über die man sich in besonderem Maße freut. Das Paar sagt, warum dieser Tag so bewegend und unvergesslich ist. Den Gästen wird weiterhin ein ausgelassener Abend gewünscht.

Beispiel für die Bräutigamrede / Dankesrede

Jetzt soll ich wohl ein paar Worte sagen. - Das tue ich doch gern, denn es ist >Inga< und mir ein Bedürfnis, uns zu bedanken. "Danke" aus vollem Herzen sagen wir den Menschen, die schon im Vorfeld dazu beigetragen haben, dass dies für uns ein so wunderbarer Tag wird. Wir mussten nicht allein organisieren. Wir hatten so viele eifrige Helfer! Und Ihr könnt Euch kaum vorstellen, wie viel Arbeit eine solche Vorbereitung macht. >Inga< und ich, wir sind ja ein starkes Team, doch allein wären wir völlig aufgeschmissen gewesen. Danke Euch vielen eifrigen Helferinnen und Helfern!

Und dann dieser Tag heute! Mit den besten Gästen der Welt! Schön, dass Ihr unser Glück mit uns feiert. Wir sind ganz platt von so vielen Eindrücken, Glückwünschen, Geschenken und den vielen starken Worten, die Ihr uns saget. Ihr seid es, die diesen Tag unvergesslich für uns machen! Danke! Danke!

Ihr habt auf uns angestoßen, habt uns hochleben lassen, habt auf unser Wohl getrunken. Es ist an der Zeit, dass >Inga< und ich nun auf Euer Wohl trinken. (Paar erhebt die Gläser, stößt miteinander an.) Auf das Wohl unserer Gäste! Lasst es Euch noch gut gehen, feiert, feiert, feiert! Herzlichen Dank!

Zweites Beispiel für die Hochzeitsrede des Paares

Es ist ein wunderbarer Tag heute. Solche besonderen Tage im Leben haben üblicherweise zwei Seiten. Sie sind einerseits besinnlich und andächtig und andererseits freudig und ausgelassen. Für die besinnliche Seite hat der Pfarrer in der Kirche gesorgt. Herzlichen Dank an ihn.

Ein paar andächtige Worte möchte ich noch anhängen. Ich bin mit guten Gedanken bei den Menschen, die heute nicht bei uns sein können. Ich denke an die, die nicht hier sein können, weil sie zu weit weg wohnen. Ich denke an die, die krank sind und nicht mitfeiern können. Ich denke mit Liebe an die Menschen, die nicht mehr bei uns sind und von weit oben zuschauen und sich sicherlich mit uns freuen. Für alle diese lieben Menschen erhebe ich zunächst das Glas und sage Danke.

Und dann schaue ich Euch an, Euch  hier im Saal, unsere wunderbaren, verrückten Gäste. Wir sind überwältigt und platt vor lauter Freude! Danke für Eure Grüße, Wünsche, lieben Worte und Geschenke. Danke vor allen Dingen, dass Ihr da seid! Oftmals sind wir uns zu zweit genug. Heute wären wir zu zweit sehr einsam. Es ist schön, das Glück miteinander zu feiern! Durch Euch ist uns dieser Tag unvergesslich. Darum hebe ich noch einmal das Glas. Auf die Freunde! Auf die Freude! Auf Euch! Zum Wohl!

Allgemeine Informationen zur Rede des Paares (wann / wo / wie / was) finden Sie unter Reden / Bräutigam

Reden zum Abschluss - Das Paar verabschiedet sich.

Wenn das Paar sich verabschiedet, bedeutet das nicht das Ende der Feier. Tradition hat es, dass Braut und Bräutigam bis Mitternacht verweilen. Dann findet vielleicht der Schleiertanz bzw. das Anschneiden der Hochzeitstorte statt und das Paar "verschwindet". Die Gäste feiern weiter.

Verabschiedung mit einem alten Reim zum Anschnitt der Hochzeitstorte um Mitternacht!

Bei guter Speise, Bier, Saft und Wein fällt mir ein Satz aus der Bibel ein: "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein! Es muss ein bisschen mehr schon sein! Mehr bieten wir Euch doch gern. Der Hochzeitsempfang, meine Damen und Herrn, wär' wie ein Himmel ohne Stern, gäb’s nicht noch die Hochzeitstorte. Also mach ich nicht allzu viele Worte, und blicken stattdessen auf die wunderbare Torte!

(Das Paar schneidet die Torte an und verzehrt das erste Stück.(

Und wir zwei gehen nach diesem süßen Hochzeitsschmaus nach Haus, wir wollen es wissen, mit aller Macht, ob genau so süß wie die Torte sie ist – die Hochzeitsnacht. Aber erst kommt und schmeckt selbst, jede Frau und jeder Mann, wie süß die Liebe sein kann!

Die Gäste kommen herbei, und das Paar verteilt Stücke der Hochzeitstorte.

Mehr Informationen zum Anschneiden der Hochzeitstorte finden Sie im Kapitel 2 Monate / Hochzeitstorte

Das Paar verabschiedet sich mit dem Brautstraußwerfen

Ein altes Gedicht lautet:

"Als Junggeselle hab ich’s fein, ich hab ne Wohnung für mich allein. Wenn’s mir gefällt, dann geh ich aus und komm, wenn’s mir grad passt nach Haus!"

Ja, meine Lieben, dass ist nun für mich endgültig vorbei:

"Wenn’s mir gefällt, dann geh ich aus und komm, wenn’s mir grad passt nach Haus!"

Das ist nun vorbei für mich!

Wir gehen nun meist zusammen aus, wenn's uns gefällt und gehen gemeinsam nach Haus, wenn's uns grad passt. Und das gefällt mir sehr gut so, und ich freu mich drauf. Und es passt uns auch sehr gut, dass wir gleich zusammen nach Hause gehen. Und wir freuen uns, dass Ihr dann weiter feiert, während wir gleich unsere Hochzeitsnacht genießen.

Aber eines wollen wir vorher natürlich wissen, genau wie Ihr:

Wer fängt den Brautstrauß hier. Also bitte, kommt, jetzt ist die Gelegenheit, das Glück am Schopfe zu packen!

Mehr Informationen weitere Beispiele für kleine Reden, mit denen sich das Paar verabschiedet, finden Sie im Kapitel Der Tag / Abschluss.